Teufelsatem von Greg F. Gifune

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meerli80
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Teufelsatem von Greg F. Gifune

Beitrag von meerli80 » Do 30. Mai 2019, 19:26

Realität oder Alptraum oder beides?

In einer kleinen Stadt führt ein Mann ein bisher langweiliges Leben. Stanley Falk arbeitet in einem Lokal, in Cape Cod. Manchmal kann man sich die Frage stellen, wer schneller gestorben ist. Stanley oder die Stadt. Stanley hat eine Vergangenheit. Eine Vergangenheit, die düster ist und die er mit Alkohol zu verdrängen versucht. Doch damit nicht genug. Stanley hat ein Black Out. Das eh schon wenig befüllte Konto bei der Bank ist bis auf einen kleinen Betrag leergeräumt. Doch Stanley kann sich an nichts erinnern. Aber der Mann auf dem Überwachungsvideo sieht aus wie Stanley! Wie kann das sein? Ist wirklich der Teufel hinter Stanley her oder dreht er so langsam dank seinem Alkoholproblem komplett durch? Zum Glück gibt es auch noch Leute, die Stanley versuchen zu helfen. Aber kann er noch gerettet werden?
Also für schwache Nerven ist dieses Buch definitiv nicht geschrieben. Aber das sollte dem Leser im Genre Horror auch bewusst sein. Die Spannungsspirale der Geschichte ist perfekt. Alles beginnt langsam, friedlich und so nach und nach steigern sich die Ereignisse. Als Leser hat man das Gefühl dabei zu sein. Wie ein Einwohner in Cape Cod. Oder vielleicht sogar der Nachbar von Stanley. Stanley hinterlässt keinen bleibenden Eindruck bei mir. Dies ist aber positiv gemeint. Es könnte einfach jeder sein. Seine Geschichte ist tragisch, aber auch nicht zu abgefahren. Was seine Erlebnisse angeht? Tja, ich denke, da kommt die Phantasie des Lesers in Spiel! Alles ist möglich und nichts unmöglich. Auch die weiteren Personen in diesem Buch sind interessant und tragen zur Spannung der Geschichte bei. Ich kann hier ohne Bedenken 4 Sterne vergeben!

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