Rücksendungen der Post

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Sensenmann
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Rücksendungen der Post

Beitrag von Sensenmann »

Ich will nicht übertreiben.

Es passiert nicht häufig, aber doch zu oft:

Sendungen, die korrekt verpackt, frankiert und adressiert wurden, kehren nach zwei, drei Wochen

zu mir zurück mit den seltsamen Aufklebern, die mir irgendwelche Fehler suggerieren sollen.

Rücksprachen mit den jeweiligen gewünschten Empfängern bestätigen, ja, die Adresse ist korrekt.

Okay, noch mal abschicken.

Wer bezahlt? Ich. Oder? Der/die Kund*in? Die Post? Booklooker?

Alle werden fragen "Warum ich / wir?" Zu Recht.

Lohnt es sich, die Einzefallklärung mit der Post durchzufechten, um ein paar Monate später wieder so ein Ding zu erleben?


Wie erlebt ihr das?

Wie denkt ihr drüber?
briefmarkenjaeger
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Re: Rücksendungen der Post

Beitrag von briefmarkenjaeger »

Bei mir kommt sowas sehr selten vor. In solchen Fällen gehe ich zum Post-Shop und versende die Sendung erneut auf Kosten der Post.
Dies ist natürlich nur dann kostenfrei, wenn der Fehler bei dem Zusteller lag. Wenn also auf dem Aufkleber steht "Adresse nicht korrekt" und die Adresse ist trotzdem richtig und ein entsprechendes Namensschild existiert beim Empfänger am Briefkasten.
Falls es eine Sendung wäre, die nicht in den Briefkasten passt und der Kunde hat eine Postbenachrichtigung zur Abholung in der Filiale erhalten, weil er nicht zuhause war und er lässt den Abholtermin verstreichen, so kann man allenfalls auf die Kulanz für einen erneuten Versand bei der Post hoffen.

1 oder 2x hatte ich auch schonmal den Fall, dass der Kunde eine fehlerhafte Adresse angegeben hat - in diesem Fall hatte der Kunde die erneuten Versandkosten übernommen.
In manchen Fällen ist mir selber schon eine fehlerhafte Adresse von einem Käufer vor dem Versand aufgefallen. In solchen Fällen frage ich natürlich nach, bevor ich den Versand in die Wege leite.
Zuletzt geändert von briefmarkenjaeger am Do 3. Jun 2021, 13:02, insgesamt 1-mal geändert.
Sensenmann
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Re: Rücksendungen der Post

Beitrag von Sensenmann »

Ich verfahre eigentlich in allem ganz genauspo wie du.
Nur dass die Post im erwähnten Fall das Porto übernimmt, habe ich noch nicht ausprobiert, muss ich gestehen.
Aber man lernt immer etwas dazu.

Im aktuellen Fall warte ich erst mal die Antwort des Kunden ab,
ob wirklich alles an seiner Packstation-Adresse stimmt.
briefmarkenjaeger
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Re: Rücksendungen der Post

Beitrag von briefmarkenjaeger »

Es könnte ja auch möglich sein, dass die Packstation defekt oder voll war. In solchen Fällen wird der Empfänger per Email oder SMS von der Post benachrichtigt und er kann die Sendung in der Post-Filiale abholen.
Sensenmann
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Re: Rücksendungen der Post

Beitrag von Sensenmann »

Nee, ich habe drauf stehen "Sendung unzustellbar - nicht AGB-konform" und "Zurück: Empfänger nicht zu ermitteln".

Das kommt mir tatsächlich so vor, als hätte sich jemand was aus den Fingern gesogen. Warum auch immer. Die große Postverschwörung vielleicht. Wir kleinen Buchverkäufer*innen sollen aus dem Markt gedrängt werden. Wahrscheinlich geht es darum. Da nehmen die belastete Postbot*innen in die Mangel: "Wenn du nicht willst, dass das und das über dich rauskommt, musst du jetzt öfter mal eine BüWa zurückschicken und unpassende Mängel behaupten." Irgendwann geben wir dann alle auf.
Ja, das steckt dahinter. Ich sehe es ganz deutlich.


Puh, ich stecke jetzt ganz tief im Ironie-Modus.
amorist
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Re: Rücksendungen der Post

Beitrag von amorist »

Also in den Fällen, in denen Sendungen an mich zurückkamen, habe ich einen Fehler gemacht und daher z.B. nachfrankiert.

Wenn die Postanschrift des Käufers korrekt auf der Sendung angegeben ist und am Zustellungsort ein entsprechender Briefkasten vorhanden ist verschickt die Post normalerweise ein 2. Mal kostenlos, wie hier schon erwähnt.
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