Bezahlarten

Gesammelte Beiträge und Tipps für gewerbliche und private Verkäufer.

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Beta
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Beitrag von Beta » Mi 29. Jul 2009, 02:22

Bezahlarten


Unter den persönlichen Daten/ Erweiterte Einstellungen kann der eingeloggte Nutzer aus einer vorgegebenen Liste verschiedene Möglichkeiten wählen.

Selbstabholung und Barzahlung

Hier kann sich der Käufer noch vor dem endgültigen Erwerb eines Artikels diesen direkt anschauen und der Verkäufer erhält umgehend sein Geld. Selbstabholung setzt voraus, daß Käufer und Verkäufer in einer gewissen räumlichen Nähe zueinander sind, möglicherweise auch unter Berücksichtigung des Artikels. Bei sehr teuren oder seltenen Artikeln kann es sein, daß die Beteiligten den Versand nur ungern durch einen Dritten erledigen lassen wollen. Hier bietet sich auch an, die Versandkosten für Waren ab einem bestimmten Wert so zu wählen, daß ein versicherter Versand erfolgt (s. auch Thema Büchersendung Inland, Büchersendung Ausland)

offene Rechnung

Hier muß sich jeder, privat oder (klein-)gewerblich entscheiden, ob er oder sie ein gesundes Mißtrauen an den Tag legen mag oder ein ungewisses Risiko eingehen möchte, das gerade in den Anfangszeiten eines eigenen Kleingewerbes und niedriger Preise angebracht sein kann. Hier mögen die Risiken, den Mut zu verlieren oder schon frühzeitig aufgeben zu müssen, wenn die Kaufsumme nicht eintrifft, eine Rolle bei der Entscheidung spielen. Das Risiko trifft nicht nur auf Geschäfte zwischen Gewerblich und Privat zu. Auch bei Geschäften unter professionell Gewerbetreibenden sind schon Klagen über mangelnde Zahlungsmoral oder späte Zahlungen (-> s. auch Sonstiges: ?Händlerrabatt?) mit der Notwendigkeit der Mahnung laut geworden.
Hilfreich erscheinen Vielen die Bewertungen des Käufers im Booklooker-Profil für die o.g. Abwägung. Sowohl die Anzahl bewerteter Käufe des Gegenübers wie auch die Bewertungen selbst können eine Rolle spielen. Auch die Erstbestellung auffallend vieler Artikel oder eines besonders teuren Artikels kurz nach Erstanmeldung können ein gesundes Mißtrauen rechtfertigen. (Daß es dies nicht sein muß, belegen viele konkrete Fälle. Die genannten Punkte dienen nur zur Orientierungshilfe und sind beispielhaft!)

Vorauskasse

Im Gegensatz zur offenen Rechnung bringt hier die Kaufseite ihrem Vertragspartner Vertrauen entgegen. Das Vertrauen erstreckt sich insbesondere darauf, die angebotene Ware unversehrt (Verpackung!) innerhalb einer angemessenen Frist zu erhalten.

Banküberweisung: Für diese ist es erforderlich, daß der Kunde die entsprechenden Daten erhält.
Die Verkaufsseite erhält bei Bestellungen aus dem Ausland in der Bestellmitteilung einen Hinweis mit der Bitte, dem Käufer IBAN (Internationale Konto-Nummer) sowie BIC oder Swift-Code mitzuteilen. Diese Angaben finden sich auf den eigenen Kontoauszügen oder lassen sich bei jeder Bank erfragen bzw. dem Internet (http://www.iban-rechner.de) entnehmen. Ihre Angabe erfolgt auch im eigenem Interesse: Überweist der Käufer aus dem Ausland, ohne diese Daten anzugeben, können in nicht unerheblichem Maße Bankkosten beider Banken beim Verkäufer anfallen, die den Wert eines Artikels um ein Vielfaches zu übersteigen vermögen!

:idea: Auch für Privatverkäufer ist es hilfreich, wenn sie sich einen Bestellbestätigungsvordruck als Email anfertigen, in dem auch IBAN und BIC-Code eingetragen werden. Zum einen braucht man die Daten nicht anderweitig aufzubewahren oder neu zu suchen, zum anderen können sie als Bestandteil des Vordrucks auch nicht bei der Übermittlung der Bestellbestätigung vergessen werden.

:idea: BIC und SWIFT habe unterschiedliche Funktionen: Die BIC wird benötigt bei kostenfreien Überweisungen innerhalb der Euro-Zone,. die SWIFT bei Zahlungen in allen anderen Gebieten. Wird die SWIFT innerhalb der Eurozone verwendet, ist die Überweisung gebührenpflichtig!

Weitere Formen der Vorkasse sind zwischengeschaltete Firmen, die den Nutzern Sicherheit in verschiedener Form anbieten. Da sich die Bedingungen jederzeit ändern können oder die Nutzungsbedingungen modifiziert werden können, verbleibt es hier nur bei einem Verweis auf die Seiten der bei booklooker.de genannten Firmen.

Bei PayPal (http://www.paypal.de) und sofortueberweisung.de (http://www.sofortueberweisung.de) ist das Bezahlen kostenlos, Gebühren werden aber dem Verkäufer auferlegt.
Bei Moneybookers (http://www.moneybookers.com/) zahlt in der Regel derjenige, der einzahlt - in der Regel der Käufer - auch die Gebühren.

Will der Verkäufer die Kosten für Paypal oder sofortueberweisung.de auf den Käufer abwälzen (vorausgesetzt die AGBs dieser Firmen lassen das zu), sind die zusätzlich entstehenden Kosten beim Angebot bei booklooker.de bereits anzugeben. Derselbe Hinweis ist bei Moneybookers fällig, da hier der Käufer bereits bei der Einzahlung die (Dritt-)Gebühren entrichtet. -> Thema ?Verbraucherschutzrecht ? Preisangaben?

Die Abschätzungen, die zu einer Entscheidung für das eine oder andere führen können, sind allerdings noch nicht abzusehen, wenn man sich zu Beginn bei der Einrichtung der Angebote unter booklooker.de insgesamt für nur eine Zahlungsart entscheiden will. Entscheidet man sich für mehrere Zahlungsarten, empfiehlt es sich, in den AGBs auf die eigenen Regelungen im Einzelnen einzugehen.

Weiterführenden Link zu den Bezahlarten: http://www.ecommerce-leitfaden.de/zahlen-bitte.html

Kreditkarte (Vorauskasse)

offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten)

Lastschrift (Vorkasse)

Nachnahme

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