Simon Lelic, Ein toter Lehrer

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ohnenamen
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Simon Lelic, Ein toter Lehrer

Beitrag von ohnenamen » Mi 23. Jan 2019, 07:29

Das gelesene Buch (gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag, 348 Seiten) ist aus dem Droehmer-Verlag und aus dem Jahr 2011 (ISBN: 978-3-426-19869-8).

zum Autor lt. Buch
Simon Lelic wurde 1976 in Brighton geboren und lebt heute mit seiner Familie wieder dort. Er hat als Journalist gearbeitet, eine Firma gegründet und schreibt derzeit an seinem dritten Buch. Sein Debüt "Ein toter Lehrer" begeisterte Publikum und Presse, die ihn unisono bescheinigten einen der packendsten, ungewöhnlichsten Romane der Saison geschrieben zu haben.

zum Inhalt lt. Einbandrückseite
Schulversammlung in der drückenden Hitze eines Londoner Sommers. Der Geschichtslehrer betritt die Aula - und eröffnet das Feuer: Drei Schüler und eine Lehrerin sterben, dann richtet er sich selbst. Auf Druck von oben soll die junge Ermittlerin Lucia May den Fall schnellstmöglich abschließen, doch sie bohrt tiefer - und bringt damit Unvorstellbares ans Licht....

Nach der Beschreibung habe ich einen etwas anderen und spannenden Roman erwartet. Die Erwartungen wurden erfüllt.

Die Ermittlerin Lucia hat nicht nur die Chefs gegen sich, sie muss sich auch der verbalen und körperlichen Belästigungen durch ihre männlichen Kollegen erwehren. Aber ihre Persönlichkeit ist stark, sie wehrt sich und nimmt die Aufgabe wichtig. Sie will unbedingt die Hintergründe dieses Verbrechens herausbekommen. Bei ihren Befragungen hat sie es u. a. mit Geschehnissen, Misstrauen, Verschwiegenheit, Beschuldigungen zu tun. Aber sie lässt nicht los und stößt auf Hinweise, die das Verbrechen in neues Licht bringt. Der Geschichtslehrer war neu an der Schule. Er hatte ein besonderes Auftreten. Und dies wurde bei den Kollegen nicht so richtig gut aufgenommen. Damit wurde er zum Außenseiter. Der Direktor konnte ihn nicht leiden und zeigte ihm das offen. Aber offensichtlich hatte der Geschichtslehrer bei jemanden doch Verständnis gefunden. Lucia forscht mit den gefundenen Tatsachen weiter und gerät in Gewissenskonflikte

Das Buch ist besonders und gut geschrieben. Aber "leichte Kost" ist es überhaupt nicht,. Der Inhalt lässt den Leser auch nach dem Ende nachdenken.

Fazit: Ein Buch für Leser, die die etwas besondere Verarbeitung eines komplizierten "Stoffes" möchten.

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