Joe Fischler, Veilchens Winter

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ohnenamen
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Joe Fischler, Veilchens Winter

Beitrag von ohnenamen » Mi 23. Jan 2019, 07:02

Das gelesene TB (285 Seiten) ist aus dem Hayman-Verlag und aus dem Jahr 2015 (ISBN: 978-3-85218.967-3).

zum Autor lt. Buch
Joe Fischler, geboren 1975 in Innsbruck, lebt als freier Autor und Musiker in der Nähe von Innsbruck. Studium der Rechtswissenschaften, danach Bankmitarbeiter und Führungskraft, seit 2007 Blogger und Sachbuchautor. "Veilchens Winter" ist der erste Teil seiner Krimireihe rund von Valerie Mauser, von ihrem ehemaligen Ermittlerkollegen Stolwerk liebevoll "Veilchen" genannt. Gleichzeitig ist es ein Debüt als Krimiautor.

zum Inhalt lt. Einbandrückseite
Valerie "Veilchen" Mauser, hochverdienter Star bei der Wiener Kripo, wird ans LKA in ihrer Tiroler Heimat berufen. Vom Neuanfang im "Heiligen Land" erhofft sie sich ein einfacheres, ruhigeres Leben. Da hat sich Valerie aber böse geschnitten. Gleich am ersten Arbeitstag überträgt ihr der Landesvater höchstpersönlich einen äußerst delikaten Fall. In kürzester Zeit wird Valerie zum Spielball von Politik, Hochfinanz und ausländischem Kapital - in Gestalt eines vor kurzem eingebürgerten Oligarchen und Tiroler Neo-Hoteliers. Ein ungeklärter Todesfall und ein entführtes Kind bringen Valerie gehörig ins Schwitzen - ein mörderisch spannender Fall im gar nicht heiligen Land Tirol!

Nach der Beschreibung habe ich einen unterhaltsamen Krimi erwartet. Die Erwartungen wurden nicht so richtig erfüllt.

Valerie Mauser wird in der neuen Einheit nicht gerade freundlich aufgenommen. Ein Kollege sagt ihr gleich, was er von ihr hält. Er will sich versetzen lassen, denn er dachte, dass er ihre Stelle bekommen würde. Auch die anderen sind misstrauisch. Und dann wird es für Valerie spannend, denn der Landesvater bittet sie, das Verschwinden eines kleinen Kindes aufzuklären. Wobei Valerie dies ohne Beteiligung der anderen Ermittler und ohne Nutzung der offiziellen Mittel tun soll. Es handelt sich um die Tochter eines russischen Oligarchen, der auf mysteriösen Wegen eingebürgert wurde. Die Frau des Oligarchen ist natürlich auch verzweifelt und hofft, dass Valerie wirklich halfen kann und die Kleine lebend zurückbringen kann. Valerie versucht viel, aber bei ihren Befragungen gerät sie an Verschweigen, Geheimnisse, Unklarheiten, Misstrauen, Lügen und Wahrheiten. Dabei stößt sie auf einen alten Todesfall, der als Selbstmord eingeordnet wurde. Hat der was mit der Kindesentführung zu tun? Valerie wagt sich jemanden in die Vorgänge einzuweihen, ihren "alten" Kollegen Stolwerk. Nur so glaubt sie alles aufklären zu können. Die überraschende Lösung des Entführungsfalles ist erst am Ende zu finden.

Fazit: Ein unterhaltsamer Krimi, aber nicht der Hit.

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