Tania Carver, Stirb, mein Prinz

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ohnenamen
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Tania Carver, Stirb, mein Prinz

Beitrag von ohnenamen » So 16. Dez 2018, 06:46

Das gelesene Buch (520 Seiten) ist aus dem List-Verlag und aus dem Jahr 2013 (ISBN: 978-3-471-35078-2).

zur Autorin lt. Buch
Tania Carver lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Südengland. Ihre Thriller mit der Profilerin Marina Esposito und dem Polizisten Phil Brennan sind internationale Bestseller.

zum Inhalt. lt. Einbandrückseite
Ein altes Haus soll abgerissen werden. Da entdecken die Arbeiter etwas Grauenhaftes im Keller: einen Käfig aus Menschenknochen. Und darin ein verwahrlostes Kind. Wer ist der Junge? Wer hat ihm das angetan? Mit ihren Ermittlungen stören Kommissar Brennan und Profilerin Marina Esposito einen kaltblütigen Menschensammler, der seit mehr als dreißig Jahren einen grausamen Ritual folgt. Und dieser Killer duldet keine Einmischung. Er will den Jungen zurück.

Da ich die vorhergehenden Bücher (Entrissen, Der Stalker) gelesen hatte und gut fand, habe ich mir gleich das nachfolgende "geschnappt". Die Erwartungen wurden erfüllt, wenn auch mit Abstrichen.

Dieses Verbrechen bringt Brennan an seine Grenzen. Zuerst muss er z. T. mit neuen Leuten zusammenarbeiten. Sein Chef musste seinen Platz räumen und mit dem neuen hat Brennan so seine Schwierigkeiten. Eine neue Polizistin wird zugeteilt und mit der kommt Brennan nicht klar. Und dann wird auch noch eine Profilerin hinzugezogen, die mit ihren Einschätzungen Brennan nicht überzeugen kann. Aber Marina Esposito steht nicht zur Verfügung und so muss er seine Ermittlungen neu ordnen. Das grauenhafte Verbrechen an dem kleinen Jungen hat mit seiner Rettung erst einmal ein Ende gefunden. Aber nun muss herausgefunden werden, wer ihm das angetan hat. Der Junge kann nicht helfen er ist traumatisiert. Aber man muss handeln, denn es ist nicht auszuschließen, dass dies nicht das letzte Opfer ist. Doch die Ermittlungen bringen heraus, dass dies eine Serie ist. Und muss herausbekommen werden, wer tut dies aus welchen Gründen und Motiven heraus. Handelt es sich überhaupt um nur eine Person? Irgendwie wird Brennan und seinen Ermittlern klar, dahinter steckt ein Netzwerk und dies scheint viele Helfer zu haben und dies aus vielen Kreisen. Und damit wird Brennan immer misstrauischer und versucht alles Marina Esposito, seine Lebensgefährtin, ins Boot zu holen. Aber da besteht eine Komplikation auch im persönlichen Feld. Und außerdem muss er erkennen, dass die Einbeziehung von Marina auch eine Gefahr für beide und ihrem Kind wird. Doch die Zeit drängt, denn aus Fakten aus den Ermittlungen wird klar, dass in unmittelbarer Zeit wieder ein Verbrechen geschehen wird.
Und dann kommt es wirklich zum Alptraum für Brennan und Marina.

Das Buch ist gut aufgebaut und führt die Vorgänge gut zusammen. So dass man mitgenommen wird. Obwohl schnell klar wird, wie sich ein Netzwerk aufgebaut hat, bleibt es bis zum Ende spannend.

ABER wichtig: Man sollte die Reihenfolge der Bücher einhalten (d. h. 1 Entrissen, 2 Der Stalker), denn jedes baut sich mehr oder intensiv auf dem vorhergehenden auf. Was nicht heißt, dass die Fälle im Buch nicht abgeschlossen werden. Es geht um den Umkreis von Brennan und Marina.

Fazit: Gut, spannend, wenn auch nicht ganz so wie die vorhergehenden.

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