Iris Grädler, Das Wüten der Stille

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ohnenamen
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Registriert: Do 31. Mär 2016, 12:38

Iris Grädler, Das Wüten der Stille

Beitrag von ohnenamen »

Das gelesene TB (366 Seiten) ist aus dem Dumant-Verlag und aus dem Jahr 2017 (ISBN: 978-3-8321-6377-8).

zur Autorin lt. Buch
Iris Grädler wurde 1963 in Halle/Westfalen geboren. Sie veröffentlichte Gedichte und Kurzgeschichten und hat mehrere Anthologien herausgegeben. Bei DuMant erschienen bislang ihr Debütroman "Meer des Schweigens", der für den Friedrich-Glauser-Preis nomminiertt war, und "Am Ende des Schmerzes" (2016). Iris Grädler lebt in Swakopmund, Namibia.

zum Inhalt lt. Einbandrückseite
Die ersten Herbststürme jagen über Cornwalls Küste, und DI Collin Brown ist in melancholischer Stimmung. Ausgerechnet letzt wird er mit einem schwierigen Fall konfrontiert: Die sechzehnjährige Carla Wellington ist verschwunden. Bald schon entdeckt Collin beunruhigende Parallelen zu einem ungeklärten Verbrechen, das sich vor acht Jahren im Nachbarort ereignete. Ist das alles nur Zufall? Ihm bleibt nicht mehr viel Zeit, wenn er Carlas Leben retten will...

Nach der Beschreibung habe ich einen spannenden Krimi erwartet. So richtig hat mich das Buch nicht überzeugt.

DI Collin Brown nimmt die Ermittlungen zum Verschwinden von Carla Wellington auf. Dabei kommt er nicht weit, denn die er befragt geben u. a. unklare und verschwommene Antworten. Auch die Familie von Carla ist besonders, denn sie machen sich nicht richtig Sorgen. Sie lassen ihrer Tochter viel Freiheit und geben sich sehr gelassen. Aber in der Schule wo sie als vermisst gilt, kommt langsam die Erkenntnis, dass etwas geschehen sein könnte. Und dann mach DI Collin Brown die Erkenntnis zu schaffen, dass es einen Zusammenhang zu dem alten ungeklärten Verbrechen geben könnte. Als er zu den Eltern des damaligen Opfers aufnimmt stößt er auch da auf schwierigkeiten und Geheimnisse. Was er so insgesamt zu dem Umfeld der Jugendlichen erfährt lässt tief blicken. Die Jugendlichen wollten ausbrechen aus dem Kreis der Erwachsenen und ihr Leben selbst gestalten. Damit begaben sie sich in Lebensgefahr, was bei der ersten auch wahr wurde. Damit ist klar, man muss schnellstens Carla finden, um ihr Leben zu retten. DI Collin Brown setzt alles daran aufzuklären, aber er begibt sich damit selbst in eine gewisse Gefahr und dabei muss er viele Hürden überwinden. Erst ganz zum Ende gibt es eine Aufklärung.

Bei dem Buch besteht nach ca. der Hälfte die Spannung darin, dass man gespannt ist, ob irgendwann es wieder fesselnd wird. Leider wird das nicht wahr. Ich habe das Buch nicht Seite für Seite zu Ende gelesen.

Fazit: Von mir aus gesehen keine Empfehlung für Freunde der spannenden Krimis.
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