Österreichische Tarife

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graz_2010
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Österreichische Tarife

Beitrag von graz_2010 »

Hallo zusammen,

aus Platzmangel möchte ich einen Teil meiner Bücher verkaufen und habe mich deshalb hier angemeldet. Das Problem ist, dass ich aus Österreich komme und nicht wirklich weiß, wie ich die Versankosten am besten anbieten soll.

Die Tarife der österreichischen Post sind einerseits vom Gewicht und andererseits von den Maßen abhängig, und ich möchte natürlich nicht draufzahlen, wenn ich bei mehreren Büchern plötzlich in einer anderen Paketgröße bin. Ich habe jetzt die Versandkosten für ein Mediumpaket (100 x 60 x 60 cm) angegeben und bei den Kommentaren den Hinweis, dass sich das eben aufs Mediumpaket bezieht, die Versandkosten geringer sein könnten, und man sich bei Interesse melden soll. Meint Ihr, das ist gescheit so, oder wie würdet Ihr das machen?

Lg,
Petra
blokk
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Re: Österreichische Tarife

Beitrag von blokk »

graz_2010 hat geschrieben:Ich habe jetzt die Versandkosten für ein Mediumpaket (100 x 60 x 60 cm) angegeben und bei den Kommentaren den Hinweis, dass sich das eben aufs Mediumpaket bezieht, die Versandkosten geringer sein könnten, und man sich bei Interesse melden soll. Meint Ihr, das ist gescheit so, oder wie würdet Ihr das machen?
Zumindest dann nicht erlaubt, wenn du deutsche Käufer ansprechen willst.

Die hiesige Rechtsprechung ist in Bezug auf Verbraucherschutz sehr streng. Einer Abmahnung würdest du nicht standhalten können.

Besser wäre es, wenn du deine Versandkosten höher ansetzen würdest und den Hinweis bringst, dass die Versandkosten ggf. nach unten korrigiert werden.
Oder du machst es wie viele andere Österreicher: Der Versand erfolgt einmal wöchendlich von einem deutschen Postamt.
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bookworms
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Re: Österreichische Tarife

Beitrag von bookworms »

blokk hat geschrieben:Besser wäre es, wenn du deine Versandkosten höher ansetzen würdest und den Hinweis bringst, dass die Versandkosten ggf. nach unten korrigiert werden.
Aber so hat sie's doch gemacht, oder?

Das Problem bei hohen Versandkosten wird aber sein, dass Du kaum etwas verkaufen wirst...
kalokalokairi
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Re: Österreichische Tarife

Beitrag von kalokalokairi »

blokk hat geschrieben: Oder du machst es wie viele andere Österreicher: Der Versand erfolgt einmal wöchendlich von einem deutschen Postamt.
Falls der Nick auf den Wohnort schließen lässt, wäre das noch viel teurer als der teure Versand. ;-)
graz_2010
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Re: Österreichische Tarife

Beitrag von graz_2010 »

Hallo,

ja, nach Deutschland fahren wäre von Graz etwas umständlich. :)

Meine Frage richtet sich insbesondere in Richtung "schaut sich überhaupt jemand das Angebot genauer an, wenn die Versandkosten vorsichtshalber höher angesetzt sind"? Also das, was bookworms angesprochen hat.

So wie ich das verstanden habe, könnte ich ja für jedes einzelne Buch die richtigen Versandkosten eintragen, aber wenn booklooker bei mehreren Büchern automatisch die Versandkosten berechnet, dann wird's unter Umständen problematisch.

LG,
Petra
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spiralnebel111
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Re: Österreichische Tarife

Beitrag von spiralnebel111 »

Die automatische Berechnung erfolgt erst bei der Bestellung - dann kriegst Du aber schon die Bestellmail und kannst den Kunden kontakten. Ich glaube es ist eher selten, dass die Kunden vorab selber nachsehen und -rechnen.
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bookworms
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Re: Österreichische Tarife

Beitrag von bookworms »

Das Problem mit vorsichtshalber höher angesetzten Versandkosten ist, dass, egal welches Buch jemand sucht, Deine Bücher ziemlich weit hinten gelistet werden, wenn nach Preis + Porto sortiert wird - was wohl viele Käufer tun.
Die Chancen, dass jemand überhaupt so weit kommt, Deinen Text über die Versandkosten zu lesen, sind dann schon relativ gering.

Wenn einzelne Bücher günstiger sind, würde ich wirklich bei jedem die Versandkosten manuell eintragen. Bei einer Bestellung von mehreren Büchern sollten diese dann von BL addiert werden. Dass dies ggf. nach unten korrigiert wird, könntest Du in Deinen Angeboten schreiben.

Insgesamt sind Mehrfachbestellungen, zumindest bei mir, relativ selten.
jesuitenbibliothek
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Re: Österreichische Tarife

Beitrag von jesuitenbibliothek »

Wir verkaufen auch von Österreich (Innsbruck) aus. Als die derzeitige Tarifstruktur der Österreichichen Post in Kraft trat, gingen die Bestellungen aus dem Ausland praktisch auf Null, denn wer kauft schon ein Buch für 5 Euro, wenn er dann fast 14 Euro Versandkosten zahlen muss :roll:
Wir haben das Glück, relativ grenznah zu Deutschland zu liegen und jemanden zu haben, der die Auslandspost 1x pro Woche, maximal alle 14 Tage (die nächsten Versandtermine werden möglichst bei allen Angeboten angegeben), nach Bayern mitnehmen kann.
Es gibt inzwischen schon professionelle Lieferdienste in Österreich, die Pakete zu relativ günstigen Preisen nach Deutschland liefern und selbst das ist dann noch wesentlich günstiger, als die Sachen hier bei der Post aufzugeben (verrückt eigentlich!).
Einfach mal googeln ...
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