Hohlbein-Suche

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xenna
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Beitrag von xenna » Di 12. Sep 2006, 15:55

Bild superbushy.
Guckst du hier
Und hier stell´ich mich persönlich vor:
http://www.booklooker.de/xenna

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kein Platz mehr
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Beitrag von kein Platz mehr » So 8. Okt 2006, 07:41

Hey Leute, ich komme zwar etwas spät, aber will auch klönen. 8) Wolfgang Hohlbein ist ein Vielschreiber. Am besten hat mir seine Charity-Reihe gefallen. Völlig abgefahren. :wink: Habt ihr gewust, das er auch Fantasy in der Ravensburger Junior-Reihe geschrieben hat?. Wer sich mal was richtig gutes gönnen will sollte sich mal "Die Abenteurer" besorgen. das sind 5 oder 6 Sammelbände, zwar nicht von ihm geschrieben, aber sein Vorwort ist einfach Klasse.
Wenn wir helfen können, müssen wir es auch tun, sonst sind wir es nicht wert, das ein Sonnenstrahl auf uns fällt.
Heinrich Zille

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Tanzbär
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Beitrag von Tanzbär » Mi 11. Okt 2006, 00:12

Naja, dann gebe ich auch mal meinen Senf dazu.
Ich habe Hohlbein (mit Heike) im Alter von 12-13 Jahren kennengelernt und war schwer begeistert. In den folgenden Jahren, sofern es mein Geldbeutel und die Stadtbücherei hergab, habe ich alle seine Bücher gelesen.
Die schon erwähnte "Charity" Reihe und die "Enwor" Reihe waren absolut geil (Gedanken eines Teenagers, man möge mir die Wortwahl verzeihen).
Ich habe versucht, bei der Ueberreuter-Reihe mit seiner Frau auf dem laufenden zu bleiben, aber nachdem mir aufgefallen ist, das der Erzählstil und vor allem die Personen sich ständig wiederholen, wurde ich ziemlich müde ("13" war nochmal recht gut). Ich habe versucht, die Hohlbein Bücher erneut zu lesen (war lange Funkstille), die mir in meiner Erinnerung gut gefallen haben.
Meine Erkenntnis:
- Enwor: immer noch recht gut, liegt aber mM nach an Skar, dem
Hauptdarsteller
- Charity: guter Anfang, ab "Ruinen von Paris" wurde es Stereotyp und
auch der Megakrieger riss es nicht mehr

bei einzelnen Büchern kann ich Wolfsherz und Rückkehr der Zauberer hervorheben. Dunkel und Wyrm fand ich dämlich (pers. Meinung!!!!).
Gemeinsam von Wolfgang und Heike sind Märchenmond, Midgard Schattenjagd, Dreizehn und natürlich Der Greif recht gut.
Aber wie schon erwähnt krankt Hohlbein mM nach nicht an den Geschichten oder der erzeugten Stimmung, sondern an den geklonten Charakteren (stereotyp wäre wohl passend).
Die letzten Bücher die ich von ihm gelesen habe, waren die "Templerin-Reihe": Die Templerin beginnt im ersten Buch ziemlich ansprechend, aber die folgenden Bände waren typisch Hohlbein. Sie sind nicht schlecht und durchaus spannend, aber wer Hohlbein kennt, kommen die Charaktere bekannt vor, das Verhalten Robins ist vorhersehbar usw...

Vielleicht bin ich gnadenlos überreizt was Hohlbein angeht (ein Fan, der auch Lesungen besucht und Autogramme ergattert hat und nun zum Kritiker wird), aber vielleicht haben noch andere das Gefühl, das Hohlbein bis auf wenige Perlen, kreative Fließbandarbeit abliefert.

Grüsse
Tanzbär

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