Kennt ihr witzige Bücher?

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carinthia
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Kennt ihr witzige Bücher?

Beitrag von carinthia » So 23. Aug 2009, 19:17

Ich habe leider kein passenderes Unterforum gefunden und hoffe, dass ich in dem hier richtig bin.

Ich lese unter anderem gern witzige Romane, nur leider sind die meisten, die ich mir so kaufe, meist nur für ein paar Mal schmunzeln gut.
Alles, was ich in letzter Zeit gelesen habe, war zwar irgendwie nett, hat mich aber nicht vom Hocker gerissen.
Ich lese meist die Rezensionen bei amazon. Wenn dann wo steht "super witzig" oder "mich haben die Leute im Bus schon komisch angesehen, weil ich dauernd nur gelacht habe", freue ich mich und bestelle das Buch. Und wenn ich es dann gelesen habe, denke ich bloß: "Aha, witzig ist das aber nicht."

Kennt ihr ein Buch, bei dem man Tränen lachen kann?
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xenna
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Re: Kennt ihr witzige Bücher?

Beitrag von xenna » So 23. Aug 2009, 21:02

Naja, jeder hat eine andere Art von Humor.
Ich habe schon Bücher gelesen, die andere zum Brüllen fanden und mir nur ab und zu ein Schmunzeln entlockten oder umgekehrt :shock:

Ich fand z.B. Maria ihm schmeckts nicht und der Folgeroman Antonio im Wunderland von Jan Weiler recht komisch und zum Lachen.
Auch die Bücher von Dieter Nuhr (z.B. Nuhr die Wahrheit) oder das Buch Die Leber wächst mit ihren Aufgaben von Eckard v. Hirschhausen sind ganz lustig, das sind allerdings keine Romane.
Guckst du hier
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nanoq
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Re: Kennt ihr witzige Bücher?

Beitrag von nanoq » So 23. Aug 2009, 21:25

Also ich halte das Unterforum hier für sehr passend.

Aber deine Frage ist doch recht schwer zu beantworten. Schreib doch mal, über welche Bücher du wirklich gelacht hast, damit sich etwas einschätzen lässt, was für eine Art Humor du hast. Dann fällt es doch viel leichter, Empfehlungen zu geben.

Ich persönlich mag sehr gerne den wunderbar schrägen und eigentlich absolut durchgeknallten Humor von Arto Paasilinna (am liebsten "Vorstandssitzung im Paradies" und "Der wunderbare Massenselbstmord"). Auch der britische Humor von Nick Hornby oder David Lodge gefällt mir gut, wobei die Bücher von diesen beiden vielleicht eher nicht so zum laut Loslachen sind.

Bei den Büchern von Wladimir Kaminer amüsiere ich mich auch immer gut, allerdings sind das ja meistens keine Romane (ich glaube bis auf "Militärmusik" sondern vielmehr Sammlungen von kleinen Geschichten.


Zwei Empfehlungen habe ich, die bereits etwas älteren Datums sind, die ich aber immer und immer wieder lesen kann und über die ich auch immer wieder lachen kann:

Zum einen "Es liegt in der Familie" von Margaret Millar (der einzige Nicht-Krimi, den ich von ihr kenne), erschienen irgendwann Ende der 40er / Anfang der 50er

und zum anderen "Die Kwimpers" von Richard Powell, das irgendwann in den 50ern erschienen sein muss.

Beide werden, soweit ich weiß, immer mal wieder neu aufgelegt, ich habe sie schon mehrmals verschenkt und damit bislang immer Erfolg gehabt.

Das ist erstmal alles, was mir so spontan einfällt, aber vielleicht kommt mir ja noch eine Idee.

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Re: Kennt ihr witzige Bücher?

Beitrag von bücherwurm03 » So 23. Aug 2009, 21:42

ich konnte immer ganz gut über die eine oder andere satire von osman engin lachen, der schreibt über deutsch-türkische verhältnisse rund um die familie engin.

wobei ich die ersten bücher von ihm besser fand als die zuletzt erschienenen langen romane. irgendwann wiederholt es sich halt.
wie meine vorschreiber schon erwähnten, liegt es aber in der tat am leser selbst. sogar vielleicht an der stimmung in der man gerade ist, wenn man das buch liest, ob es einem wirklich witzig oder nicht erscheint.

@nanoq: hey kannst du bei den beiden letzgenannten büchern etwas ausführlicher werden? worum geht es da? :D

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Buchecker
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Re: Kennt ihr witzige Bücher?

Beitrag von Buchecker » So 23. Aug 2009, 22:35

Apropos englischer Humor: Da kann ich euch Mark Haddon wärmstens ans Herz legen.
Sein absoluter Knaller, The Curious Incident of the Dog at Night-Time, ist mittlerweile auch auf Deutsch verfügbar: Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone.
Und wenn sein 2007er Roman A Spot of Bother mal auf Deutsch erscheint, müsst ihr den unbedingt gleich lesen.
Das Tolle an beiden Büchern ist, dass sie die umwerfende (Situations-)Komik ausbalancieren durch eigentlich sehr ernste Themen und Probleme - in The Curious Incident geht es um einen autistischen Jungen und seine Weltsicht, im Spot of Bother um die Angst vor einer lebensbedrohenden Krankheit und deren Auswirkungen auf ein fragiles Familiengefüge.
Ein Ort aus Wahn und Schall
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Re: Kennt ihr witzige Bücher?

Beitrag von carinthia » So 23. Aug 2009, 22:46

Welche Bücher ich witzig fand? Nun, leider nicht sooo viele.

Am lustigsten fand ich "Mann weiß ja nie".
Auch "Küsse in Nachbars Garten" und "Der Teufel trägt Prada" haben mir öfters ein lautes Lachen entlockt.
Und das war's dann. Bei den meisten anderen Büchern finde ich einmal nur mal gewisse Passagen recht lustig.
Sophie Kinsella, Carly Phillips und Co, von denen so viele so begeistert sind waren "ganz nett", aber mehr nicht. Vielleicht habe ich aber auch nur die falschen Bücher von ihnen gelesen.

Achso ja "Drei sind ein tolles Paar" war auch nicht schlecht und - was viele vielleicht nicht verstehen können: Das "Das Parfum" fand ich stellenweise auch total witzig.

Von Arto Paasilinna habe ich schon einige Bücher gelesen, aber der "Brüller" sind sie nicht.

"Die Leber wächst mit ihren Aufgaben" klingt gut...werde mal den Inhalt in Erfahrung bringen, danke.

Bei "The Curious Incident of the Dog at Night-Time" weiß ich nicht, ob mir das gefallen könnte. Wir haben in der Schule im Englisch-Unterricht ein Mal ein paar Seiten daraus gelesen.
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Re: Kennt ihr witzige Bücher?

Beitrag von xenna » So 23. Aug 2009, 23:17

Das Parfüm fandest du witzig :?: Das versteh´ich jetzt nicht so ganz, das ist doch ein Thriller, dazu noch ein ziemlich gruseliger 8)

Die Bücher von Ildiko von Kürthy (ich hoffe, ich hab´s richtig geschrieben) fand ich übrigens auch recht komisch.
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Re: Kennt ihr witzige Bücher?

Beitrag von nanoq » So 23. Aug 2009, 23:31

Tja, "Mann weiß ja nie", "Küsse in Nachbars Garten" und "Drei sind ein tolles Paar" kenne ich nicht, davon habe ich noch nie gehört. Deshalb kann ich nicht einschätzen, was dem einigermaßen nahe kommt. Aber da du Paasilinna nicht so magst, haben wir offenbar ohnehin nicht dieselbe Art von Humor.

Vielleicht schaut hier ja noch jemand rein, der dir was empfehlen kann.
Zuletzt geändert von nanoq am Mo 24. Aug 2009, 00:23, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Kennt ihr witzige Bücher?

Beitrag von nanoq » So 23. Aug 2009, 23:44

bücherwurm03 hat geschrieben:@nanoq: hey kannst du bei den beiden letzgenannten büchern etwas ausführlicher werden? worum geht es da? :D
Ich kann’s ja mal versuchen: Es sind beides Bücher, die sich vom Stil her durchaus ähnlich sind und die damit spielen, dass das Leben ausschließlich aus dem Blickwinkel der jeweiligen Hauptperson betrachtet wird.

Bei Es liegt in der Familie ist die Hauptperson Priscilla. Priscilla ist elf und sie wird mal Schauspielerin oder Radiomoderatorin werden und ist eigentlich auch schon auf dem besten Wege dazu. Allerdings gibt es da ein paar Probleme: In erster Linie sind es ihre Eltern, die ihrer Zukunft im Weg stehen. Die sind nämlich manchmal recht kleinlich, der Vater zensiert ihren glühenden (Liebes-)Brief an einen Radiomoderator und die Mutter hat einige Regeln zum Schutz vor Bakterien aufgestellt, die aber nicht immer ganz klar und eindeutig sind. So besteht zwar die unumstößliche Regel, dass der Familienhund nicht geküsst werden darf, es sei denn unmittelbar nach seinem Bad, aber dass man ihm auch nicht zeigen darf, wie lieb man ihn hat, indem man aus seinem Napf isst, ist nie klargestellt worden. Und obwohl Priscilla nicht mal wissen konnte, dass sie damit gegen eine der Bakterienregeln verstößt, darf sie nun nicht mit ins Kino.

Priscilla hat außerdem einen älteren Bruder, der morgens stundenlag das Bad blockiert um seine drei Barthaare abzurasieren (die außer ihm ohnehin keiner sieht) und eine jüngere Schwester, die total geizig ist und der armen Priscilla nichts von ihrem Taschengeld abgeben will. Dann gibt es da unter anderem noch einen manchmal etwas grantigen Großvater und eine Cousine, die sehr zu Priscillas Leidwesen mit ihrer Familie immer am Wochenende vorbeikommt und versucht die Erwachsenen dadurch zu entzücken, dass sie ellenlange Gedichte vorträgt (entzückt sind allerdings nur ihre eigenen Eltern).

Also kurz gesagt, es geht hier um die alltäglichen Probleme im Leben einer Elfjährigen, die einfach herzerfrischend erzählt sind.


Bei dem zweiten Buch geht es, wie der Titel schon sagt, um Die Kwimpers: Die Familie Kwimper – bestehend aus Pop, Toby, den Zwillingen Eddy und Teddy sowie der Babysitterin Holly – ist mit dem Auto unterwegs und kommt an eine neugebaute Straße, die für die Öffentlichkeit gesperrt ist. Pop geht davon aus, dass er nicht „die Öffentlichkeit“ ist, denn er gehört ja schon fast zur Regierung – schließlich tut er ihr ja den Gefallen, alle finanziellen Leistungen, die sie so bietet auch in Anspruch zu nehmen. Er benutzt also diesen Weg trotz der Sperrung. Dann bleibt das Auto liegen und kein Straßendienst lässt sich blicken! Pop ist verständlicherweise etwas empört darüber, dass die Regierung sich plötzlich nicht mehr um ihn kümmert. Man richtet sich vor Ort ein, zunächst um auf den Straßendienst zu warten und später, weil man sich inzwischen eine nette Hütte gebaut und dort eingelebt hat. Und plötzlich kommt der Staat dann doch noch in Form verschiedener Behörden, die den armen Siedlern jetzt unverständlicher Weise das Leben schwer machen.

Das Buch ist in Ich-Form aus der Sicht von Toby erzählt, ein junger Erwachsener, der allerdings recht naiv ist (er ist ein Forest Gump-Typ). Toby hat ein Herz aus Gold und möchte es immer allen Recht machen. Und weil er immer allen helfen will, wendet sich alles, was er anfasst zum Guten, selbst die Dinge, die ursprünglich gegen die Kwimpers gerichtet waren. Gerade dieser naive Erzählton macht das Buch aus meiner Sicht einerseits liebenswert aber andererseits auch urkomisch.


Buchecker hat geschrieben:Apropos englischer Humor: Da kann ich euch Mark Haddon wärmstens ans Herz legen.
Sein absoluter Knaller, The Curious Incident of the Dog at Night-Time, ist mittlerweile auch auf Deutsch verfügbar: Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone.
Um dieses Buch schleiche ich schon lange rum, ich habe mich allerdings bislang wegen des Themas Autismus noch nicht rangetraut. Aber jetzt werde ich es mir doch mal besorgen.

Moranda
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Re: Kennt ihr witzige Bücher?

Beitrag von Moranda » Mo 24. Aug 2009, 13:23

Hallo Zusammen,

ich wollte mal die Bücher von Janet Evanovich vorschlagen, überwiegend habe ich ihre Krimis gelesen. Die sind ganz witzig geschrieben.
Mit Dieter Nuhr und seinen Kollegen, angefangen bei Dieter Hildebrandt über Bruno Jonas
kann ich mit den Büchern nicht so viel anfangen, aber wenn ich sie auf der Bühne erlebe, lache ich herzhaft über ihr Programm.

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lemmy
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Re: Kennt ihr witzige Bücher?

Beitrag von lemmy » Mo 24. Aug 2009, 23:19

Ich lese gerade als Mittagspausen-Buch "Urlaub mit Papa" von Dora Heldt, dabei muss ich schon ab und an kicheren oder vor mich hin schmunzeln.
Muss mal überlegen vielleicht fällt mir noch was ein...
Hereinspaziert und umgeschaut!

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Re: Kennt ihr witzige Bücher?

Beitrag von Buni » Di 25. Aug 2009, 11:22

Hallo,

ich hätte noch einen Vorschlag: Little Miss Undercover von Lis Lutz. Zitat Klappentext: "Man sieht es ihr nicht an, aus was für einer Familie sie stammt, aber Isabel Spellmann, eine attraktive junge Frau Ende zwanzig, hat ein handfestet Problem: Wie fast alle aus der Spellmann Sippe arbeitet sie für Spellmann Investigations, das Detektivbüro ihrer Eltern."
Ich fand die Geschichte ungewöhnlich und vor allem die Erzählweise extrem witzig!

Nick Hornby, Lodge und Haddon finde ich allerdings auch sehr gut. Nicht zum Brüllen, aber um sich wohl zu fühlen mit den Figuren, Thema: Fallstricke des Lebens....

Etwas deftigeren Humor findest Du in: Pablo Tusset: Das Beste was einem Croissant passieren kann. Der Ich- Erzähler ist ein fettes herumhurendes Ekelpaket, das man einfach gern haben muss! Spannende, schräge Krimihandlung. Ich fands prima!
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Re: Kennt ihr witzige Bücher?

Beitrag von carinthia » Mi 26. Aug 2009, 22:18

Hmm danke für eure Beiträge.
Ich habe mir gerade bei amazon die Rezensionen von " Pablo Tusset: Das Beste was einem Croissant passieren kann" durchgelesen. Das klingt so ähnlich, wie das Buch von Eisenhauer (oder so Ähnlich) "Mein Jahr als Single". Das ist auch so ein Weiberer, der absolut unsympathisch ist...grauenhaft. Ich habe das Buch gar nicht gern gelesen...

Ja, ich fand das "Parfum" stellenweise witzig. Nicht wegen der Handlung, sondern wegen der genialen sprachlichen Ausdrucksweise des Autors.

Bei mir ist das so: Ein Buch muss sehr witzig sein, damit ich es mag.
Oder: Es ist gut geschrieben. Dann kann man mir auch eine Geschichte unterjubeln, wo einer drei Mal um einen Baum spaziert - Hauptsache, das ist gut beschrieben.
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vitalis
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Re: Kennt ihr witzige Bücher?

Beitrag von vitalis » Do 27. Aug 2009, 03:12

Bei diesem Buch habe ich mich fast vor Lachen unter die Couch geschmissen.

Mocsar, Gabor: Vier nackte Männer und ein Hund

Nicht ihr Pflichteifer wird den vier Budapester Dienstreisenden -
dem Hauptkontrolleur, dem Reporter, dem Feuerwehrinspektor
mit seinem Hund und dem Chauffeur ihres klapprigen Pobeda -
zum Verhängnis, sondern ihr Sinn für das Praktische: Die Stunden,
die noch fehlen, um den vollen Tagessatz ausgezahlt zu bekommen,
beschließen sie an einem abgelegenen Flüsschen mit Baden und mit
Fischefangen zu verbringen.
Da niemand daran gedacht hat, eine Angel mitzunehmen,
muß eine Handgranate herhalten, die der lebenstüchtige
Chauffeur irgendwo aufgelesen hat.
Und dann passiert es : Der brave Nero apportiert den ins Wasser
geworfenen Explosivkörper, und vier nackte Männer,
wie von Furien gejagt, stieben in alle vier Himmelsrichtungen
auseinander.
Welche Odyssee die vier nun zu bestehen haben, in welche
vertrackte Situationen sie geraten und wie die an dramatischen
Wenden reiche Geschichte schließlich doch noch ein glückliches
Ende findet, das schildert der ungarische Autor Gabor Mocsar.

Satire vom Feinsten ...

-------------------------------------------------------------------

Momentan amüsiere ich mich gerade köstlich mit

Heinrich Spoerls Gesammelte Werke

Hier eine Rezension
"Zum ersten Mal sind die schönsten der heiteren Romane und Erzählungen
Heinrich Spoerls in einem Band versammelt - zur Wiederbegegnung für seine
vielen alten Freunde und Leser und zur Neuentdeckung für die, die diesen
liebenswürdigen Humoristen noch nicht kennen.
Vor drei Jahrzehnten begann der Erfolg der Werke Heinrich Spoerls, der sich über
die Bücher hinaus auf den Bühnen, auf der Leinwand und nun auf den Fernsehschirmen
fortsetzt. Das Geheimnis einer solchen Beliebtheit liegt in der Eigenart des
Spoerlschen Humors, der nicht einfach über das lacht, was banal komisch ist
sondern der aus einem bescheidenen und heiteren Über-den-Dingen-Stehen und
zugleich einer tiefen Menschenkenntnis kommt.
In immer neuen Variationen das Menschliche des Menschen nicht nur aufzuzeigen,
sondern sein Bild mit einem blitzenden Seitenblick und verstehendem Lächeln
ein wenig heiter auszumalen, ihn zu einem befreienden Lachen (auch oder gerade
über die eigene Schwächen) zu verhelfen, ist das Liebenswerte, das
Zu-Herzen-Gehende und darum vielleicht auch Erfolgreiche in den Werken
Heinrich Spoerls. Er schrieb über Menschen wie du und ich so, dass man sich
nach dem Lesen selber wieder besser leiden kann. Und das ist viel.
Heinrich Spoerl gehört zu den in der deutschen Literatur überaus seltenen
Schriftstellern, die sich auf den Humor verstehen. Er mochte die Menschen,
und er mochte sie gerade, weil sie keine Engel sind. Liebenswürdig und mit
leichter Feder nahm er ihre kleinen Schwächen aufs Korn und freute sich
mitsamt seinen Lesern diebisch, wenn er hinter der Fassade wohlgesetzter
Würde einen menschlichen, wenn auch nicht ganz engelhaften Kern entdeckte,
sogar bei Staatsanwälten..".

Darin spaziert Mann gleich häufiger, wenn auch micht um einen Baum herum,
sondern um einen Laternenpfahl ... auch alte Schinken können es in sich haben.

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Korsar77
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Re: Kennt ihr witzige Bücher?

Beitrag von Korsar77 » Mi 2. Sep 2009, 21:17

@vitalis

Heinrich Spoerl! Ja, den hab ich auch gelesen und laut gelacht :P

Wie schön, dass Du mich daran erinnerst - war wunderbar :D

Und hier noch drei Bücher, bei denen ich gelacht habe:

Ephraim Kishon: Der seekranke Walfisch
Untertitel: Ein Israeli auf Reisen
Ich liebe dieses Buch, denn wo findet man schon den Tipp, in jedem Land ja nicht die Landessprache zu sprechen? Sollen sich doch die anderen Mühe geben!


Cynthia Heimel: Sextipps für Girls
Seichter, aber vergnüglich.
Ein Satz, der mir im Gedächtnis geblieben ist: Wenn Dein Telefon nicht klingelt, bin ich es.

Douglas Adams: Die letzten ihrer Art
Ein ernstes Thema - es geht um aussterbende Arten - eigentlich, aber es geht auch um die Menschen und wie sie sich um diese Arten kümmern oder sie besichtigen und das ist so witzig beschrieben, dass ich aus dem Lachen manchmal nicht herauskam.
Douglas Adams ist der Autor, der "Per Anhalter durch die Galaxis" geschrieben hat und er hat wohl tatsächlich eine Weltreise mit einem Biologen zu den letzten Plätzen auf unserem Planeten unternommen, wo Tierarten leben, die vom Aussterben bedroht sind und er hat diese Reise und die zahlreichen lustigen Begegnungen - sowohl mit Menschen als auch mit Tieren - für mein Verständnis sehr humorvoll beschrieben. Auch für Leute, die dem Humor im "Anhalter! nichts abgewinnen können, ist dieses Buch meiner Meinung nach empfehlenswert. :mrgreen:
Bei mir bekommt dieses Buch 6 Sterne von 5 möglichen :mrgreen:
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