Vorsicht Bücher und Warensendungen empfindlich teuerer

Alles zum Thema Versand (Versandkosten, Versandarten, Verpackung, verschiedene Versand-Anbieter)
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liebe
Beiträge: 8
Registriert: Sa 15. Aug 2009, 17:27

Vorsicht Bücher und Warensendungen empfindlich teuerer

Beitrag von liebe »

Hallo,

hiermit teile ich mit, dass meine durchschnittlichen Versandkosten bei etwa 6.- bis 9,- Euro liegen.

Booklooker sieht einen Versandpreis für 1,90 Euro als angemessen an.

Hier steht eine Differenz von immerhin 7,10 Euro im Raum.

Versicherung für Händler ist PFLICHT, bzw. wäre mehr als fahrlässig ohne Versicherung zu versenden. Denn dann kommt die Ware beim Verbraucher bekanntlich zu über 75 % nicht an! Versicherte Versendungen kosten nun mal bei der Dt. Post 5,95 Euro (!) und kein Cent weniger. Danben fallen Versandnebenkosten an! Auch diese gehören in den Versandpreis eingerechnet.
z. B. Versandlagermiete, Fahrtkosten zu den Versandstellen, Verpackungslizenzgebühren und Verpackungsmaterial sowie der Arbeitsmindestlohn von 9,20 Euro pro Stunde für die Verpackung der Waren.

Booklooker sieht 1,90 Euro bereits für Warenversand als überhöht an!?! Ich zahle jedoch schon nur für das Porto 5,95 Euro Porto und 11,90 Euro für eine Buskarte, um das Paket abzugeben! Oder fliegen bei Euch die Pakete zur Post alleine kostenlos hin?

Warensendungen dürfen nur noch bis 5 cm statt 15 cm (!) inklusive Verpackungsmaterial hoch sein.
Somit können VHS-Kassetten geschützt nicht mehr als Warensendung verschickt werden! VORSICHT!

Meine lagen bei 5,02 cm drüber (!), also um 2 mm drüber, und schon postwendet an mich zurück! Das ist mir jetzt 25 Mal passiert (!) Also habe ich mich auch nicht vertan. Die Dt. Post lässt keine Warensendung für VHS-Kassetten mehr zu!

Nicht mal Zeitungspapier (!=) ist mehr möglich drumzuwickeln. Die 5 cm sind mit
Luftpolster dann bereits überschritten um 2 mm (!).

Ihr müsst insbesondere aufpassen, wenn ihr VHS-Filme verschickt!

Bei VHS Kassetten ohne Altersangabe müsst Ihr die VHS Kassetten mit FSK-Schutz 16/18 für satte 9,17 Euro verschicken. Händler müssen das tun. Das ist gesetzlich vorgeschrieben!

Booklooker findet, dass auch hier 1,90 Euro ausreichend sei und Händler Gewinne fahren! Hier fehlen nach meiner Milchmädchen-Rechnung jedoch satte 4,27 Euro. und das ist ein Verlustgeschäft!

Auch 4,27 Euro kann niemand auf den Warenpreis aufschlagen. Solche Ratschläge sind Quatsch und größter Unsinn!
Also muss der Händler hier immer Verluste machen, aber Booklookers Provisionen immer fleißig mitbezahlen.
So gehen die letzten guten Klein-Geschäfte nun auch noch kaputt.
Leider haben die meisten das noch gar nicht mitbekommen, dass Ihre Kleinunternehmen schon kaputt ist!

Das ist ein super-Konkurs-Geschäft 100% zuverlässig zu Dumpingpreisen!

Das ist ein Total-Verlustgeschäft für Händler hier, was auch Erstklässler rechnen können!

Versandtipps sind gut, aber keine falschen Ratschläge und Informationen. 1,90 Euro Versand als Grundlage zu nehmen ist wirtschaftlich
der Ruin eines jeden Händlers. Bookloooker suggeriert damit ganz klar, dass ein Großpaket für 1,90 Euro zu haben ist.

Das ist falsch. Ein Großpaket kostet ab 5,95 Euro zuzüglich Verpackungslizenzgebühr, zuzüglich Fahrtkosten zu den Versandstellen und
VERSAND-Lagermietkosten, die kalkulatorisch einzuberechnen sind.

Dem Finanzamt gegenüber ist jeder Händler verpflichtet eine gewinnbringende Tätigkeit vorzuweisen!
Jeder Gewerbetreibende wird hier auch überprüft!

Bei einem Ansatz von 1,90 Euro Versandkosten, weiß ich, dass hier betrügerische Absichten im Spiel sein müssen.
Denn für diesen Preis kann man heute keine Ware mehr verschicken!

Da verlangt ja Amazon sogar 3,00 Euro Standardversand und hier wird dem Unternehmen unterstellt, seine Arbeitnehmer
im Versandbereich auszunutzen!

Meine Versandkosten liegen im Durchschnitt zw. 6,50 - 11,95 Euro mit Fahrtkosten zur Versandstelle und Versandlagermiete!
Diese stellen gesetzliche Versandkosten dar, die man in der Buchhaltung auch erfassen darf/muss - unter der Rubrik
"Versand-Nebenkosten". Auch die Pflichtgebühren "Verpackungslizenzgebühren" müssen Händler bezahlen.

All das ist hier kalkulatorisch nicht enthalten.

Ich möchte meine Versandkosten nicht auf den Warenpreis aufschlagen, weil der Warenpreis somit falsch ausgewiesen würde
und auch nicht transparent wäre. Ein Gleichmaß zwischen Warenpreis und Versand ist schon seit Jahren nicht mehr möglich.

Man kann eine Versanddifferenz von mehr als 4,00 Euro nicht einfach auf den Warenpreis hinzurechnen!
Insbesondere bei Niedrigpreis-Artikeln von bis zu 2,00 Euro ist das schon als betrügerisch anzusehen und gar nicht transparent.

Schlaue Verbraucher wissen inzwischen sehr genau, dass der Versand inzwischen regelmäßig höher ist als der Warenpreis!
Man muss den Verbrauchern keinen Billigversand vorgaukelen. Ehrlichkeit war und ist immer die beste Verkaufsmethode.

Und ich fahre damit sehr gut.

Natürlich weiß ich, dasss ich die Versand-Kosten höher ansetzen darf, aber wenn
den Verbrauchern hier leider falsch vorgegaukelt wird, dass ICH als Händler bei den Versandkosten,
die mir tatsächlich entstehen, viel zu viel Geld verlange, muss ich gehen.
Das ist glasklar! Wer nicht mitdenkt, der ist heute verloren.

Ich hoffe, ich konnte manchen die Augen öffnen?!

Schreibt mir gerne, wie ich meinen Versand von durchschnittlich z. B. 6,00 Euro kalkulieren soll. Diese Kosten fallen 100% wirklich an
und können nicht mit 1,90 Euro abgedeckt sein, oder? Leuchtet das ein? Wie soll mein Handel hier mit Gewinn laufen?


Andrea
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spiralnebel111
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Re: Vorsicht Bücher und Warensendungen empfindlich teuerer

Beitrag von spiralnebel111 »

Man kann die Versandkosten selber bestimmen, muss die von booklooker nicht nehmen. Wenn der Kunde versichterten Versand will, kann er den haben, muss aber dann bezahlen. Fertig.
Uns betrügerische Absichten unterstellen, weil wir die Büchersendung nutzen, ist einfach eine Frechheit.
Zeig mal Dein Angebot und versteck Dich nicht.
Wandsbek
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Re: Vorsicht Bücher und Warensendungen empfindlich teuerer

Beitrag von Wandsbek »

Kein Händler ist keinem Finanzamt gegenüber verpflichtet eine gewinnbringende Tätigkeit nachzuweisen. Jeder Händler darf solange er will soviel Verlust machen wie er will.
Wenn er lange und viel Verlust macht, wird sein Handel irgendwann als Liebhaberei eingestuft und er kann den Verlust nicht zur Minderung der Steuer auf andere Einkunftsarten geltend machen.
Also lieb haben ist erlaubt, beim liebhaben bleibt es allerdings bei der Umsatzsteuerpflicht, so denn der Liebende die Grenze zur Umsatzsteuerpflicht überschreitet.

Wer dem Kunden tatsächlich ehrlich glasklar transparent augenöffnend (bitte in Großbuchstaben und unterstrichen vorstellen) seine Sicht der Versandwirklichkeit darstellen will, hat die Möglichkeit bei seinem Angebot einen Standardtext zu hinterlegen.
jortho
Beiträge: 3
Registriert: Do 18. Mär 2010, 13:44

Re: Vorsicht Bücher und Warensendungen empfindlich teuerer

Beitrag von jortho »

Liebe Andrea,
ich verkaufe über booklooker seit 2003 als Kleinunternehmer Bücher (Stand heute 21292 Exemplare). Wenn möglich verschicke ich diese als unversicherte Büchersendung (über 90 %). Von diesen ca. 20000 Sendungen sind insgesamt fünf nicht angekommen und ich habe hier den Buchpreis selbstverständlich zurück überwiesen. Die verlustgegangenen Sendungen liegen also im Promillebereich, wie man hier von "bekanntlichen 75 % schreiben kann ist mir ein Rätsel, wer verbreitet denn so einen Unsinn?
Die vorgeschlagenen Versandkosten von booklooker sind für mich also absolut realistisch. Hier von betrügerischen Absichten zu sprechen ist mir sehr unverständlich.
Ach ja, und ich bin kein Erstklässler und kann rechnen und ich fahre mit den niedrigen Versandkosten Gewinn ein....sonst würde ich das hier nicht machen.
Beste Grüße,
Jörg
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Aristo
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Re: Vorsicht Bücher und Warensendungen empfindlich teuerer

Beitrag von Aristo »

Omg, soviel versammelter Unfug ... sorry, aber ich hab grad keine Lust, das im Einzelnen zu widerlegen.
Nur soviel, bei meinen rund 2000 Verkäufen hier als Büchersendung (!) sind gerade mal zwei verloren gegangen, wobei ich bei einer nie wieder was vom Käufer gehört habe, diese also vielleicht doch angekommen ist??
Gruß - Aristo

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spiralnebel111
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Re: Vorsicht Bücher und Warensendungen empfindlich teuerer

Beitrag von spiralnebel111 »

Ich hatte beim Lesen den Eindruck von Alkoholeinfluß, ich lese das aber jetzt nicht noch einmal.
esmi
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Registriert: Mo 22. Jul 2019, 01:10

Re: Vorsicht Bücher und Warensendungen empfindlich teuerer

Beitrag von esmi »

Bisher hab ich immer mal wieder nur mitgelesen. Der gute Wille mich anzumelden war vorhanden und endlich hab ich es dann auch mal gemacht :D
Beim lesen hätte ich doch glatt fast meinen Kaffee auf den Bildschirm geprustet :shock:
Seltenst so eine Aneinanderreihung von...nunja...von... gelesen. Wenn ich solche Versandkosten sehe bei einem Anbieter frag ich mich ernsthaft, wer denn da wohl bestellt.
Ich hab schon tausende von Büchersendungen verschickt seit ich bei booklooker verkaufe und die, die sich unterwegs verirrt haben kann man zum Glück an einer Hand abzählen. Andrerseits hat dieser Verkäufer einen unschlagbaren Vorteil. Er braucht sich deffinitiv keine Gedanken über die finsteren Absichten der Post zu machen die Portokosten zu erhöhen und die Maße zu verringern, denn das ist ja mit DEN Versandkosten schon locker aufgefangen :shock:

lg
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