Die besten SF-Romane

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hurm57
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Beitrag von hurm57 » Fr 14. Apr 2006, 09:13

Da kommen noch die Inhaltsangaben zu den beiden Brunner:

Plätze der Stadt
Boyd Hakluyt, Stadtplaner und Verkehrsexperte, wird nach Ciudad de Vados berufen, in eine der modernsten Großstädte der Welt, Hauptstadt einer fiktiven mittelamerikanischen Republik, die als das am gründlichsten regierte Land der Welt gilt und in der seit zwei Jahrzehnten Frieden herrscht.

Dieser Friede ist nun bedroht, denn immer mehr Landbewohner zieht es in die Metropole, die dort Arbeit und Unterkommen zu finden hoffen. Hakluyt merkt bald, dass die Verkehrsplanung nur den Vorwand liefern soll, durch rigorose neue Trassenführungen und Umbauten die Slums zu beseitigen, um die schöne Stadt sauber zu halten, dass er als Werkzeug im politischen Kampf engagiert wurde. Und als er die Strategien dieses Machtkampfs durchschaut und erkennt, was gründliches Regieren bedeutet, wird er inne, welch entscheidenden Faktor seine Tätigkeit darstellt.

"Die Plätze der Stadt" ist ein erstklassiger phantastischer Thriller, der den Leser bis zum schockierenden Höhepunkt in seinen Bann schlägt - einen Höhepunkt, der bohrende Fragen darüber aufwirft, wie und bis zu welchem Grad Menschen regiert werden können und ob drohende blutige Konflikte durch bewusste Täuschungen vermeidbar sind, ohne den Menschen seiner Würde zu berauben. (New York Times)

Kinder des Donners
Die Kinder des Donners denken an die Zukunft.Und sie denken nicht daran,es hinzunehmen,wie ihre Eltern-wir-die Erde weiterhin herunterwirtschaften aus kurzsichtiger Profitgier und gedankenlosem Streben nach Luxus.

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abfm68
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Jack Vance!

Beitrag von abfm68 » Mo 8. Mai 2006, 02:39

Nur kurz möchte ich hier fast alle Werke - vielleicht bis auf die allerersten - von Jack Vance erwähnen.
Weltenerschaffer ist er allemal, zugleich zutiefst menschlich und für mich unübertroffen im Karrikieren menschlicher Eitelkeiten, Irrglauben, Einbildungen, aber auch Falschheit.
Mich hat er zum kritischeren und bewussteren Denken angeregt, gerade, indem er immer wieder Tartuffe-artige Persönlichkeiten entstehen ließ, denen der unbefangene Leser zunächst zugeneigt sein mag, bis er merkt, dass es ihnen mit ihrer Moral nur um ihre persönliche Macht geht.
Die von ihm entworfenen Welten sind oftmals bizarr, feudalistisch oder egalitaristisch. Die von ihm beschreibenen Kulturen erscheinen nur auf den ersten Blick als abwegig - ihre Utopie übertrifft nur wenig, was es auf der Erde schon gab oder noch gibt. Immerhin haben sich Menschen einander fremder Kulturen in der Menschheitsgeschichte oftmals zunächst gar nicht gegenseitig als Menschen erkannt.

Viele Romane erfreuen durch eine nebenbei eingeflochtene Liebesgeschichte, die einen stets packt und hoffen lässt.

Amüsiert hat mich besonders die Reihe "Planet der Abenteuer" mit "Gestrandet auf Tschai" u.a., am Wichtigsten aufgrund der vielen Parallelen zu unserer Gegenwart fand ich "Station Aramintha" und extrem spannend sind seine mehrbändigen Romane wie "Durdane" - mehr Namen fallen mir gerade nicht ein u. nachgucken kann ich nicht, da ich von unterwegs schreibe :-)
Dem Einsteiger sei vielleicht "Emphyrion" empfohlen oder "Gestrandet auf Tschai". Vorsicht, es besteht Suchtgefahr!

Tanzbär
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Beitrag von Tanzbär » So 1. Okt 2006, 00:27

Hallo Leute.

Stephen Baxter!

Seine Raum/Zeit/Ursprung waren schon Klasse und mein Einstieg.
Seinen über mehrere Jahre gehender Xelee-Zyklus finde ich eines Ordens wert. Seine beiden neuen Werke mit A.C. Clarke finde ich nicht so überwältigend.

Was ist mit Larry Niven und seinem Ringwelt-Zyklus?
Inovativ und er packt Fantasy-Elemente mit rein.
Interessiert sich jemand für Military-SciFi? Da hätte ich auch noch zei Autoren...

Grüsse
Tanzbär :?

Aeria
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Beitrag von Aeria » So 1. Okt 2006, 12:22

Ich weiß nicht, ob ich das weiter oben schon erwähnt habe - die Russen schreiben tolle SF!
Vor ein paar Jahren las ich ein Buch von Andrej Livadnyy, übersetzt würde der Titel "Die dritte Rasse" heißen, das hat mich umgehauen. In diesem Roman war alles, was ich mir je von einer SF-Geschichte gewünscht habe - Raumschiffe, verschollene Rassen, künstliche Intelligenzen, Abenteuer und Spannung pur. Nach dem Lesen saß ich erstmal wie betäubt da und wollte kein anderes Buch anfangen.

Die wohl bekanntesten russischen SF-Autoren sind die Strugazkis, aber von denen habe ich noch nichts gelesen, obwohl ein Buch der Brüder schon bei mir subbt.

***
Aeria

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terracotta
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Beitrag von terracotta » So 1. Okt 2006, 21:21

Aeria hat geschrieben:Vor ein paar Jahren las ich ein Buch von Andrej Livadnyy, übersetzt würde der Titel "Die dritte Rasse" heißen, das hat mich umgehauen.
Gibt's von Livadnyy auch etwas in dt. o. engl. Übersetzung? Auf die Schnelle habe ich jedenfalls nichts finden können.
Gruß, terracotta

Aeria
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Beitrag von Aeria » Mo 2. Okt 2006, 14:47

Nein, leider nicht :cry: . Ich hoffe aber, dass sich das irgendwann ändert. Lukianenko ist hier im Westen ja auch im Kommen, vielleicht schafft Livadnyy den Sprung auch irgendwann. Manche seiner Bücher kann man online bei http://lib.aldebaran.ru lesen, allerdings nur auf russisch.

***
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E100
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Asimov/Foundation

Beitrag von E100 » Di 9. Jan 2007, 15:13

Ich stoße ins gleiche Horn wie dieteru!
Die Foundationromane sind für mich das Beste was die SF zu bieten hat.
(zumindestens von dem was ich bisher gelesen habe)
Der Wüstenplanet ist ebenso genial,aber nur Teil 1.Die anderen Teile werden von Mal zu Mal schlechter.
Nicht so die Foundationromane.Die werden eher immer besser.
Eigentlich handelt es sich ursprünglich um 2 verschiedene Serien,die zu Anfang wenig oder garnichts miteinander zu tun hatten.
Einmal die eigendliche Foundation-Trilogie(1942-1949),und die beiden
"Elijah Baley" SF-Krimis,in denen ein menschlicher Inspektor in einem Kriminalfall gezwungen wird, mit einem humanoiden Roboter Namens "Daneel" zusammenzuarbeiten.Die Dialoge zwischen diesen beiden so unterschiedlichen Protagonisten sind einfach nur göttlich.
Die Entwicklung von "Daneel" zu einer immer komplexeren Persönlichkeit ist klasse.Im Laufe der Serie wird dieser Roboter zu einer der wichtigsten Personen.Was am Anfang garnicht so geplant war.
Später fügt Asimov diese beiden verschiedenen Serien in genialer Weise zusammen,sodaß beim Leser der Eindruck entsteht,"dies war schon immer so geplant"!
Die unglaubliche Raffinesse mit der ein Plan(Der Tausendjahreplan) entwickelt wird um das Imperium von Trantor vor dem Zerfall zu retten ist unerreicht.Die vielen Überraschungen und Wendungen sind von einer verblüffenden Logik.
Asimov ist wahrlich der Meister der SF, und die Foundationbücher das Meisterwerk der SF.
Nach seinem Tod haben übrigens 3 namhafte Autoren der SF-Welt(Gregory Benford,Greg Bear,David Brin) der Foundationwelt noch 3 Romane hinzugefügt.Alle 3 sind absolut lesenswert.Obwohl sie natürlich nicht die Klasse des Meisters ereichen.

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alf.m
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Beitrag von alf.m » Mo 23. Apr 2007, 14:37

Das fällt mir auf die schnelle ein:

zeitlos:
Jules Verne

klassisch:
- Isaac Asimov: Foundation, Roboter, Caves of Steel und Naked Sun
- Alfred Bester: Demolished Man und Tiger! Tiger!
- Jack Vance: fast alles aus den 60er und 70er

modern:
- William Gibson: Neuromancer Trilogie
- Simon R. Green: Deathstalker Saga
- Peter F. Hamilton: Nights Dawn Trilogie

deutsch:
- Andreas Eschbach: Haarteppichknüpfer und Gesang der Stille

Beste Grüße
Hier geht's zu all meinen Angeboten: http://www.booklooker.de/alf-m/

buchjakob
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Beitrag von buchjakob » Mo 23. Apr 2007, 20:36

High! Ich habe sehr gerne "Auf silbernen Gefilden" von Zulawski gelesen. Ein tolles, altmodisches Buch (man könnte auch sagen, ein etwas verblasster Klassiker) über die Kolonisation des Mondes, gibt es auch als Taschenbuch. Gruß, buchjakob

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werweißwas
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Re: Jack Vance!

Beitrag von werweißwas » Mo 1. Okt 2007, 16:48

Absolut - ABSOLUT - ABSOLUT!!!!!!
Ohne Vance geht's für mich nicht. Einer der Großen! Ein Klassiker und so gut wie nie langweilig, im Gegenteil. Seit Jahrzehnten begleitet er mich, und die Beschreibung von abfm68 stimmt in allen Punkten.
Einige würden ihn oder zumindest etliche seiner Werke aber vielleicht eher der Fantasy zuordnen. Nun ja, die Grenzen sind da ja ohnehin fließend. Leider ist vieles von Vance vergriffen, und die englischen Titel muss man erst einmal herausfinden, und selbst dann ist es nicht immer einfach, zu finden, was man sucht. Es gibt einige deutsche Neuauflagen in einem Privatverlag. Kosten aber über ? 100.00.
Also Leute, ran an Jack, würde ich mal sagen:) Es gibt auch eine umfangreiche Website, kann man ergoogeln. Ergoogeln, hm, gibt's das? Nun ja, jetzt schon.
Gruß
WWW

abfm68 hat geschrieben:Nur kurz möchte ich hier fast alle Werke - vielleicht bis auf die allerersten - von Jack Vance erwähnen.
Weltenerschaffer ist er allemal, zugleich zutiefst menschlich und für mich unübertroffen im Karrikieren menschlicher Eitelkeiten, Irrglauben, Einbildungen, aber auch Falschheit.
Mich hat er zum kritischeren und bewussteren Denken angeregt, gerade, indem er immer wieder Tartuffe-artige Persönlichkeiten entstehen ließ, denen der unbefangene Leser zunächst zugeneigt sein mag, bis er merkt, dass es ihnen mit ihrer Moral nur um ihre persönliche Macht geht.
Die von ihm entworfenen Welten sind oftmals bizarr, feudalistisch oder egalitaristisch. Die von ihm beschreibenen Kulturen erscheinen nur auf den ersten Blick als abwegig - ihre Utopie übertrifft nur wenig, was es auf der Erde schon gab oder noch gibt. Immerhin haben sich Menschen einander fremder Kulturen in der Menschheitsgeschichte oftmals zunächst gar nicht gegenseitig als Menschen erkannt.

Viele Romane erfreuen durch eine nebenbei eingeflochtene Liebesgeschichte, die einen stets packt und hoffen lässt.

Amüsiert hat mich besonders die Reihe "Planet der Abenteuer" mit "Gestrandet auf Tschai" u.a., am Wichtigsten aufgrund der vielen Parallelen zu unserer Gegenwart fand ich "Station Aramintha" und extrem spannend sind seine mehrbändigen Romane wie "Durdane" - mehr Namen fallen mir gerade nicht ein u. nachgucken kann ich nicht, da ich von unterwegs schreibe :-)
Dem Einsteiger sei vielleicht "Emphyrion" empfohlen oder "Gestrandet auf Tschai". Vorsicht, es besteht Suchtgefahr!
Ich denke, dass meine Interessen mich ausführlich genug beschreiben. Wünsche allen Lesern als Leser gute Bücher und genug Muße, diese in Ruhe lesen zu können.

Arrakis
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Mars bringt verlorene Energie sofort zurück :)

Beitrag von Arrakis » Sa 12. Jan 2008, 14:08

Eigentlich steht hier ja schon eine Menge an guter SF-Literatur im Thread, aber Kim Stanley Robinson mit seiner Mars-Trilogie fehlt irgendwie noch.
In Roter/Grüner/Blauer Mars beschreibt er in drei Papierbriketts auf insg. knapp 3000 Seiten, wie eine Besiedlung des Mars ablaufen könnte. Besonderes Augenmerk liegt dabei weniger auf den wissenschaftlichen und technologischen Errungenschaften, die dabei herauskommen oder "nebenbei" eingeführt werden, sondern vielmehr auf den sozialen und zwischenmenschlichen Aspekten, die sie mit sich bringen. Faszinierend ausgedacht und beschrieben, trotzdem weitgehend nachvollziehbar und logisch aufgebaut... Nichts für den Zwischendurch-mal-weiterleser, es gibt viele Figuren mit detaillierten Charakterzeichnungen, die teils erst nach längerer Zeit mal wieder auftauchen, die gesamte Handlung erstreckt sich über mehrere Jahrhunderte.

Schon genannt: "Die Haarteppichknüpfer" von Eschbach, ein kleines, unscheinbares Büchlein, bestehend aus lauter in sich geschlossenen, kleinen Geschichten einer seltsamen Welt mit noch seltsamerer Kultur, alles zusammengeführt in einer letzten Geschichte, die ein absolutes Knallbonbon daraus macht! :twisted: Wie kann man nur so eine abgrundtief fiese Phantasie haben?

Ganz andere Stilrichtung: Roger MacBride Allen mit "Der Ring von Charon" und "Die zerschmetterte Sphäre"
Der Mann hat eine genial-irrsinnige Phantasie, was man mit Gravitation so anstellen könnte und was dabei mit unserem Sonnensystem passieren kann... Einige wenige Figuren werden gut durchgezeichnet, der wissenschaftliche Hintergrund ist gut recherchiert und mit völlig durchgenkallten Ideen durchsetzt worden... Nicht für jedermann, aber mir gefällt's...

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abfm68
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Jack Vance

Beitrag von abfm68 » Do 21. Feb 2008, 02:04

Leider habe ich wohl alle Jack Vance-Romane gelesen :-(

In einer alten Anthologie aber las ich, dass er die Synonyme

Henry Kuttner

und

Lewis Padgett

benutzt hat.

Flugs bestellte ich mir hier "Alle Zeit der Welt" von Kuttner und war nicht enttäuscht. Der Roman ist nicht so betörend wie etwa "Planet der Abenteuer" oder so erregend wie "Station Aramintha", liest sich aber auch mit packender Spannung hintereinander weg.

In der Anthologie war noch aufgeführt, dass er mit Catherine L. Moore verheirat ist bzw. war - ein passendes Paar!
C.L. Moore verehre ich, seitdem ich mit 18 ihre überwältigende Northwest-Smith-Kurzgeschichte "Shambleau" gelesen habe.
"Alle Zeit der Welt" ist ein Roman, den er mit seiner Gattin gemeinsam verfasst hat.

andos
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Re: Die besten SF-Romane

Beitrag von andos » Sa 23. Feb 2008, 19:27

Wollen wir mal die Diskussion beleben?

Ich muss wohl mal was von Jack Vance lesen, was bietet sich den mal als erstes an?

Ich selber mag von:

Harry Harrison, Alan Dean Foster(bis auf Enterprise),Anne McCaffrey, David Weber und Asimov alles was ich bisher gelesen habe.

David Gerrold: Die biologische Invasion und Tag der Verdammnis
(Kennt/hat jemand eine inoffizielle Version von Zorn der Rache oder muss ich doch mal versuchen ein Buch wieder in Englisch zu lesen?)

Gerhard R. Steinhäuser: Unternehmen Stunde Null 1986
Barry B. Longyear: Zikuswelt
E.E. Doc. Smith: Weltraumzirkus D'Alembert
Piers Anthony: Flint von Außenwelt

Die alten Romane der Battletechreihe.

Kubrik: 2001
Hart ist das Leben an der Ostseeküste

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Beitrag von andos » Mi 27. Feb 2008, 17:25

Das Alter macht sich bemerkbar
ich vergaß:

Ich, Gabriel von Curt Siodmak

und welch Schmach

Robert A. Heinlein

bisher gelesen : Das geschenkte Leben und Fremder in einer fremden Welt
Hart ist das Leben an der Ostseeküste

Ender
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Beitrag von Ender » Sa 12. Apr 2008, 11:38

Vorab:
Jeder hat seinen ganz individuellen Geschmack, deshalb ist es sehr schwer wirkliche Empfehlungen zu geben. Von z.B. 10 Tips von Freunden haben einen vielleicht nur 2 Romane absolut bewegt und bleiben unvergessen. Um einen repräsentativen Überblick über ScFi Literatur zu bekommen, unabhängig vom Geschmack einzelner Personen oder ohne sich durch dicke ScFi Jahresbücher zu wälzen, bin ich irgendwann auf die Klassiker Serie vom Heyne-Verlag gestoßen. Dafür wurde eine weltweite Umfrage gemacht, welche Bücher man gelesen haben sollte. Absolute Kenner mögen nun sagen, es fehlen wichtige Romane oder sehen es als Marketing Strategie von Heyne, aber für Einsteiger oder Leser mit nicht so viel Muße und Zeit ist es eine gute Sache.

Hier die Liste:

Arthur C. Clarke
2001 - Odyssee im Weltraum

William Gibson
Die Neuromancer Trilogie

Phillip K. Dick
Das Orakel vom Berge

Ray Bradbury
Fahrenheit 451

Anthony Burgess
Clockwork Orange

Joe Haldeman
Der ewige Krieg

Ursula K. Le Guin
Die linke Hand der Dunkelheit

David Brin
Sternenflut

Isaac Asimov
Die Fondation-Trilogie

Alfred Bester
Der brennende Mann

Walter M. Miller jr.
Lobgesang auf Leibowitz

Frank Herbert
Der Wüstenplanet

George Orwell
1984

William Gibson
Cyberspace

Robert Silverberg
Es stirbt in mir

Dan Simmons
Die Hyperion-Gesänge

Arkadi & Boris Strugatzki
Das Experiment

Iain Banks
Bedenke Phlebas

Isaac Asimov
Meine Freunde die Roboter

Larry Niven & Jerry Pournelle
Der Splitter im Auge Gottes

Stanislaw Lem
Solaris

Arthur C. Clarke
Die letzte Generation

Mary Doria Russell
Sperling

Frederik Pohl
Die Gateway-Trilogie

Ken Grimwood
Replay - Das zweite Spiel

Orson Scott Card
Das große Spiel

Wolfang Jeschke
Der letzte Tag der Schöpfung

M. John Harrison
Die Centauri-Maschine

Gregory Benford
Zeitschaft

J.G. Ballard
Die Stimmen der Zeit

J.G. Ballard
Vom Leben und Tod Gottes

Greg Bear
Blutmusik

Nachtrag:
Diese ganze Buchserie "Meisterwerke der Science Fiction" ist nicht mehr vollständig lieferbar. Ich wollte sie allerdings komplett haben (wegen Cover und Vorwort) und musste mir die Hälfte über zB. Booklooker :wink: bestellen.
Das ganze ist aber nicht notwendig. Kauft Euch die einzelnen Bücher unabhängig von dieser Serie.
Noch anzumerken ist, dass bei vielen Romanen Fortsetzungen geschrieben worden sind. Aber wem erzähl ich das :wink:
Viel Spaß beim stöbern und schmökern
Gruß
Ender

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