Andrew Hart, Im Dunkeln bist du nie allein

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ohnenamen
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Andrew Hart, Im Dunkeln bist du nie allein

Beitrag von ohnenamen » Sa 28. Dez 2019, 11:46

Das gelesene TB (381 Seiten) ist aus dem Piper-Verlag und aus dem Jahr 2019 (ISBN: 978-3-492-31338-4).

zum Autor lt. Buch
Andrew Hart ist mehrfach ausgezeichneter New-York-Times-Bestsellerautor. Seine Bücher sind in verschiedenen Genres zu Hause und wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. An der Universität von North Carolina ist er als Professor für Shakespeare-Studien tätig. Er lebt mit seiner Frau, dem gemeinsamen Sohn und verschiedenster Haustieren in Charlotte.

zum Inhalt lt. Einbandrückseite
Als sie die Augen öffnet, ist es dunkel. Vollkommene Schwärze. Sie blinzelt, aber es ändert sich nichts. Kurz überlegt sie, ob sie erblindet ist. Sie hebt die rechte Hand zum Gesicht und glaubt zu sehen, wie sich das Grau leicht verdichtet und wieder verändert, als sie die Hand wegnimmt. In ihrem Kopf pocht es schmerzhaft, sie findet eine Beule am Hinterkopf. Wo bin ich? Wie bin ich hierhergekommen? Was ist mir passiert? Sie dreht den Kopf, die Finsternis wird ein klein wenig gemildert - sie liegt auf einer hellen, dünnen Matratze, die nach Moder und Alter riecht. Doch das ist noch ein Geruch. Schaft und metallisch.

Nach der Beschreibung habe ich einen spannenden Thriller erwartet. Die Erwartungen wurden nicht so richtig erfüllt.

Janice reist nach Kreta nicht nur um Freunde wieder zu sehen. Sie will raus aus ihrem eintönigen Leben. Ihr Werdegang ist nicht so gelaufen, wie sie eigentlich wollte. Und da wird sie von 5 Menschen eingeladen, mit denen sie schon vor fünf Jahren auf Kreta war. Janice nimmt an, dass sie diese Einladung als Freundschaftsbeweis bekam, obwohl sie in der vorübergehenden Zeit keinerlei Kontakt mit ihnen hatte. Sie macht sich auf und nimmt die Aufnahme positiv auf. Das Zusammensein soll für eine Woche sein. Janice muss trotzdem wahrnehmen, dass nicht alles so ist, wie sich gedacht hatte. Und dann ist es auch so, dass eine Neue dabei ist. Vor 5 Jahren freundete sich Janice mit einem jungen Mann an und trotzdem kam es denn zur Trennung und nun stellt sie sich dem Treffen. Während der ersten Zeit in Kreta geschehen verschiedene Sachen, die mysteriös sind und eigentlich unerklärlich. Janice gerät in große Gefahr und dies ohne erkennbare Tatsachen. Die Ursache liegt in der Vergangenheit. Das Herausfinden der Tatsachen und des Täters/der Täter wird kompliziert und findet erst zum Ende die Lösung.

Das Buch ist so geschrieben, dass zwei Ebenen zusammenfließen. Einmal die Gegenwart des Zusammentreffens in Kreta und dann die Darstellung der Qualen einer jungen Frau in ihrer Gefangenschaft. Die Zusammenführung der Ebenen bringt die etwas konstruierte Lösung.

Fazit: Gut lesbar, aber nicht der Hit.

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