Lucy Clarke, Die Landkarte der Liebe

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ohnenamen
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Lucy Clarke, Die Landkarte der Liebe

Beitrag von ohnenamen » Fr 17. Mai 2019, 07:03

Das gelesene TB (351 Seiten) ist aus dem Piper-Verlag und aus dem Jahr 2012 (ISBN: 978-3-492-30085-8).

zur Autorin lt. Buch
Lucy Clarke studierte Englische Literatur an der Universität von Cardiff und lebt heute in Bournemouth. Sie ist passionierte Tagebuchschreiberin und mit einem professionellen Windsurfer verheiratet, mit dem sie ihre Liebe zum Meer und Reisen teilt. "Die Landkarte der Liebe" ist ihr erster Roman.

zum Inhalt lt. Einbandrückseite
Ein meerblaues Reisetagebuch. Das ist alles, was Katie von ihrer Schwester bleibt. Denn Mia ist tot. In Bali stürzte sie von einer Klippe- Katie hat nur eine Chance, das Geheimnis um den Tod ihrer unnahbaren Schwester zu lüften: ihr Tagebuch zu lesen und den Stationen ihrer Reise zu folgen. Und so taucht Katie immer tiefer in das Leben ihrer Schwester ein und entziffert Stück für Stück Mias ganz persönliche Landkarte der Liebe...

Nach der Beschreibung habe ich einen unterhaltsamen Roman erwartet, mit Abstrichen entsprach er dem.

Mia entschließt sich urplötzlich mit ihrem Freund Finn eine Weltreise zu unternehmen. Sie will sich damit von ihrer Unsicherheit im Leben zu befreien. Ihre Schwester Katie kann sie davon nicht abhalten. Und dann muss Katie erfahren, dass Mia tot ist. Kontakt hatte sie zu Mia während deren Reise fast gar keinen. Die Polizei informiert Katie und erklärt, dass Mia Selbstmord beging. Katie bekommt nur ganz wenige Sachen, die Mia hinterlassen hat. Dazu gehört ein Tagebuch. Die Mutter von den beiden ist tot und der Vater hatte sich zeitig abgesetzt. Damit fällt es Katie leichter ihren Entschluss umzusetzen, die Reiseroute anhand des Tagesbuches vor Ort nachzuvollziehen. Dazu muss sie nur noch mit ihrem Verlobten übereinkommen und dann geht es los. Aber Katie hat Schwierigkeiten die Tatsache, dass Mia tot ist, zu verarbeiten. Bei der Reise muss Katie viel akzeptieren. Es gibt viel Geheimnisse und auch Ungereimtheiten, die Mia und auch Katie betreffen. Es ist ein Hin u Zum Teil kommen diese aus dem Tagebuch, aber auch vor Ort durch Nachforschungen. Es ist ein Hin und Her und immer mehr kommt zu Tage. So nimmt alles seinen Lauf bis zum Ende des Buches....

Die Schreibweise dieses Buches ist gut. Einmal wird das Leben und Handeln aus Sicht von Katie betrachtet. Dann werden die Einträge aus dem Tagebuch von Mia eingefügt. Und dazu die Darstellung aus Sicht von Mia. Das Zusammenführen bringt den spannenden Unterhaltungseffekt.

Fazit: Ein interessant und gut geschriebener Unterhaltungsroman, der besonders für die weibliche Leserschaft zu empfehlen ist.

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