Camilla Läckberg: Golden Cage

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subechto
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Camilla Läckberg: Golden Cage

Beitrag von subechto » Di 9. Apr 2019, 20:50

Mehr Glück als Verstand

Die Krimis von Camilla Läckberg mochte ich sehr. Doch „Golden Cage“ hat mich enttäuscht. Ein Buch voller Klischees. Worum geht es?
Matilda hatte eine verkorkste Kindheit. Heute nennt sie sich Faye. Faye hat alles. Ein Traumhaus, einen reichen Mann, eine perfekte Tochter. Aber Faye lebt in einem goldenen Käfig. Sie versucht, ihrem Mann mit nachgestellten Szenen aus einem Porno zu gefallen. Das kann natürlich nicht gut gehen.
Als sich Jack wegen einer Jüngeren von ihr trennen will, schmiedet sie einen Racheplan, um ihn zu vernichten…
Camilla Läckberg erzählt die Geschichte auf zwei Zeitebenen. Rückblicke in die Vergangenheit in der Ich-Perspektive aus Sicht von Matilda, Kapitel in der Gegenwart in der neutralen Erzählperspektive.
Faye kommt megaunsympathisch rüber und schreckt auch vor Mord nicht zurück, um ihre Ziele zu erreichen. Glaubwürdig ist das nicht und auch nur mäßig spannend. Immerhin das Ende ist überraschend.

Fazit: Eine Frau auf dem Rachetrip. Hat mich nicht vom Hocker gerissen.

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