Bei Zahlungs-Ueberweisung die Rechnungsnummer angeben....

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bookworms
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Re: Bei Zahlungs-Ueberweisung die Rechnungsnummer angeben....

Beitrag von bookworms » Di 19. Jun 2012, 00:57

Auch ich schreibe in meine Zahlungsinformationen grundsätzlich den von mir gewünschten Verwendungszweck, der es mir erleichtert, die Zahlung eindeutig zuzuordnen.

Ich habe einen Bekannten in der Schweiz, für den ich gelegentlich etwas bei eBax kaufe (wenn Verkäufer Käufer aus der Schweiz ausgeschlossen haben). Seine letzten Überweisungen, ab 2010, hatten alle persönlichen Text als Verwendungszweck, und der Betrag wurde immer bis auf den letzten Cent gutgeschrieben!

Bice hat geschrieben:Sie gehört mit dazu zu den grossen, allseits bekannten Schweizer Banken....
Vielleicht ist gerade das das Problem... Es ist doch oft so, dass die "Großen" glauben, sie könnten sich mehr erlauben...

Bice
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Re: Bei Zahlungs-Ueberweisung die Rechnungsnummer angeben....

Beitrag von Bice » Di 19. Jun 2012, 06:43

Hallo Bookworms

Es ist sowieso nicht gesagt, dass MEINE Bank, also die Bank des Käufers sich einen "Unkostenbeitrag" einbehält. Ich denke, es ist eher so, dass die EMPFÄNGERBANK sich einen Abzug einbehält.

Meiner Bank kann es nämlich im Grunde genommen egal sein, was dort geschrieben steht. Sie hat den Betrag einfach nur an die angegebene Bank zu überweisen. Es ist meiner Meinung nach die Empfängerbank, die durch einen solchen Hinweis u.U. eine gewisse Mehrarbeit zu leisten hat.

Diese möglichen "Mehrkosten" werden ja auch nicht mir berechnet, sondern dem Empfänger/dem Verkäufer.

Buddenbrooks
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Re: Bei Zahlungs-Ueberweisung die Rechnungsnummer angeben....

Beitrag von Buddenbrooks » Di 19. Jun 2012, 07:33

In einem anderen thread schrieb Bice, dass so viele verkäufer nicht ins ausland verschicken. wenn ich das hier lese, und was für ansprüäche einzelne käufer aus dem ausland haben, wundert mich das echt nicht mehr!
bei welcher bank nun der fehelr liegt, weiss ich nicht, aber ich findees merkwürdig, dass das problem scheints nur bei bice vorkommt, sonst hat hier noch nie ein schweizer käufer über solche probleme geschrieben. Anscheinend ist das ein ganz individuelles problem einer einzelnen käuferin, das man nicht überbewerten sollte.
Und ich schätze mal, wenn verkäufer solche mails von einem käufer kriegen, wenn die den namen ganz schnel auf ihre blacklist setzen und damit werden dann noch weniger verkäufer überhaupt etwas ins ausland schicken wollen.

surfzocker
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Re: Bei Zahlungs-Ueberweisung die Rechnungsnummer angeben....

Beitrag von surfzocker » Di 19. Jun 2012, 08:40

Buddenbrooks hat geschrieben: .... wenn ich das hier lese, und was für ansprüäche einzelne käufer aus dem ausland haben, wundert mich das echt nicht mehr!

..... damit werden dann noch weniger verkäufer überhaupt etwas ins ausland schicken wollen.
*unterschreib*

und dazu:
Bice hat geschrieben: Man könnte schon meinen, dass bei all diesen Verkäufern tagtäglich dutzende und aberdutzende von Einzahlungen eintrudeln würden.... :roll:
Selbstverständlich gibt es (Viel-) Verkäufer, die schließlich auch auf mehreren Plattformen und (noch) in mehrere Länder Waren anbieten. Ganz besonders natürlich die Gewerblichen. Da kann man ja nur hoffen, dass es tgl. Dutzende von Bestellungen sind, damit sich der Aufwand nur ansatzweise lohnt. Nun stelle man sich mal vor, bei keinem wäre ein Verwendungszweck angegeben! Sowas zu Händeln ist ein Ding der Unmöglichkeit.

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Moranda
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Re: Bei Zahlungs-Ueberweisung die Rechnungsnummer angeben....

Beitrag von Moranda » Di 19. Jun 2012, 10:12

@surfzocker

sei doch froh, wenn Bice das Problem anspricht. Wir haben doch ab nächsten Monat alle
das Sepa-Verfahren, und es ist schlecht, wenn da kein Verwendungszweck mehr
angegeben werden kann.

Normalerweise kann ich ein Buch anhand des Namens zuordnen,
aber ich hatte auch schon die Geschichte, das andere Namen als die des Bestellers auf
der Überweisung standen.

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Re: Bei Zahlungs-Ueberweisung die Rechnungsnummer angeben....

Beitrag von d_r_m_s » Di 19. Jun 2012, 11:07

Moranda hat geschrieben:...
sei doch froh, wenn Bice das Problem anspricht. Wir haben doch ab nächsten Monat alle
das Sepa-Verfahren, und es ist schlecht, wenn da kein Verwendungszweck mehr
angegeben werden kann.
...
das wird mit Sicherheit nicht generell so sein, sonst wäre nämlich der Versandhandel (und damit v.a. der vielgelobte Handel über das Internet) tot ...

und während bei internationalen Überweisungen die Sache vielleicht noch nicht ganz klar geregelt sein könnte, bei nationalen Überweisungen müssten solche 'Gebühren' so in die Kostenaufstellungen, dass sogar weniger Schlaue sie finden können ... bisher ist da m.W. nix ...

eine Alternative zum Verwendungszweck wären natürlich individuell unterschiedlich angepasste Preise + VSK für die Zuordnung ... so etwas widerspricht aber den deutschen Transparenzgeboten ... :mrgreen:

DeGeorge81
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Re: Bei Zahlungs-Ueberweisung die Rechnungsnummer angeben....

Beitrag von DeGeorge81 » Di 17. Jul 2012, 14:02

Also mir kommt das etwas spanisch vor. Bei meiner Bank muss ich für sowas zum Glück nichts dazu bezahlen. Wär ja auch noch schöner wenn ich zu den eh schon horrenden Gebühren noch was zuzahlen müsste nur weil ich eine Nummer von der Rechnung angebe. Bei mir kommt sowas immer mit in den Verwendungszweck (wenn gewünscht)
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Re: Bei Zahlungs-Ueberweisung die Rechnungsnummer angeben....

Beitrag von Maulwurfshaufen » Di 17. Jul 2012, 15:11

Jetzt haben wir ja den Juli und ich kann immer noch die alten Überweisungsformulare verwenden und den Verwendungszweck wie früher angeben. Hat sich nichts geändert.
Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast.

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Re: Bei Zahlungs-Ueberweisung die Rechnungsnummer angeben....

Beitrag von d_r_m_s » Di 17. Jul 2012, 16:30

vermutlich sind die Banken selbst im nationalen Zahlungsverkehr nicht wirklich scharf auf die Änderung ... wird mehr Fehler geben, mehr Beschwerden ... und international hat sich ja nichts geändert ...

bis die Übergangsfrist abläuft bleiben wir vielleicht doch bei BLZ und KNr ... :wink:

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Re: Bei Zahlungs-Ueberweisung die Rechnungsnummer angeben....

Beitrag von Moranda » Di 17. Jul 2012, 17:46

vorerst gelten die Regelungen nur für das Lasteneinzugsverfahren
Bei Überweisungen bleibt alles beim alten. Ich habe bei meiner
Bank nachgefragt. Ich bin erleichtert. Allerdings taucht auf meinem
Online-Formular, die neue Überweisungsform auf und kann wohl auch
genutzt werden. Welche Verbesserungen das bringen soll, keine Ahnung.

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