James Patterson, Todesbote

Stellen Sie ein Buch detailliert vor - mit Inhaltsangabe und Ihrem Urteil.
Antworten
ohnenamen
Beiträge: 209
Registriert: Do 31. Mär 2016, 12:38

James Patterson, Todesbote

Beitrag von ohnenamen » Fr 17. Mai 2019, 07:49

Das gelesene TB (364 Seiten) ist aus dem Goldmann-Verlag und aus dem Jahr 2009 (ISBN: 978-3-442-47122-5).

zum Inhalt lt. Einbandrückseite
Als der Journalist ist Ben Hawkins sich auf die Fährte des verschwundenen Fotomodells Kim McDaniels nach Hawaii aufmacht, rechnet er höchstens mit einer lauwarmen Story für die Klatschspalte und einem spesenfinanzierten Kurzurlaub. Doch spätestens als Kims grauenvoll entstellte Leiche gefunden wird, ist ihm klar, dass ihn alles andere erwartet als langweilige Routine. Zumal der Serienkiller, auf den die Polizei bald Jagd macht, gerade Ben ein besonderes Interesse zu zeigen hat....

Nach der Beschreibung habe ich auf einen spannenden Thriller erwartet. Dies wurde mit erheblichen Einschränkungen erfüllt.

Ben Hawkins hatte sich die ganze "Sache" zur Berichterstattung zum Fotomodell leicht vorgestellt. Aber nicht nur das Auffinden der toten Kim bringt ihn in Spannung. Er will der sein, der am schnellsten an Informationen kommt und will damit auch bei seinem Chef punkten... Aber es ist eine Spirale der Gewalt im Gang, die außer allen Fugen läuft. Die Polizei it nicht begeistert Ben bei den Ermittlungen dabei zu Haben. Aber da Ben nun sich richtig einbringt, muss er auch erkennen, da läuft was Grausames. Es ist eine laufende Mordserie, die einem ausgewählten Publikum mit aufgezeichneten Videos der Morde im Detail zugängig gemacht werden. Die Spanner bezahlen dafür große Summen und der Täter wird immer brutaler. Ben ist mit vielen Informationen aus der Arbeit dazu versehen. Aber dies bringt ihn in große Schwierigkeiten. <Nicht nur die Polizei ist nicht begeistert und der Chef von Ben macht viel Druck um immer die schnellste und beste Story veröffentlichen zu können. Es baut sich umfassende Gefährdung auch von Ben auf. Die Spannung wird bis zum Ende gehalten.

Der Aufbau des Thrillers ist in kleinere Abschnitte unterteilt. Aber die Tatsachen sind am Ende so dargestellt, als wäre man überrascht, dass die maximale Seitenzahl bald erreicht ist.

Fazit: Gut, aber Patterson hat schon viel bessere Thriller geschrieben.

Antworten