Bram Dehouck, Sommer ohne Schlaf - ein Krimi

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ohnenamen
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Bram Dehouck, Sommer ohne Schlaf - ein Krimi

Beitrag von ohnenamen » Mi 16. Mai 2018, 07:26

Das gelesene Taschenbuch (239 Seiten) ist aus dem btb-Verlag und aus dem Jahr 2014 (ISBN: 978-3-442-74670-5).

zum Autor lt. Buch
Bram Dehouck, 1978 im westflämischen Poperinge geboren, studierte nach einer künstlerischen Ausbildung Journalismus und war lange für Öffentlichkeitsarbeit im Sozielbereich verantwortlich. Sein Kriminalroman "Sommer ohne Schlaf" wurde mit dem Gouden Stoup, dem wichtigsten niederländischen Krimipreis ausgezeichnet und wird derzeit verfilmt.

zum Inhalt des Buches lt. Einbandrückseite
Ein idyllisches Dorf, neidische Nachbarn, ein schlafloser Metzger - und in jedem Haus könnte ein Mörder wohnen.

Die Beschreibung machte mich neugierig auf einen etwas anderen Krimi. Die Erwartungen zu diesem Buch wurden erfüllt.

Der Metzger hat starke Probleme mit in der Nähe seines Hauses aufgestellten Windrädern. Er fühlt sich von den ausgehenden Geräuschen belästigt und dies Tag und Nacht. Aber dies ist nicht das einzige was die Dorfgemeinschaft so an sich hat. Da sind verschiedenste Charaktere anzufinden. Man ist neidisch. skeptisch, hat Geheimnisse, will sich einmischen oder will aus allem rausgehalten werden. Und dann beginnt es kriminell zu werden. Zuerst hilft jemand einer jungen Frau und hat aber ein Problem zu beweisen, dass er eine Person verletzt hat, um der Frau zu helfen. Dann passiert weiteres, weil die Geschäftspraxis des Metzgers zu tüchtig ist. Und dann schaukelt sich vieles anderes auch noch hoch und es wird immer krimineller.

Das Buch ist besonders geschrieben. Zuerst geht es eigentlich darum die handelnden Personen "vorzustellen" und im Laufe steigert sich das Geschehen durch die kriminellen Handlungen.

Ein etwas anderer, interessanter und spannender Krimi.

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