Keigo Higashino, Böse Absichten

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ohnenamen
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Registriert: Do 31. Mär 2016, 12:38

Keigo Higashino, Böse Absichten

Beitrag von ohnenamen »

Das gelesene Buch (255 Seiten) ist aus dem Klett-Cotta-Verlag und aus dem Jahr 2013 (SBN: 978-3-608-98027-1).

zum Autor lt. Buch
Keigo Higashino geboren 1958 in Osaka, Japan. Nach seinem Ingenieurstudium begann der Kapitän einer Bogenschützenmannschaft, Kriminalromane zu schreiben. Für seine Romane und Geschichten erhielt er zahlreiche Preise. Einige seiner Bücher standen jahrelang an der Spitze der Bestsellerlisten und wurden verfilmt.

zum Inhalt lt. Einbandrückseite
Der gefeierte Bestsellerautor Kunihiko Hidaka wird in seinem Haus brutal ermordet, unmittelbar bevor er nach Kanada auswandern will. Seine Ehefrau und sein erfolgloser Kollege Osamu Nonoguchi finden die Leiche, aber beide haben wasserfeste Alibis und kein Motiv. So scheint es zumindest zu Beginn der Ermittlungen von Kommissar Kaga...

Nach der Beschreibung habe ich einen interessanten Krimi erwartet. So richtig wurden die Erwartungen nicht erfüllt.

Der Kommissar Kaga ist mit den Ermittlungen betraut. Es stellt sich heraus, dass er Nonoguchi von früher kannte. Was aber seine Ermittlungen nicht beeinflusst. Er hängt sich mit seinem jungen Kollegen dran. Und damit beginnt ein Kampf um Nachweise um den Täter zu ermitteln. Aber allmählig wird Kaga misstrauisch und zweifelt die Aussagen von Nonoguchi immer mehr an. Kaga macht sich ein Bild zu dem Vorgang und es wird ihm klar, dass es nicht so einfach ist. Und dann bringt Nonoguchi Kaga doch Zweifel. Kaga nimmt sich den Umkreis von Hidaka und Nonoguchi unter die Lupe. Auch die Ehefrau Hidaka muss ihm helfen. Kaga bleibt dran und dringt immer mehr in die persönlichen Angelegenheiten ein und so kommt langsam nach einigen Wirrungen eine doch unerwartete Lösung.

Das Buch ist in verschiedenen Strängen aufgeteilt. Diese bestehen aus Osama Nonoguchis Aufzeichnung und Darlegungen und denen von Kaga zu seinen Ermittlungen. Die Zusammenführung bringt am Ende die Lösung.

Irgendwie ist nur ganz am Anfang eine Spannung aufgebaut und dann geht diese schnell verloren. Ich habe das Buch nach ca. der Hälfte nicht mehr mit großer Aufmerksamkeit gelesen.

Fazit: Lesbar, aber weit weg von einem Hit.

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