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BeitragVerfasst: Fr 7. Apr 2017, 12:40 
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Registriert: Fr 7. Apr 2017, 12:10
Beiträge: 2
Guten Tag an Alle,
meine Frau hat unter den Hinterlassenschaften ihres Vaters jenes Buch gefunden und nun wollte ich auf diesem Wege jemand Fachkundigen fragen ob und wenn ja wieviel Wert dieses Buch haben könnte.
Bei Fragen werde ich natürlich nach bestem Wissen antworten.
Danke im Vorraus
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BeitragVerfasst: Fr 7. Apr 2017, 21:50 
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Registriert: Do 28. Feb 2008, 03:52
Beiträge: 285
Ich kann mir vorstellen, dass das Buch einige hundert Euro wert ist, und würde es einem Auktionshaus zunächst mal zum Schätzen anbieten; vielleicht erst mal telefonisch Kontakt aufnehmen. Dabei das Erscheinungsjahr angeben (1734?) und darauf verweisen, dass das einzige Exemplar, das im Internethandel ist, im ZVAB für 1360 Euro angeboten wird (das bedeutet natürlich nicht, dass es so teuer auch verkauft wird). Bei dem Angebot im ZVAB ist ein kleiner Buchstabendreher im Titel:
"Tractatus quatour anatomici de aure humana ..." statt "... quatuor ..."

Ein passendes Auktionshaus ist evtl. Ketterer Kunst, die haben gerade am 22. Mai eine Auktion wertvoller Bücher in Hamburg, und man kann zurzeit noch einliefern. Das würde doch ganz gut passen: www.kettererkunst.de/katalog.php?a=445 www.kettererkunst.de/verkaufen.php
http://www.kettererkunst.de/kontakt/wer ... uecher.php
Für den Wert des Buchs spricht wohl auch, dass es Fasimile-Ausgaben, also wohl auch Interessenten dafür gibt.


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BeitragVerfasst: Sa 8. Apr 2017, 18:10 
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Registriert: Fr 7. Apr 2017, 12:10
Beiträge: 2
Ich danke vielmals für die schnelle Antwort und werde mir liebendgerne mal den Link anschauen.
Wäre ja erfreulich wenn sich so schnell etwas ergeben würde.
Aber es sei erwähnt das ja niemand mit einem solchen Buchstabendreher rechnen konnte.
Also nochmals
Vielen Dank!


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BeitragVerfasst: Do 13. Apr 2017, 17:18 
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Registriert: Do 13. Apr 2017, 15:54
Beiträge: 17
So einen Fund würde ich auch gerne mal machen! :) Wenn mir nichts besseres einfällt, kann ich ja mal Dachboden meiner Großeltern herumwühlen. Wer weiß, vielleicht find' ich ja auch ein kleines Vermögen dort.


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BeitragVerfasst: Di 23. Mai 2017, 15:03 
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Registriert: Di 20. Nov 2012, 07:55
Beiträge: 127
Wohnort: Da, wo mal die DDR war. Flachland.
Wahnsinn! Die vielen Fotos überzeugen mich. Es muss ein Buch sein!


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BeitragVerfasst: Di 23. Mai 2017, 15:11 
Offline

Registriert: Di 20. Nov 2012, 07:55
Beiträge: 127
Wohnort: Da, wo mal die DDR war. Flachland.
Johann Friedrich Cassebohm (getauft 9. September 1698 in Berlin; † 7. Februar 1743 in Berlin) war ein deutscher Professor der Medizin und Anatomie.
Er absolvierte sein Medizinstudium zunächst an der Universität Halle bei den Professoren Georg Ernst Stahl (1659–1734) und Friedrich Hoffmann (1660–1742) sowie anschließend noch einige Semester in Paris bei Professor Jacob Winslow (1669–1760). Nach Halle zurückgekehrt, übernahm er an seiner dort von 1738 bis 1741 den Lehrstuhl für Anatomie, den er anschließend an Philipp Adolph Böhmer (1711–1789) übergab, nachdem er selbst 1741 in die Humboldt-Universität Berlin berufen worden war um dort den gleichen Lehrstuhl zu übernehmen. Hier verstarb er plötzlich und unerwartet 1743. Zwei Jahre zuvor wurde Cassebohm in die Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften aufgenommen.
Auf seinem Fachgebiet konzentrierte sich Johann Friedrich Cassebohm schwerpunktmäßig auf die Anatomie des Ohres und schrieb hierüber mehrere Abhandlungen. Darüber hinaus entwickelte er ein verbessertes Injektionsverfahren zur Darstellung feinster Gefäße an anatomischen Injektionspräparaten. Er bevorzugte hierbei eine Mischung aus Wachs, Terpentin und Fett mit variierendem Fettanteil. Der Fettanteil bestimmte die Erstarrungsdauer. Über diese Erkenntnisse schrieb er ausführlich in seinen „Methodus secandi“. Nebenbei hielt er auch von Zeit zu Zeit zoologische Vorlesungen, vor allem auf dem Gebiet der Entomologie, die in Halle eine lange Tradition hatte.
Zur damaligen Zeit war es nicht üblich, dass Universitäten eigene Sammlungen von Präparaten zur Verfügung hatten. Daher legte Cassebohm mit eigenen Mitteln eine Sammlung anatomischer Präparate an, die er für seine Studien und Vorlesungen nutzte. Dabei übernahm er zusätzlich die von Georg Daniel Coschwitz angelegte Sammlung, das sogenannte „Theatrum Anatomicum“, musste aber dafür noch Raten an dessen Erben zahlen. Seine eigenen Präparate flossen später in die Meckelsche Sammlung der Universität ein.

(bei Wikipedia gefunden)


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