Erfahrungen mit dem Käuferschutzprogramm von Booklooker?

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Buchkennerin
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Erfahrungen mit dem Käuferschutzprogramm von Booklooker?

Beitrag von Buchkennerin » Di 29. Nov 2016, 10:37

Hat jemand schon persönliche Erfahrungen mit dem Käuferschutzprogramm von Booklooker gemacht?
Darüber habe ich leider nichts im Forum gefunden.
Ein von mir verschicktes DHL-Päckchen ist wahrscheinlich verloren gegangen (der Empfänger wartet seit über 2 Wochen darauf). Ich habe auch schon die Nachforschung bei DHL in Auftrag gegeben.
Es geht um keinen großen Betrag, da ich aber bereits beim Porto draufgelegt habe, möchte ich nicht auch noch für den vom mir nicht verursachten Verlust aufkommen.
Ich bin kein gewerblicher Anbieter.
Viele Grüße
Kerstin

Sammlerkabinett
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Re: Erfahrungen mit dem Käuferschutzprogramm von Booklooker?

Beitrag von Sammlerkabinett » Di 29. Nov 2016, 14:38

Der Käuferschutz ist ausschliesslich für Käufer gedacht! https://www.booklooker.de/faq/kaeuferschutz/158
Da Päckchen keine Codierung erhalten, ist die Verfolgung meist nicht möglich und man kann nur auf Kulanz seitens DHL hoffen.
Il ne suffit pas de ne pas avoir des idées,il faut aussi être incapable des les établir.

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Re: Erfahrungen mit dem Käuferschutzprogramm von Booklooker?

Beitrag von Buchkennerin » Di 29. Nov 2016, 16:11

Ja, das ist mir klar.
Nur der Käufer kann diesen Schutz in Anspruch nehmen.
Ich hatte gehofft, dass es jemanden unter den Foristen gibt, der einen solchen Fall schon einmal erlebt hat.
Vielleicht meldet sich jener noch!

mausi44
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Re: Erfahrungen mit dem Käuferschutzprogramm von Booklooker?

Beitrag von mausi44 » Di 29. Nov 2016, 17:02

Sollte das Päckchen nicht wieder auftauchen,wirst du wohl dem Käufer den Gesamtbetrag erstatten müssen,sofern er per Vorkasse überwiesen hat.
Schließlich hat er ja dann bezahlt und ein Recht auf seine Ware.
Wenn er den Käuferschutz in Anspruch nimmt,erstattet Booklooker ihm den Betrag und wird es dann bei dir wieder abbuchen.
Sofern wärst du Ware und Geld los,da du nicht versichert verschickt hast.
Es gibt natürlich auch Kunden,die behaupten,nichts erhalten zu haben....
Daher Mehrfachkäufe immer versichert versenden.

tzgermany
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Re: Erfahrungen mit dem Käuferschutzprogramm von Booklooker?

Beitrag von tzgermany » Di 29. Nov 2016, 18:13

mausi44 hat geschrieben:Sollte das Päckchen nicht wieder auftauchen,wirst du wohl dem Käufer den Gesamtbetrag erstatten müssen,sofern er per Vorkasse überwiesen hat.
Bei Privatverkäufern gilt das nicht. Das Versandrisiko liegt beim Käufer. Wenn er nicht versicherten Versand gewünscht hat, musst du auch nichts erstatten.
Besuchen Sie mein umfangreiches Angebot unter http://www.booklooker.de/tzgermany !

mausi44
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Re: Erfahrungen mit dem Käuferschutzprogramm von Booklooker?

Beitrag von mausi44 » Di 29. Nov 2016, 18:48

tzgermany hat geschrieben:
mausi44 hat geschrieben:Sollte das Päckchen nicht wieder auftauchen,wirst du wohl dem Käufer den Gesamtbetrag erstatten müssen,sofern er per Vorkasse überwiesen hat.
Bei Privatverkäufern gilt das nicht. Das Versandrisiko liegt beim Käufer. Wenn er nicht versicherten Versand gewünscht hat, musst du auch nichts erstatten.
Stimmt!!
Ich hatte überlesen,daß es sich um einen Privatverkäufer handelt... :roll:

Sammlerkabinett
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Re: Erfahrungen mit dem Käuferschutzprogramm von Booklooker?

Beitrag von Sammlerkabinett » Di 29. Nov 2016, 19:14

tzgermany hat geschrieben:
mausi44 hat geschrieben:Sollte das Päckchen nicht wieder auftauchen,wirst du wohl dem Käufer den Gesamtbetrag erstatten müssen,sofern er per Vorkasse überwiesen hat.
Bei Privatverkäufern gilt das nicht. Das Versandrisiko liegt beim Käufer. Wenn er nicht versicherten Versand gewünscht hat, musst du auch nichts erstatten.
Es ist wohl eine Frage des Anstands.
Il ne suffit pas de ne pas avoir des idées,il faut aussi être incapable des les établir.

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Re: Erfahrungen mit dem Käuferschutzprogramm von Booklooker?

Beitrag von riean » Di 29. Nov 2016, 21:17

....neulich war ein Päckchen von mir über drei Wochen unterwegs....Es ist aber angekommen.....

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Re: Erfahrungen mit dem Käuferschutzprogramm von Booklooker?

Beitrag von Buchkennerin » Mi 30. Nov 2016, 10:42

Vielen Dank für eure Antworten.
Generell stellt sich für mich folgendes Problem:
Wenn ich ein Buch preiswert anbiete (z. B. für 0,25 oder 2,90 Euro) ist es nicht sehr glaubwürdig, für den Versand mindestens 3,89 Euro (aus meiner Sicht der derzeit billigste Versand: Hermes-Versand) zu veranschlagen. Dann habe ich natürlich einen versicherten Versand mit Sendungsverfolgung und das Problem mit den verschwundenen Sendungen ist gelöst, aber ich werde viele Bücher nicht mehr verkaufen können, weil sie durch die hohen Versandkosten einfach zu teuer geworden sind.
Ich möchte aber weiterhin diese Bücher verkaufen (und wenn es zu einem symbolischen Preis ist) und nicht in die Papiertonnne werfen müssen. Da bleibt in der Regel nur die Büchersendung als günstigste Versandart (1,00 oder 1,65 Euro).
Eine Konsequenz aus dieser Problematik ist für mich: Bei der Bestellbestätigung weise ich den Käufer nochmals darauf hin und biete ihm gegen Aufpreis einen versicherten Versand an. Dann liegt es in seiner Hand zu entscheiden und er muss gegebenenfalls mit den Folgen leben (lange Postlaufzeit…)

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Re: Erfahrungen mit dem Käuferschutzprogramm von Booklooker?

Beitrag von briefmarkenjaeger » Mi 30. Nov 2016, 17:10

Das Hermes-Päckchen ist im Gegensatz zum DHL-Päckchen bis 50 Euro versichert und nachverfolgbar.
Als gewerblicher Anbieter bin ich dazu verpflichtet verloren gegangene Sendungen zu ersetzen, aber ein Sendungsverlust tritt vielleicht bei 1 von 1000 Sendungen oder in einem noch geringeren Verhältnis auf.
Bisher ist noch kein nationales DHL-Päckchen bei mir verloren gegangen, aber ich hatte schonmal den Fall, dass sich die Zustellung eines DHL-Päckchens sehr lange hingezogen hat, obwohl nicht gestreikt worden ist. Dem Kunden habe ich das Geld zurück erstattet und ihn vom Ergebnis des Nachforschungsauftrages in Kenntnis gesetzt. Schlussendlich ist es doch noch angekommen und er hat mir das Geld erneut überwiesen.
Als privater Anbieter würde ich erst den Nachforschungsauftrag abwarten und im Falle eines Sendungsverlustes den Kunden bitten bei Booklooker das Käuferschutzprogramm in Anspruch zu nehmen.

Einige Erfahrungen mit dem Käuferschutzprogramm kann man den Kunden-Bewertungen entnehmen:
https://www.ausgezeichnet.org/bewertung ... .de-1RBT9P

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Re: Erfahrungen mit dem Käuferschutzprogramm von Booklooker?

Beitrag von digitalis » Mi 30. Nov 2016, 22:56

Ich kann briefmarkenjägers Erfahrungen bestätigen:
in mehr als zehn Jahren bei ibäh und booklooker ist es mir nur einmal bei einem Kauf wie bei einem Verkauf passiert, dass ein Buch (jeweils Büchersendung) verschwand. Die professionelle (?) Verkäuferin war sehr freundlich und liebenswürdig, und wir teilten uns auf meinen Vorschlag den Verlust. Die professionelle Käuferin war jedoch eher pampig und ärgerlich, dass das gekaufte Buch nicht rechtzeitig ankam, so dass sie es nicht an eine Kundin in ihrem Laden weiterverkaufen konnte. Als Buchhändlerin oder Antiquarin hätte sie aber wissen dürfen, dass Büchersendungen manchmal bis zu zwei Wochen unterwegs sein können - und sie besser eine Briefsendung genommen und bezahlt hätte. Sie ließ dann nichts mehr von sich hören, so dass ich annehme, das Buch kam doch noch. Der Schwund liegt meiner Erfahrung nach also deutlich unter 1 Promille.
Ich las mal irgendwo, dass die häufigsten Verluste bei DHL-Päckchen vorkommen, weil die unversichert, nicht oder nur schwierig nachzuverfolgen und daher natürlich reizvoll für Langfinger sind. Deshalb verschicke ich nur selten DHL-Päckchen, machte aber bisher keine negativen Erfahrungen.
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Re: Erfahrungen mit dem Käuferschutzprogramm von Booklooker?

Beitrag von j.d and the d.h » Fr 3. Nov 2017, 12:13

mausi44 hat geschrieben:
Di 29. Nov 2016, 17:02

Es gibt natürlich auch Kunden,die behaupten,nichts erhalten zu haben....

Darum ist es auch immer gut auf den Booklooker Support zu verweisen. Vor allem bei drängenden und unhöflichen Kunden.

Sonst findet man die schwarzen Schafe ja nie.

Ich will garnicht wissen wieviel Leute mich schon übers Ohr gehauen haben. :lol:

Manche Leute betrachten Booklooker als private Bibliothek.

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Re: Erfahrungen mit dem Käuferschutzprogramm von Booklooker?

Beitrag von spiralnebel111 » Sa 4. Nov 2017, 10:46

Bei 970 Verkäufen und Käufen ist noch nichts weggekommen. Und die allermeisten Transaktionen waren Büchersendungen. Ich hoffe es bleibt so.
Ich verkaufe nicht so gerne teure Bücher, da habe ich Angst, dass Langfinger in Versuchung kommen und sagen es wäre nicht angekommen. Aber viele habe ich da nicht, und bisher ist alles gut gegangen. Toi, toi, toi.

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