Rita Falk, Sauerkrautkoma (fünfter Fall f. Franz Eberhofer)

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ohnenamen
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Rita Falk, Sauerkrautkoma (fünfter Fall f. Franz Eberhofer)

Beitrag von ohnenamen » Mi 15. Mai 2019, 06:50

Das gelesene TB (266 Seiten) ist aus dem dtv und aus dem Jahr 2013 (4. Auflage) - ISBN:978-3-423-24987-4

zur Autorin lt. Buch
Rita Falk, Jahrgang 1964, geboren in Oberammergau, lebt in München, ist Mutter von drei erwachsenen Kindern und hat in weiser Voraussicht da mal einen Polizeibeamten geheiratet. Mit ihren Provinzkrimis und ihrem Roman "Hannes" hat sie sich in die Herzen ihrer Leserinnen und Leser geschrieben - weit über die Grenzen Niederbayerns hinaus.

zum Inhalt lt. Einbandrückseite
"wie, München?", frag ich jetzt erst mal- "Ja, München halt, was verstehen S`jetzt nicht, Eberhofer?", sagt der Bürgermeister. "Einiges, sag ich" Das Wort "Zwangsbeförderung" zum Beispiel. "Anordnung von oben."
Wenn das kein Stress ist für den Eberhofer! Erst München. Dann diese Frauenleiche im Kofferraum - und jetzt machen seine Freunde in Niederkaltenkirchen dem Franz auch noch die Hölle heiß, dass er gefälligst die Susi heiraten soll. Ja, ein Scheißstress ist das!

Erwartungen habe ich an das Buch nicht gestellt, das war gut so, denn so war die Enttäuschung nicht so groß. Eberhofer muss akzeptieren und wird in München nicht so freudig aufgenommen. Und er hofft auch hier nicht gerade mit Arbeit überhäuft wird. Aber so kommt es nicht, im Gegenteil, eine weibliche Leiche wird auch noch im Auto eines Verwandten von ihm gefunden. Eberhofer hängt sich rein und muss sich aber auch noch privaten Problemen widmen. Denn so allein ist man in Niederkaltenkirchen nicht, da wird auch das Privatleben genauer begutachtet und bewertet. Alles nimmt seinen Lauf und das Ende ist sowohl bzgl. des Mordes als auch das Privatleben von Eberhofer findet ein doch überraschendes und auch banales Ende.

Leider war das Buch nur bis ca. zur Hälfte ein gutes Buch, das interessant und lebensecht die Konflikte von Oberhofer rüberbrachte. Dann mündet es in Banalität.

Fazit: Wer bayerische Provinzkrimis mag, die nicht unbedingt Klasse haben.

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