Unterdrückung der Gewichtsanzeige ...

Alles zum Thema Versand (Versandkosten, Versandarten, Verpackung, verschiedene Versand-Anbieter)
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wie steht ihr zum Unterdrücken der Gewichtsanzeige ?

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d_r_m_s
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Unterdrückung der Gewichtsanzeige ...

Beitrag von d_r_m_s »

neues 'Feature' von booklooker: viewtopic.php?f=26&t=14586

traut sich keiner, oder hat es noch keiner bemerkt ? :twisted:
booklooker hat geschrieben:...
Was die Gewichte angeht, arbeiten manche Anbieter mit Dummy-Gewichten für die Versandkostenberechnung. Das ist prinzipiell in Ordnung, führt aber manchmal zu Kundenbeschwerden ("da stand 500g, aber das Buch wiegt nur 200g!"). Es kann also Sinn machen, die Anzeige des Gewichts zu unterdrücken
...
bei der VSK-Berechnung nach Gewicht sind aber die Versand-Tarife offen sichtbar ... und das lässt sich aus abmahntechnischen Gründen auch nicht ändern ... Sinn macht das Ganze nur, wenn es sowohl einen Tarif für die kleinere als auch für die grössere Büchersendung gibt ...

und jeder halbwegs wache Kunde darf eigentlich damit rechnen, wenn er den höheren Preis bezahlt, dass das Buch dann auch ohne Verpackung relativ nahe an die 500-Gramm-Grenze kommt ...

je nach Verpackung können das vielleicht schon knapp über 400g sein, 200g halte ich in jedem Fall für eine Versuch grober Irreführung ... zumindest hat mir noch niemand ein kleines Taschenbuch mit 300g Verpackungspanzerung geschickt ... aber vielleicht liegt das ja auch daran, dass ich derartige Angebote vermeide, wenn ich sie entdecke ... 8)

mir sind schon so Spezis aufgefallen, bei denen selbst das schmalste Büchlein praktisch immer 500g wiegt, obwohl in den Versandbedingungen auch ein Preis unter 500g ausgewiesen ist ... so etwas ist, äh, unschön ... und ich fände es traurig, wenn Booklooker tatsächlich solchen Leuten dauerhaft unter die Arme greifen würde ...

vielleicht sollte man über dieses 'Feature' noch einmal nachdenken ... :wink:
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digitalis
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Re: Unterdrückung der Gewichtsanzeige ...

Beitrag von digitalis »

Ich war auch nicht begeistert, als ich gestern diese Ankündigung las. Ich finde, es gibt wirklich eine Menge sehr viel sinnigere Wünsche auf Änderungen und Erweiterungen der angebotenen Optionen - u.a. meine natürlich :D
Aber da ich nie bei Leuten kaufe, deren Versandkosten mir unanständig vorkommen, werde ich das auch nicht tun, wenn das Gewicht bei Taschenbüchern verschwiegen wird in Kombination mit Versandkosten für Schwerstwälzer. Mir wird also kein Schaden entstehen. Warum booklooker solch dezenten Beschi.. liebevoll "Dummy-Gewichte" nennt und diese VerkäuferInnen unterstützt, muss ich vermutlich nicht verstehen.
Mir ist es einige wenige Male passiert, Bücher von 440 Gramm als große Büchersendung verschicken zu müssen, obwohl ich nur die kleine von KäuferIn bezahlt bekam, weil ich sie nicht manierlich unter 500 Gramm verpacken konnte. Irgendwo kann ich doch bei den Einstellungen die Prozentzahl erhöhen, die bei den Angeboten automatisch von booklooker drauf geschlagen wird. Das sollte doch reichen, oder?
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jesuitenbibliothek
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Re: Unterdrückung der Gewichtsanzeige ...

Beitrag von jesuitenbibliothek »

Finde es auch nicht sinnvoll/nötig. So etwas ist nur für die ganz großen Händler "sinnvoll", die ihre Angebote automatisch einspielen und nicht jedes Buch einzeln wiegen wollen. Da zahlen dann die einen zu viel und andere zu wenig. Für den Händler kommt es unterm Strich aufs Gleiche heraus, nur hat er sich die Wiege- und Vermessungsarbeit gespart. Ich z.B. wiege und begutachte, trotz eines Angebots von inzwischen über 6000 Büchern :shock: , beim Einstellen jedes Buch hinsichtlich der Versandkosten und runde ggf. auf oder ab, wenn es nah an der Tarifgrenze ist. Könnte es theoretisch dann auch mit einem Einheitsgewicht von 500 g machen, würde mir viel Arbeit ersparen. Finde das aber nicht fair.
tzgermany
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Re: Unterdrückung der Gewichtsanzeige ...

Beitrag von tzgermany »

Ich halte es auch nicht für besonders sinnvoll, Einheitsgewichte zu nehmen, da so die Mehrbuchbestellung erschwert wird.
Allerdings glaube ich eher, dass das Ziel von BL war, bei Büchern innerhalb der niedrigsten Versandkostenkategorie das Wiegen zu ersparen - ich habe auch schon einige Verkäufer gesehen, bei denen ein Buch tatsächlich z.B. (Werte erfunden) 218g wiegt, aber 250 g oder 300g angegeben sind aufgrund einer Schätzung.
Dass damit den Unredlichen eine Tür geöffnet wird, ist natürlich eine andere Sache - allerdings dürfte eine Beschwerde, wenn die zweite Gewichtsebene in der vom Verkäufer ja anpassbaren Tabelle verwendet wird statt der ersten, obwohl das Buch deutlich in der ersten liegt und auch so verschickt wird, zumindest bei BL Aussicht auf Erfolg haben.
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Eiermatz
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Re: Unterdrückung der Gewichtsanzeige ...

Beitrag von Eiermatz »

Hallo, bei so leichten Büchern schätze ich auch meist das Gewicht, ist ja beim Versand kein Unterschied ob das Buch 218 oder 300g wiegt, kostet doch dasselbe Porto.
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d_r_m_s
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Re: Unterdrückung der Gewichtsanzeige ...

Beitrag von d_r_m_s »

tzgermany hat geschrieben:...
ein Buch tatsächlich z.B. (Werte erfunden) 218g wiegt, aber 250 g oder 300g angegeben sind aufgrund einer Schätzung
...
was ich bei 250g völlig unkritisch fände, und bei 300g hinnehmbar ... soweit geht mein Verständnis für (zumindest gewerbliche) Verkäufer durchaus ... und da würde ich auch hier im Forum den VK unterstützen, überpingelige Käufer zur Vernunft zu bringen ...

das Beispiel, das Booklooker selbst wählt, finde ich aber alles andere als ok ... wenn ein einzelnes Buch von 200g sofort in die höhere Kategorie 'geschätzt' wird ... wer so wenig Fingerspitzengefühl hat sollte doch besser eine Waage benutzen ... :mrgreen:
kalokalokairi
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Re: Unterdrückung der Gewichtsanzeige ...

Beitrag von kalokalokairi »

Als Käufer habe ich mit dieser Regelung kein Problem.

Bei der Suche fällt es doch auf, wenn die Versandkosten der verschiedenen Anbieter deutliche Unterschiede aufweisen.

Und wenn bei den Ergebnissen anhand angegebener Seitenzahlen, Exemplaren mit niedrigerem angegebenem Gewicht oder Versandkosten, die zur 500-Gramm-Grenz passen, deutlich wird, dass bestimmte Verkäufer bei den Versandkosten kräftig zu den eigenen Gunsten gerundet wird, kann man doch woanders kaufen.

Wobei (mir) aber auch klar ist, dass Händler bei ihren Versandkosten ganz anders rechnen müssen als private Anbieter.
tzgermany
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Re: Unterdrückung der Gewichtsanzeige ...

Beitrag von tzgermany »

d_r_m_s hat geschrieben:das Beispiel, das Booklooker selbst wählt, finde ich aber alles andere als ok ... wenn ein einzelnes Buch von 200g sofort in die höhere Kategorie 'geschätzt' wird ... wer so wenig Fingerspitzengefühl hat sollte doch besser eine Waage benutzen ... :mrgreen:
Ich glaube, dass das bloß missverständlich formuliert ist, also dass das Buch nicht in eine höhere Kategorie eingestuft werden soll, sondern die Versandkosten bei diesem Beispielverkäufer in der ersten Kategorie bis 500g (inklusive) gehen, es also versandkostentechnisch keinen Unterschied macht, ob 200g oder 500g angegeben sind.
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LocoLibri
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Re: Unterdrückung der Gewichtsanzeige ...

Beitrag von LocoLibri »

Beim Einzelbuchkauf vielleicht egal, bei mehreren Bestellungen aber meines Erachtens nicht mehr ok. Dann ist man ja sofort auch bei zwei kleinen Büchern bei der teureren Büchersendung.

Versandkosten unterdrücke ich nicht in der Anzeige.

Ich wiege auch, wobei ich normalerweise nicht 218g angebe, sondern eher gerundet (220, vielleicht auch 240). Ich nehme nämlich eine analoge Küchenwaage, die nur in 20g-Schritten (bis 5kg) das Gewicht anzeigt wie auf einem Ziffernblatt. Geht schnell, braucht keine Batterien und muss deshalb nicht für jeden Wiegevorgang angeschaltet werden. Die exakte elektronische Waage nutze ich nur für die Einlieferungslisten Kilotarif.
briefmarkenjaeger
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Re: Unterdrückung der Gewichtsanzeige ...

Beitrag von briefmarkenjaeger »

Ich habe an der Umfrage nicht teilgenommen, weil es mir egal ist, wie andere Anbieter dies handhaben. Sollte mir jemand zuviel Versandkosten berechnen, so werde ich einfach reklamieren, sofern die Gewichtsstaffel etwas anderes sagt und der Umstand nicht dem Sonderformat anzulasten ist. Außerdem werde ich bei unterdrückter Gewichtsanzeige wohl eher weniger bei dem Verkäufer bestellen, weil ich mir nicht sicher sein kann, wieviel Versandkosten genau berechnet werden. Ich selber habe auch schonmal mehr Bücher bei einem Verkäufer bestellt, weil das weitere Buch keine zusätzlichen Versandkosten verursacht hatte und dies anhand der Gewichtsanzeige vorab ersichtlich war.

Insgesamt ist es meiner Ansicht nach von Vorteil, dass Booklooker soviel Energie in die Weiterentwicklung der Plattform steckt, auch wenn ich wahrscheinlich die Optionen der Unterdrückung der Gewichtsanzeige/des Listungsdatums nicht nutzen werde. Das nicht jeder User jede Neuerung nutzen möchte liegt auf der Hand, aber alleine dadurch, dass es sich dabei um eine Option handelt, die nach Bedarf ein- oder ausgeschaltet werden kann, ist zu begrüßen.

Wenn ich die Möglichkeiten von Booklooker mit denen von anderen Plattformen vergleiche, dann ist die Plattform hier jedenfalls um Welten fortschrittlicher.
Alleine die Darstellung des "Händlershops" bei Amazon und die sehr eingeschränkte Such-/Sortierfunktion im selbigen ist meiner Meinung nach arg rückständig.

In der Regel wiege ich alle meine Bücher ab und rechne dann etwas Gewichtszuschlag für die Verpackung hinzu. Den prozentuale Verpackungsaufschlag von Booklooker habe ich abgeschaltet, weil ich damit flexibler bin.
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