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 Betreff des Beitrags: Die Nacht der Elfen
BeitragVerfasst: Mi 28. Jul 2010 16:13 
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Registriert: Do 21. Jun 2007 20:34
Beiträge: 48
Wohnort: Salzgitter
Hallo Liebe Autorinnen und Autoren,
hier einmal der Auszug aus einem Kapitel des 3. Teils von "Der Erbe von Tharon". Es ist zwar mitten aus der Geschichte herausgezogen, aber es vermittelt vielleicht dennoch einen kleinen Einblick in das "Wesen" der Story. Für Kritik zu dem Textauszug wäre ich dankbar.
Gruß
Björn


Die Nacht der Elfen

Der Wald wurde dichter und immer dunkler. Seit Tagen schon hatten sie keinen Himmel mehr gesehen, nur ein ewig grünes Blätterdach, welches jedes Licht zu einer andauernden Dämmerung dämpfte. An manchen Stellen dieses Waldes schienen die uralten Bäume wie versteinert zu sein. Dicke, knorrige Stämme, teilweise schon ganz ausgehöhlt, so daß es ein Wunder war, daß sie noch Blätter trugen, beherrschten diese Landschaft. Nichts wünschten sich die Gefährten mehr, als endlich eine Lichtung zu finden und den Himmel und die Sonne wiederzusehen. Einzig der Dwane schien sich daran nicht zu stören und machte die ganze Zeit über ein zufriedenes Gesicht.
„Dieser Wald ist wirklich älter als Tarr – älter und grimmiger“, sagte Tiguval zu Rorrah Kan.
„Aber es ist erstaunlich ruhig“, antwortete der Dwane. „Ich habe mit mehr... Lebendigem gerechnet, wenn du verstehst, was ich meine!“
„Oh, es gibt rings um uns herum sehr viel Leben. Die Wesen verstecken sich vor uns, aber die meisten von ihnen kann ich sehen“, erwiderte der Alve lachend.
„Du nimmst mich auf den Arm“, bemerkte Rorrah halb scherzend, halb ernst.
„Nein, wirklich“, beharrte Tiguval, „sieh“. Er gab seltsam piepsende und schnatternde Laute von sich und wenige Augenblicke später umflatterten ihn ein Dutzend Fledermäuse, von denen sich einige kopfüber an seinen ausgestreckten Arm hängten. „Dort, unter der alten Buche, sieh, ein Äldyor, ein kleines Waldpferd. Sie sind Ahnen unserer Pferde und werden doch nicht größer, als eine Katze!“ Tiguval zeigte dem Dwanen noch weitere Lebewesen es Waldes, die seinen scharfen Augen nicht entgingen.
Rorrah schüttelte nur seinen Kopf. „Daß ich das alles zuvor nicht bemerkt habe und mich ausgerechnet ein Alve darauf aufmerksam machen muß“, sagte er schon fast verschämt. „Aber deine Augen sind die einzigen, denen nichts entgeht, nicht wahr?“
„Den meinigen – und denen des Boa auch nicht“, antwortete Tiguval lächelnd und deutete auf Torok, der vor den beiden herging, sich nun umdrehte und ebenfalls lächelte.
„Was gäbe ich darum, einmal etwas eher zu entdecken und beweisen zu können, daß auch wir Dwanen nicht blind durch die Welt laufen“, bemerkte Rorrah scheinbar wütend und stapfte zu Boden blickend weiter voran.
„Ich bin mir sicher, daß dir das noch gelingen wird“, antwortete der Alve und folgte dem Schritt seines Freundes. Nicht lange danach gelangte die Gemeinschaft völlig unerwartet endlich auf eine Lichtung, die einen mehrere Felder großes See in sich beherbergte. Das Wasser dieses Sees war smaragdgrün und das Sonnenlicht eines klaren Himmels spiegelte sich darin. Die Herzen der Gefährten öffneten sich bei diesem wundervollen Anblick und sie entschlossen sich augenblicklich, hier zu bleiben und zu rasten. Ein sanft abfallendes, mit Gras bewachsenes Ufer führte hinab zum Wasser. Rohrkolben wuchs an den Rändern und einige Weiden standen dort, welche die Gefährten regelrecht dazu einluden, hier ihr Lager aufzuschlagen. Es war bereits später Nachmittag und sie würden am heutigen Tag mit Sicherheit keinen geeigneteren Platz mehr finden.
Nach der lange andauernden Dunkelheit des Waldes war diese freie Fläche und das glitzernde Wasser eine wahre Erholung für die Gefährten. Im Schatten der Weiden ließen sie sich nieder, bereiteten die Schlafplätze vor, fingen dann einige Fische und bekamen so die Gelegenheit, ein reichliches Mahl zu sich nehmen zu können.
Viel später in der Nacht saßen Rorrah und Vilian am Wachfeuer und unterhielten sich leise flüsternd, während ihre Gefährten schliefen. Der Dwane blickte dabei zwischen den Rohrkolben hindurch auf das in einem klaren Mondlicht glitzernde Wasser. Vilian saß ihm gegenüber und behielt den Wald hinter ihnen im Auge. Nichts regte sich in dieser milden und völlig windstillen Nacht. Gelegentlich konnte man einen Kauz in der Ferne rufen hören, ansonsten war es still und friedlich. Gerade wollte Vilian Holz in das bereits ersterbende Feuer nachlegen, als Rorrah ihn davon abhielt und verwundert auf das Wasser deutete. Der junge Mann drehte sich um und blickte ebenfalls zwischen den Halmen des Schilfgrases hindurch auf den See. Zunächst konnte er nicht erkennen, was der Dwane meinte, doch dann sah auch er die bläulich schimmernden Lichter, die mit schneller Geschwindigkeit über die Oberfläche des Wassers huschten und dabei regelrecht zu tanzen schienen. Drei, nein vier dieser Lichter konnte Vilian erkennen. Die seltsamen Erscheinungen kamen mal dichter zusammen, dann trennten sie sich wieder voneinander und zogen kreisförmige Bahnen, um wieder zusammenzutreffen und den Reigen erneut zu beginnen. Staunend betrachteten die beiden Beobachter dieses Spiel auf dem See, bei dem es immer deutlicher wurde, daß es sich tatsächlich um eine Art Tanz handelte – doch wer oder was tanzte dort im blauen Lichtschein über dem Wasser?
Rorrah und Vilian schlichen sich vorsichtig näher an das Ufer heran, um noch besser sehen zu können und so vielleicht zu erfahren, um was es sich dort handelte. Plötzlich bemerkten sie einen leisen Singsang, der von den Lichtern auf dem See auszugehen schien. Helle, klare und mehrstimmige Harmonien ertönten über das Wasser und wurden lauter oder leiser, je nachdem, wie weit sich die Lichter entfernten. Fasziniert blickten die beiden Gefährten auf diese Szene, bis sie bemerkten, daß sie nicht mehr allein waren. Tiguval und Torok traten leise hinter sie und beobachteten das wundervolle Schauspiel auf dem Wasser ebenfalls.
„Seht euch das an“, flüsterte Vilian aufgeregt wie ein Kind. „Ich habe noch nie derartiges gesehen. Was kann das nur sein?“
„Mhyr Elvhar“, antwortete Tiguval, ebenso aufgeregt. „Die Mütter der Elfen – unsere gemeinsamen Ahnen“, fügte er hinzu und blickte dabei Torok vielsagend an. Der Boa schwieg, war aber genauso gefesselt von dem Anblick der tanzenden und singenden Lichter.
„Was bedeutet das?“ wollte Rorrah wissen.
„Wir Alven und die Boa stammen von diesem Volk ab“, erklärte Tiguval. „Zumindest heißt es so in dem Lied über Nynhia, der Tochter der Elfenkönigin Vhrene, die sich in einen Fremden verliebte und sich gegen ihr Volk entschied, um mit ihm zu leben!“ Der junge Alve stimmte leise das uralte Lied an und blickte dabei gedankenverloren über den See:

Nynhia, oh Nynhia,
wohin führt dich dein Weg?
Hilflos blick ich dir nach,
doch entschlossen verläßt du dein Blut.
Sprich doch, was trieb dich an?

Lichter Tag war es, als ich ihn sah.
Haut hell wie Milch, goldenes Haar.
Stark wie ein Baum, schnell wie der Wind.
Sanfte Stimme sang froh wie ein Kind.
Kniete am Ufer ein Wesen so schön,
wie ich es noch niemals gesehen.

Nynhia, oh Nynhia,
was hast du nun vor?
Mein Herz bricht entzwei,
für ein Wagnis allein,
tauscht du dein Leben ein.

Als Blicke sich trafen, da war es geschehen,
verlor meinen Zauber, er hat mich gesehen.
Wir wechselten Worte, er hielt meine Hand,
so warm und so fest, wie ich es nie gekannt,
zog er mich an sich, mit treuem Blick
und stahl mir das Herz – voll Liebesgeschick.

Nynhia, oh Nynhia,
Kennst du die Folgen?
Verläßt du dein Volk,
weil die Liebe dich zieht,
so kehrst du nie zurück!

So gehe ich mit Freude, ich geh mit ihm fort
und finde die Liebe, an passendem Ort.
Doch vergesse ich die meinen nicht
und schenk unsern Kindern dein Licht,
auf das die Erinnerung ewig besteht
und unser Volk nach Liebe stets strebt...

„Nynhia ging tatsächlich mit dem Unbekannten, dessen Name Alvaron war, fort. Ihrer Liebe entstammten sieben Kinder – eines davon ist Aldanon, der Fürst der Alven“, erzählte Tiguval leise, nachdem er mit dem Lied fertig war. Die anderen drei Gefährten schwiegen und schienen wie verzaubert zu sein. Selbst die Natur schien still zu lauschen. Erst nach einiger Zeit erhielt Rorrah seine Stimme zurück. „Und ich habe sie zuerst entdeckt“, sagte er mit verklärtem Blick und lächelte still in sich hinein.
Doch es war noch etwas während des Gesanges des Alven geschehen, wie sie erst jetzt bemerkten: die vier blauen Lichter waren von dem See verschwunden. Plötzlich tauchten sie jedoch strahlend hell hinter den Gefährten auf, so daß Tiguval, Torok, Vilian und Rorrah herumschnellten und direkt in die Lichter hineinstarrten. Die Augen des Menschen und des Dwanen mußten sich zunächst an die Helligkeit gewöhnen, doch dann erkannten auch sie vier weibliche Wesen, von denen das Licht wie aus ihrem Inneren ausging. Ihre Gestalten waren unglaublich zierlich, fast zerbrechlich schienen sie zu sein. Sie besaßen die Größe von Menschen oder Alven, hatten jedoch zwei milchig-durchsichtige Flügelpaare, die aus ihren Rücken wuchsen und leicht flatterten, obwohl die vier Wesen auf dem Boden standen. Alles an ihnen war ebenmäßig und perfekt geformt – selbst Tiguval kam sich dagegen grobschlächtig und rauh vor. Ihre Haare glänzten wie poliertes Silber und die Augen strahlten wie von innen beleuchtete, tiefblaue Edelsteine. Nachdem sie die Gefährten einen Moment lang beobachtet und betrachtet hatten, trat eine der vier Gestalten langsam und mit unhörbaren Schritten näher. „Wer seid ihr und wer von euch sang das verbotene Lied?“ fragte das Wesen mit einer Stimme, so rein und zart, daß selbst Steine hinwegschmelzen mußten, wie Vilian es empfand.
„Ich habe es gesungen, Herrin“, antwortete Tiguval und neigte seinen Kopf. „Es ist das erste Lied, das wir in Kindertagen lernen – um nicht zu vergessen, woher wir Alven stammen“, fügte er hinzu.
„Wisse, Halbblut“, entgegnete die Elfe ihm, „dieses Lied mag bei euch gesungen werden, bei uns wird es das nicht. Unsere Königin haßt es, denn es erinnert sie an den Verlust ihrer Tochter. Doch nun solltet ihr euch vorstellen, denn ihr befindet euch in unserem Land!“
Die vier Gefährten nannten ihre Namen und auch die von Chorenia und Ehrenreich, die sich im selben Moment erhoben und sich voller Verwunderung und Erstaunen über die Erscheinung der Elfen zu ihren Freunden gesellten. Wieder wurden sie alle ausgiebig gemustert. „Ihr seid eine seltsame Gemeinschaft – und ihr seid nicht zu eurem Vergnügen oder aus reiner Wanderlust hier“, stellte die Elfe fest. „Ein... besonderer Auftrag leitet euch“, fuhr sie scharfsinnig fort, als würde es den Gefährten in den Gesichtern stehen, weshalb sie gemeinsam unterwegs waren. „Böses scheint ihr nicht im Schilde zu führen, aber ich und meine Schwestern hier wollen das nicht allein entscheiden. Seid ihr Willens, uns zu unserer Königin zu folgen?“ fragte sie.
Die Gefährten blickten sich alle kurz an und nickten sich zu. „Wir haben in der Tat nichts böses vor, deshalb folgen wir euch gern, Schwestern“, antwortete Tiguval freundlich lächelnd.
„Gut, Halbblut. Denn wir hätten auch genügend Macht, euch zu zwingen“, bemerkte die Elfe ernst, ohne das Lächeln zu erwidern. „Folgt uns!“
Die vier geflügelten, lichtblauen Wesen schwebten voraus und achteten dabei streng darauf, daß ihnen die Mitglieder der Gemeinschaft auch wirklich folgten. Wie fliegende Laternen beleuchteten sie dabei den Weg entlang des Seeufers, das sie gemeinsam umrundeten. Es war eine merkwürdige Szene, wie die Gefährten den Elfen durch die Nacht folgten, ohne zu wissen, was sie erwartete. Angst oder Unbehagen verspürten sie dabei jedoch nicht, denn sie hatten ihre Waffen mitnehmen können und wußten, daß sie sich im Fall der Gefahr bedingungslos aufeinander verlassen konnten. Deshalb unterhielten sie sich auch ganz entspannt auf dem geführten Weg, der nun von der Seelichtung wieder in den Wald – allerdings auf der gegenüberliegenden Seite – hineinführte.
„Sie sind etwas zurückhaltend, was die Höflichkeit angeht, deine Schwestern“, bemerkte Rorrah absichtlich etwas spitz zu Tiguval.
„Ich fürchte, sie mögen uns Alven nicht besonders!“
„Weshalb sprach die Elfe dich immer mit Halbblut an?“ wollte der Dwane wissen.
„Alvaron, mit dem Nynhia mitging... war ein Mensch aus dem Geschlecht des Nordens“, antwortete Tiguval zögerlich.
„Na so etwas. Und ich dachte immer, ihr Alven seid die reinsten Wesen unter der Sonne“, bemerkte Rorrah verwundert.
„Reinheit ergibt sich nicht aus der Abstammung, sondern aus der Art zu leben, mein Freund“, erwiderte Tiguval ohne Groll. „Wir haben demnach mehr mit den Elfen gemein und fühlen uns durch die Ahnen miteinander verbunden – ohne uns von den Menschen abzuwenden“, fügte er zu Vilian gerichtet hinzu.
„Aldanon ist also ein Kind von Nynhia und Alvaron“, sagte der junge Kaiser interessiert. „Doch wer waren die anderen sechs Kinder und wo sind sie geblieben?“
„Lange Zeitalter für euch Menschen sind seit dem vergangen“, antwortete Tiguval. „Die Geschwister unseres Fürsten gründeten ebenso wie Aldanon eigene Stämme. Doch zahlreich sind wir Alven niemals gewesen und auch beinahe unsterbliches Leben endet irgendwann einmal. Viele verschwanden einfach und wir wissen nicht, wohin sie gegangen sind. Doch Torok und die Boa geben uns vielleicht eine Antwort darauf, denn es sind unsere Brüder und Schwestern!“
„Das ist alles sehr interessant“, murmelte Vilian gedankenverloren. „Vielleicht werde ich das eines Tages für das Volk von Tharon aufzeichnen – du mußt mir dafür noch viele Fragen beantworten, Tiguval“, sagte er dann wieder lebhafter.
„Ich stehe dir ein Menschenleben lang zur Verfügung“, lachte der Alve zur Antwort.
Nachdem sie eine ganze Zeit lang von dem blauen Licht der Elfen geleitet durch den Wald geschritten waren, sahen sie plötzlich weitere bunte Lichter zwischen den Ästen der hohen Bäume leuchten. Je näher sie kamen, desto zahlreicher schienen diese Lichter zu werden. Die Kronen der Bäume sahen aus, wie mit schimmernden Edelsteinen besetzt. Als sie endlich nahe genug an die Quellen der Lichter herangekommen waren, erkannten die Gefährten, daß es zum Teil Laternen waren, die zu Hütten gehörten, die sich in den Baumkronen befanden, und es sich zum Teil um weitere Elfen handelte, die hoch oben auf den breiten und starken Ästen umherliefen. Als die Gemeinschaft eingetroffen war, kam sogleich eine große Anzahl der Bewohner dieses Dorfes in den Bäumen herabgeschwebt. Die Elfen bildeten einen Kreis um Vilian und seine Gefährten. Es befanden sich sowohl weitere weibliche, als auch erkennbar männliche Wesen darunter. Die Körperformen erinnerten in der Tat an Alven, auch wenn die Elfen noch zarter, ja beinahe zerbrechlich wirkten. Sie besaßen keinerlei Waffen, die sie auch die Gemeinschaft richteten, dennoch war ihre Ausstrahlung so stark, daß keiner der Gefährten es wagte, sich zu bewegen.
Plötzlich teilte sich der Ring um die Gemeinschaft und eine Gruppe von männlichen Elfen, die eine weitaus stärker leuchtende Gestalt in ihrer Mitte begleiteten, betraten den Kreis. Das besonders stark leuchtende Wesen trat nun hervor. Der blaue Schein um die Elfe herum pulsierte regelrecht und verlieh ihr eine majestätische Aura. Sie war weiblich, ihr silbernes Haar wuchs fast bis auf den Erdboden und war auf dem Kopf zu einer kunstvollen Krone geflochten. Ein helles Gewand kleidete sie und umschmeichelte die zarte aber irgendwie auch kräftig wirkende Figur der Elfe. Ihre vier Flügel waren aufgespannt und wurden von diamantfarbenen Adern durchzogen, die das Licht schillernd in tausend Farben brachen.
Die Gefährten – selbst Tiguval und Torok – waren fasziniert von diesem Anblick und hielten vor Ehrfurcht und Erstaunen den Atem an. Eine derart erhabene Erscheinung hatten sie alle zuvor noch nie gesehen.

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Politiker und Babywindeln haben eins gemeinsam: man muß sie aus dem gleichen Grund wechseln!


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