Versandkosten auch der Verkaufsprovision unterziehen.

Alles zum Thema Versand (Versandkosten, Versandarten, Verpackung, verschiedene Versand-Anbieter)
jjoojjoo89
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Versandkosten auch der Verkaufsprovision unterziehen.

Beitrag von jjoojjoo89 » Sa 13. Nov 2010, 16:19

Hallöchen :) ,

Ich weiß nicht ob das Thema schon mal angesprochen wurde, aber mir ist da etwas aufgefallen.

Manche übertreiben es ja mit den Versandkosten ziemlich, andere bieten kostenlosen Versand an.

Abgesehen davon, dass das die Angebote die billig sind aber hohe Versandkosten haben in der Preisliste nach vorne rutschen und das die hohen Versandkosten allgemein ein Problem sind, ist mir was anderes aufgefallen.

Die Provisionen an Booklooker werden ja nach dem Verkaufspreis berechnet. D.h. die die hohe Versandkosten haben werden sogar noch bevorzugt.
Wäre es nicht besser, wenn man als Grundlage für die Gebührenberechnung die Gesamtkosten nehmen würde, also Verkaufspreis + Versandpreis?

Ich weiß, dadurch würden, sollte es einfach so umgesetzt werden, die Gebühren zunehmen, andererseits könnte man das wiederum abfedern, indem die Gebühren etwas gesenkt werden würden, es sollte ja ein leichtes sein, das so auszurechnen, dass man am Schluss wieder gleich rauskommt.

Nur mal als Anregung, um alles ein bisschen fairer zu machen. :)

Antiqua
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Re: Versandkosten auch der Verkaufsprovision unterziehen.

Beitrag von Antiqua » Sa 13. Nov 2010, 17:52

Hallo Ihr da draußen!

Tatsächlich weiß ich als Nur-Käufer gar nicht genau, woraus sich die Provision errechnet :oops:

Aber ich fände es nur richtig und gerecht, wenn diese auch aus den Versandkosten berechnet würde. Man kann das ja gut beobachten, dass manche (nicht viele) VK sehr niedrige Preise durch besonders hohe Versandkosten "aufwerten", um auf diese Weise doch noch auf ihre Kosten zu kommen. Für mich als Käufer ist das egal, ich muss eben die Augen offen halten und rechnen. Aber es ist nicht einzusehen, dass booklooker durch diese Verfahrensweise sozusagen um einen Teil seiner Provision "betrogen" wird.

Schönes Wochenende noch!
Antiqua

lesewahn
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Re: Versandkosten auch der Verkaufsprovision unterziehen.

Beitrag von lesewahn » Sa 13. Nov 2010, 19:38

Hallo,

ich bin da gespaltener Meinung. Ansich finde ich die Idee garnicht schlecht, weil eben doch so mancher Artikel sehr preiswert und das zugehörige Porto sehr hoch ist. So können die VK die an den Portokosten etwas verdienen wollen sich nicht mehr bereichern. Andererseits ist es (zumindest bei mir so) das die Versandkosten nun mal nur Porto und Verpackung abdecken, was bedeutet, wenn ich Provision dafür zahlen müßte, sich die Versandkosten erhöhen würden. Also ist es im Endeffekt total egal. Oder sehe ich das falsch?

LG Lesewahn
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d_r_m_s
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Re: Versandkosten auch der Verkaufsprovision unterziehen.

Beitrag von d_r_m_s » Sa 13. Nov 2010, 20:31

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bookworms
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Re: Versandkosten auch der Verkaufsprovision unterziehen.

Beitrag von bookworms » Sa 13. Nov 2010, 21:00

Diese Regelung hat bei mir schon bei eBay dazu geführt, dass ich in den entsprechenden Kategorien nichts mehr eingestellt habe.
Ich verdiene an den Versandkosten nichts, warum also sollte ich Provision dafür bezahlen?

Auch für Käufer wäre das eher von Nachteil, weil sich die Preise eigentlich erhöhen müssten.
Die Versandkosten sind in jedes Buch eingerechnet, man spart also nichts mehr, wenn man mehrere Bücher bei einem V kauft.

Ich bin auch nicht für diese 'Gleichmacherei' - wodurch soll sich denn dann noch ein Verkäufer vom anderen abheben? Ich als Käufer achte genau auf die Versandkosten: Selbst wenn ein V bei der Suche 'Preis + Versandkosten' ganz vorne steht, kaufe ich nicht dort, wenn ich die Versandkosten als überhöht empfinde.

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Summerhill1972
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Re: Versandkosten auch der Verkaufsprovision unterziehen.

Beitrag von Summerhill1972 » Sa 13. Nov 2010, 21:56

Ich finde es nicht fair,wenn auf VSK Provision gezahlt werden soll.

Bei mir setzen sich VSK zusammen aus :
1. Kosten für neue Lupos
2. Flachkopfklammern
3. Porto
4. Weg mit dem Auto zum nächsten Postamt (es dauert einfach zu lange,bis der nächstgelegene Briefkasten geleert wird).

Für ein Buch mit 0,85 euro Porto nehme ich 1,10 euro Portokosten,d.h.ich bekomme 0,25 euro für Lupo,Flachkopfklammer und Weg.

Wenn ich dann noch Provision zahlen soll auf diesen Betrag,na vielen Dank auch.
Für Büchernarren

"Könnte man Menschen mit Katzen kreuzen, würde dies die Menschen veredeln, aber die Katzen herabsetzen." Mark Twain

Klaus-B
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Re: Versandkosten auch der Verkaufsprovision unterziehen.

Beitrag von Klaus-B » So 5. Dez 2010, 06:15

Hallo,

ehrlich gesagt, kann ich meinen Vorrednern in vielen Punkten nur zustimmen.

Es ist einfach nicht fair, wenn einige Leute besonders schlau sein wollen, indem Sie den Buchpreis klein halten um vorne gelistet zu werden und den Umsatz über die Versandkosten machen.

Komischer Weise zeichnet sich dieses Spiel auch nur bei den Kleinpreisangeboten ab!
Da wo Taschenbücher für 25 Cent eingestellt werden und die Versandkosten 2,90 € betragen.
Das ist nicht nur egoistisch und unfair den anderen Anbietern gegenüber, sondern auch der Kunde wird schlichtweg verar......!

Ich habe bereits öfter gesehen, dass ein Anbieter ein leichtes Taschenbuch für 25 Cent anbietet, aber 2,90 € Versandkosten draufschlägt und komischerweise ein Buch, dass er für 5,- € anbietet auf einmal für 1,10 € verschicken kann.

Booklooker bietet über die Gewichtsangabe bereits die Möglichkeit an ie entsprechenden Portokosten zu errechnen.
Im Grunde genommen gibt es zwei Tarife: bis 500 g 0.85€ und 500g - 1000 g 1,40€, was darüber ist wird eh nicht mehr als "Büchersendung" verschickt.

Ich halte es auch für legitim, wenn man auf das eigentliche Porto einen realistischen Aufpreis berechnet, z.B. für Versandtaschen, Klammern, u.s.w.
Wenn hierfür ca 50 Cent berechnet werden, wird auch jeder Kunde Verständnis haben, z.B. bei Taschenbüchern anstatt 85 Cent 1,10€ oder anstatt 1,40 € Poto 1,90€ Versand.

Kauft der Kunde jedoch das vermeindliche Schnäppchen für 25 Cent und zahlt 2,90 € Porto, kostet ihn das Buch unterm Strich 2,00 Euro

25 Cent das Buch + 2,90 € Versand = 3,15 € Total - 1,10 tatsächliche Versandkosten = 2,05 €

Bei amazon.de läuft es doch ähnlich ab. Das Buch kosten 0,01 €, der Käufer zahlt jedoch 3,00 € Versandkosten.
Was der Kunde in der Regel nicht weiß, Der Verkäufer erhlt für jedes verkaufte Buch eine Portogutschrift von 1,84 €, die restlichen 1,14 € kassiert amazon.de alszusätzliche Provision!

Mal davon abgesehen, sollten gewerbliche Händler bei den Versandkosten besonders vorsichtig sein. Denn berechnete Versandkosten, die nicht als solche tatsächlich belegt werden können, gelten als Umsatz und dieser muss versteuert werden.

Ein weiteres Problem sehe ich darin, dass eine Gelegenheitskäufer wahrscheinlich gar nicht genau weiß, dass "Büchersendungen" günstiger verschickt werden können.
Wer selber keine Bücher versendet, weiß auch nicht unbedingt wie hoch das Porto ist.
In erster Linie ist doch der Kaufpreis relevant, dass letztendlich zuviel gezahlt wurde fällt vielleicht später auf.

Seine Versandkosten kann sicher jeder selbst bestimmen, aber dann bitte auch transparent.
Ich habe keinen Mehraufwand, weil ich ein billiges, anstatt ein teures verpacke.

Ich glaube auch nicht, dass sich jemand überhaupt die ganze Aebeit machen würde, wenn unterm Strich nur die veranschlagten 25 Cent hängen blieben.

Also, wer ein Buch für 25 Cent verkauft und dafür Versandaufwendungen von 2,90 €, möchte bitte auch mal erklären wie sich die zusammensetzen, oder worin bei diesem Deal der Vorteil für den Kunden besteht.

Zudem finde ich es persönlich traurig, dass man zwar gerne die Verkaufsplattform Booklooker für seine Geschäfte nutz, aber hintenrum versucht den Betreiber um seine Provision zu bringen.

Diesbezüglich wäre eventuell ein generelles Umdenken nicht verkehrt. Und das beste ist, dass diese 25 Cent Schnäppchen meistens nicht mal jemand haben will.
Vielleicht wären Sie als Spende im Altenheim oder bei der Caritas besser aufgehoben.

Gruß

Klaus

(Gramatische Fehler bitte entschuldigen, meine Tastatur klemmt ab und zu)

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d_r_m_s
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Re: Versandkosten auch der Verkaufsprovision unterziehen.

Beitrag von d_r_m_s » So 5. Dez 2010, 11:15

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Marcus T. Cicero
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Re: Versandkosten auch der Verkaufsprovision unterziehen.

Beitrag von Marcus T. Cicero » So 5. Dez 2010, 16:54

Klaus-B hat geschrieben: Mal davon abgesehen, sollten gewerbliche Händler bei den Versandkosten besonders vorsichtig sein. Denn berechnete Versandkosten, die nicht als solche tatsächlich belegt werden können, gelten als Umsatz und dieser muss versteuert werden.
Ich habe mir gerade die Rechnung eines gewerblichen Buchhändlers eines via booklooker gekauften Buches angesehen.
Ergebnis:
7 Prozent Umsatzsteuer werden auf den Gesamtrechnungsbetrag aus Buchverkaufspreis UND Versandkosten berechnet (in diesem Fall betrugen diese 2,00 Euro, der Portoanteil 0,85 Euro).
Klaus-B hat geschrieben:anstatt 85 Cent 1,10€ oder anstatt 1,40 € Poto 1,90€ Versand.
Die Versandkostendifferenzierung zwischen Taschenbüchern bis 500 Gramm und Büchern bis 1000 Gramm ist nicht für jeden Anbieter sinnvoll, auch wenn im ersten Fall bei Büchersendungen 55 Cent weniger Porto anfällt. 50 Cent Versandkostenaufschlag über den reinen Portokosten ist gering: Wer Umschläge, Klammern, Klebematerial kauft und Rechnungen ausdruckt, kommt mit diesem Betrag nur knapp hin. Die Hauptkosten bestehen aber wohl im Zeitbedarf für Verpackung und Versand und den nicht unerheblichen Transportkosten bis zur Poststelle.
Klaus-B hat geschrieben:Bei amazon.de läuft es doch ähnlich ab. Das Buch kosten 0,01 €, der Käufer zahlt jedoch 3,00 € Versandkosten. Was der Kunde in der Regel nicht weiß, Der Verkäufer erhlt für jedes verkaufte Buch eine Portogutschrift von 1,84 €, die restlichen 1,14 € kassiert amazon.de alszusätzliche Provision!
Wer bei Amazon kein so genannter Powerseller ist zahlt in diesem Fall aufgrund von Fixkosten wesentlich mehr:
Bei einem Preis von 0,01 Euro plus 3,00 Euro Versandkostenpauschale, also 3,01 Euro insgesamt, zahlt der Verkäufer 2,30 Euro an Fixkosten, Steuern und Provision. Es verbleiben 71 Cent von denen er dann noch das Porto zahlen muss.
Klaus-B hat geschrieben:Ich glaube auch nicht, dass sich jemand überhaupt die ganze Aebeit machen würde, wenn unterm Strich nur die veranschlagten 25 Cent hängen blieben.
Bei booklooker gibt es nicht wenige, die tatsächlich Bücher für 25 Cent verkaufen.
Dahinter stehen nicht-kommerzielle Motive wie etwa die Einschätzung, dass Bücher als Wert an sich angesehen werden, oder man einfach anderen Buchliebhabern mit günstigen Büchern eine Freude machen möchte.
Klaus-B hat geschrieben:Und das beste ist, dass diese 25 Cent Schnäppchen meistens nicht mal jemand haben will.
Vielleicht wären Sie als Spende im Altenheim oder bei der Caritas besser aufgehoben.
Wenn ein Buch derart massenhaft vorhanden ist, dass es selbst für 25 Cent niemand mehr haben will, könnte man immerhin der Papierrecycling-Industrie eine Freude machen. :)

grashalm1
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Re: Versandkosten auch der Verkaufsprovision unterziehen.

Beitrag von grashalm1 » So 2. Jan 2011, 23:11

Hey!

Also ich habe mir mal alle Beiträge durchgelesen und kann euch zum Teil zustimmen.
Jedoch fände ich es in meinem Falle etwas doof wenn die Versandkosten auch besteuert werden, da ich nur einen Aufschlag von 5 Cent für Verpackung, Klammern , Zur Post bringen und so verlange.Wiegt ein Buch also unter 500 gramm dann berechne ich 85 cent plus 5 cent also 90 cent für den versand. und ich verschicke in luftgepolsterten umschlägen oder aus starkem karton ...
ich verdiene also an den portokosten rein garnichts, eher im gegenteil...
würden die portokosten auch mit provision belegt werden so wäre ich also fast dazu gezwungen diese zu erhöhen, damit ich auch einen gewinn machen kann...

Aber das manche die Portokosten so hoch haben das stimmt! Hatte ich auch schon öfters wenn ich ein Buch gekauft habe. dann 2 euro versand und das buch dann nur 1 euro aber es wurde in einem schon mehrfach benutzen umschlag versendet und per büchersendung... das finde ich dann schon etwas viel...
in solchen fällen finde ich sollte man dann auch die portokosten mit provision belegen...
vielleicht wäre es ja mögl. das booklooker die versandkosten angibt, also so das der verkäufer die briefmarke vom käufer gezahlt bekommt und einen kleinen aufschlag für die sonstigen dinge... aber nicht zu viel.

Lg

Tali
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Re: Versandkosten auch der Verkaufsprovision unterziehen.

Beitrag von Tali » Mo 3. Jan 2011, 17:51

Den Ansichten schließe ich mich an.
Das nächste Problem: Wenn ein Buch so um die 500 g wiegt, ich die Portokosten mit Verpackung auf 501 g angegeben habe, so kann ich dem Käufer eine Mail schicken,
dementsprechend weniger zu überweisen, bzw, dem Buch eine Briefmarke beilegen.
Soll ich wegen sowas in Zukunft den Support benachrichtigen?
Die Versandkosten sind in jedes Buch eingerechnet, man spart also nichts mehr, wenn man mehrere Bücher bei einem V kauft.
Das stimmt nicht!
Beim Kauf mehrerer Bücher wird das Gewicht zusammengerechnet.
Ich muß mir dann nur Überlegen, wie ich es verschicke, so daß es für den Kunden und mich am Besten ist. Evtl verteilt auf mehrere Büchersendungen, oder als Päckchen.
Auch hier hätte entwedr der Support Arbeit, oder die Post höhere Erlöse. :evil:
Meine Stöberecke

um interessante Selbstgespräche führen zu können, ist ein intelligenter Gesprächspartner vonnöten (H.G.Wells)

yellowtower

Re: Versandkosten auch der Verkaufsprovision unterziehen.

Beitrag von yellowtower » Mi 5. Jan 2011, 23:33

grashalm1 hat geschrieben:Hey!

vielleicht wäre es ja mögl. das booklooker die versandkosten angibt, also so das der verkäufer die briefmarke vom käufer gezahlt bekommt und einen kleinen aufschlag für die sonstigen dinge... aber nicht zu viel.

Lg
Grüß Dich :D

eine vorgegebene VSK-Grenze, also, dass BL die Versandkosten "deckelt" würde sicherlich etwas bewirken. Unter Berücksichtigung entspr. Gewichtsklassen könnte dies evtl. sogar funktionieren.

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d_r_m_s
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Re: Versandkosten auch der Verkaufsprovision unterziehen.

Beitrag von d_r_m_s » Do 6. Jan 2011, 08:33

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Marcus T. Cicero
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Re: Versandkosten auch der Verkaufsprovision unterziehen.

Beitrag von Marcus T. Cicero » Do 6. Jan 2011, 13:56

yellowtower hat geschrieben:Versandkosten "deckelt" würde sicherlich etwas bewirken. Unter Berücksichtigung entspr. Gewichtsklassen könnte dies evtl. sogar funktionieren.
In der Theorie schon. In der Praxis- wie man am etwa am Beispiel eBay oder auch bei booklooker sieht - hält sich die Wirkung in Grenzen:
So zahlt man z.B. 7 Euro für den Paketversand per DHL und erhält ein Päckchen für 3,99 (online). Oder man zahlt für ein Päckchen, Hermespaket, Maxibrief und erhält Warensendungen bzw. Büchersendungen. Gewichtsklassen werden auch bei booklooker durch unzutreffende Gewichtsangaben ausgehebelt.

Wenn man sich Beiträge zum Themengebiet Versandkosten so durchliest, bekommt man allerdings den Eindruck, dass manche den Verkäufern wirklich nur extrem dünne Aufschläge über dem tatsächlich anfallenden Porto zubilligen möchten und gleich aus dem Häuschen sind, wenn die Büchersendung für 85 Cent statt für 1,40 Euro versand wird. Wer so sensibel reagiert, sollte entweder besser bei einem Verkäufer kaufen, der nur das reine Porto berechnet und im Gegenzug einen höheren Verkaufspreis wählt oder er sollte an seiner "tranquillitas animi" arbeiten, um gegen derartige Schicksalschläge des Lebens besser gewappnet zu sein. :D

Bookorsair
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Re: Versandkosten auch der Verkaufsprovision unterziehen.

Beitrag von Bookorsair » Do 6. Jan 2011, 19:01

Hallo!
Überzogene Versandkosten sollte man durch kluges Käufer-Verhalten betrafen; andererseits finde ich das entrüstete Gequake, das sich postwendend erhebt, wenn man seine kundenfreundlichen und transparenten Versandkosten den steigenden Preisen um einige Cents anpassen muss, schon erbärmlich, überflüssig sowieso. Diese grassierende Schnäppchenmentalität, die die Markt-Realität so gerne ausblendet (nämlich: dass Leistung ihren Preis hat; und wir werden uns noch alle wundern, für welche bislang kostenlose Leistungen wir alle in Zukunft im Internet werden berappen müssen!!) ist eine sehr unangenehme Begleiterscheinung im Internet-Geschäft; Gott sei Dank gibt es bei booklooker jede Menge faire Kunden, die guten Service zu schätzen wissen und bereit sind, dafür einen gerechten Preis zu bezahlen.-
b.
Wir werden nie so klug sein, um den Schaden zu beheben, durch den wir es wurden....
Ausserdem: manche sehen vor lauter Büchern die Bibliothek nicht.
Hier geht es zu meinen Büchern: http://www.booklooker.de/bookorsair

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