Erfahrungen mit der Funktion "Preisvorschlag"

Fragen & Antworten rund um die Funktionen von booklooker (Buddylist, Blacklist, Suchaufträge, Urlaubsservice etc).
buchsurfer
Beiträge: 51
Registriert: Do 5. Jul 2007, 11:56

Erfahrungen mit der Funktion "Preisvorschlag"

Beitrag von buchsurfer » Fr 31. Okt 2014, 09:07

Hat jemand Erfahrungen? Ich habe ein paar Hundert Verkäufe und die Funktion "Preisvorschlag" aktiviert. Aber bisher hat mich NOCH NIE jemand mit einem Preisvorschlag kontaktiert. Wie sieht es bei Euch aus?

kalokalokairi
Beiträge: 692
Registriert: So 16. Okt 2011, 11:41
Wohnort: 65719

Re: Erfahrungen mit der Funktion "Preisvorschlag"

Beitrag von kalokalokairi » Fr 31. Okt 2014, 09:22

Bei mir sieht es genau so aus wie bei dir.
Ich habe den Preisvorschlag ab 5,- Euro eingerichtet und bisher keinen einzigen bekommen.

Ich denke, dass es eine ganze Weile dauern wird, bis diese Funktion sich herumspricht. Die allerwenigsten Nutzer wissen es aus dem Forum und, ganz ehrlich, wenn du auf eine bekannte Seite gehst, schaust du doch auch nicht erst einmal nach neuen Symbolen und neuen Funktionen, oder? Ich jedenfalls nicht, ich stolpere über solche Dinge irgendwann mehr oder weniger aus Versehen, weil ich mich verklickt habe. :)

Ich tippe auf ein bis zwei Jahre "Verbreitungsfrist".

Klaus123
Beiträge: 52
Registriert: Mo 20. Okt 2014, 13:29

Re: Erfahrungen mit der Funktion "Preisvorschlag"

Beitrag von Klaus123 » Fr 31. Okt 2014, 11:22

Hallo,

sei doch froh! Das zeigt ja offenbar, daß die Kunden mit Deiner Preisgestaltung einverstanden sind und keinen Anlass sehen den Preis noch weiter nach unten zu verhandeln und Du streichst den vollen Preis Deiner Vorstellung ohne Rabattierung ein. Trotzdem bleibt den Kunden die Option, wenn Du Dich mal wirklich im Preis vergreifst (wenn der Preis aber deutlich neben den Vorstellungen des Kunden liegt wird er gar nicht erst versuchen in eine Verhandlung zu treten). Ich denke die Preisvorschläge machen auch wenig Sinn, denn wenn das Schule macht läuft das wie andernorts auch: Man schlägt 10% auf das Angebot drauf und lässt sich später um höchstens diesen Spielraum runter verhandeln. Sieht der Kunde aber das Buch 10% teurer als bei der Konkurrenz - warum sollte er nicht gleich dort kaufen?

Ich denke es liegt auch ein bisschen im Naturell der Deutschen nicht so intensiv zu verhandeln, wie das andernorts üblich ist und wenn doch, dann eher im persönlichen Gesprächen, etwa auf einem Flohmarkt.

Ich persönlich biete diese Funktion nicht an. Ich bin bemüht für alle Bücher einen fairen Preis auszurufen, der für mich den Verkauf aber lukrativ macht. Sehen die Kunden das auch so, dann gibt es auch keinen Anlass zum Feilschen. Natürlich gibt es Bücher, bei denen ich den Preis tendentiell etwas weiter oben ansetze, z.B. wenn ich das Buch nicht unbedingt loswerden muss, sondern es im Zweifelsfall auch noch selbst nutzen könnte. Wenn ein Buch viel beobachtet, aber nicht verkauft wurde, dann kann man den Preis jederzeit überdenken und nach unten korrigieren. Schließlich habe ich persönlich auch keine Lust mich unter den Preis eines Konkurrenten verhandeln zu lassen.

Wirklich interessant wird so eine Funktion auch erst bei einem dicken Wälzer mit einem Wert von 50 €+, wo man auch einen "handfesten" Betrag von 5-10 € aushandeln kann. Aber auch da ist das noch sehr überschaubar, wenn man sich im Bereich von ~10% bewegt und einen größeren Rabatt einzuräumen wäre m.E. nicht angemessen. Entweder ist der Startpreis zu hoch, wenn er so einen Rabatt verträgt oder man verramscht die Ware. Im Grunde genommen würde ich erst dann ernsthaft verhandeln wollen, wenn ich z.B: eine 20-bändige Enzyklopädie von 500€ kaufe. In diesem Fall würde ich aber ohnehin mit dem Verkäufer in Kontakt treten und mir einen Eindruck verschaffen bevor ich zuschlage und ggf. ein Angebot machen auch ohne den "Preisvorschlag"-Button.

Was erwartest Du bei einem Buch von 10 €? Selbst wenn ich da 10% reduziere, dann muss ich anfragen und auf eine Antwort warten, ggf. das Angebot nachbessern - für einen Euro. Da bestelle ich doch lieber sofort zum Festpreis, was mir evtl. auch eine schnellere Abwicklung der ganzen Sache beschert und gönne dem Verkäufer seinen Euro, den ich ihm hätte theoretisch noch hätte abluchsen können.

Benutzeravatar
spiralnebel111
Beiträge: 8198
Registriert: Sa 13. Nov 2010, 17:50
Kontaktdaten:

Re: Erfahrungen mit der Funktion "Preisvorschlag"

Beitrag von spiralnebel111 » Fr 31. Okt 2014, 11:38

Bei Büchern die etwas teurer sein können/könnten bin ich oft im Preis unsicher und ändere dann die Preise nach einiger Zeit - manchmal mehrfach - nach unten. Da kommt mir der Preisvorschlag gerade recht, da kann sich der Kunde äußern und ich muss nicht dauernd fummeln. (Falls mich jemand in der Buddy-List hätte, wäre das auch für ihn nervig, weil es dann jedesmal Mails gibt). Wenn es mir nicht passt kann ich immer noch ablehnen.
Ein Käufer hat davon schon gebraucht gemacht, das Buch für Zehnetwas statt Zwölfetwas bekommen und wir haben uns beide gefreut! :D

buchsurfer
Beiträge: 51
Registriert: Do 5. Jul 2007, 11:56

Re: Erfahrungen mit der Funktion "Preisvorschlag"

Beitrag von buchsurfer » Fr 31. Okt 2014, 13:30

Ja, es stimmt, die Funktion ist nicht so bekannt. Da ist nur dieses kleine Bildchen, wo 2 Hände geschüttelt werden, sieht aus wie das Parteiabzeichen der SED (Vereinigung von KPD und SPD).

Benutzeravatar
bookworms
Beiträge: 4871
Registriert: Do 3. Apr 2008, 01:47

Re: Erfahrungen mit der Funktion "Preisvorschlag"

Beitrag von bookworms » Fr 31. Okt 2014, 14:24

Ich habe die Funktion auch aktiviert, hatte allerdings auch noch keine Anfrage.
Macht nichts, es ist ein Angebot, das der Interessent nutzen kann oder auch nicht.

Antiqua
Beiträge: 37
Registriert: Di 14. Sep 2010, 19:15

Re: Erfahrungen mit der Funktion "Preisvorschlag"

Beitrag von Antiqua » Fr 31. Okt 2014, 17:30

Als Nur-Käuferin habe ich die Funktion bereits zweimal genutzt.
Im ersten Fall wurde mein Preisvorschlag abgelehnt (privater VK), der zweite wurde angenommen (Händler).

Ich halte das generell für eine gute Idee. Niemand ist ja gezwungen, diese Funktion anzubieten.
Als es das noch nicht gab, habe ich ab und zu per Mail Verhandlungen zum Preis geführt. Wenn der VK darauf einging, musste er das Angebot löschen und für den geringeren Preis neu einstellen, um nicht aus dem hohen Anfangspreis die Provision zahlen zu müssen. Und dieser Aufwand war manchen verständlicherweise zu viel.
Diese neue Funktion ist daher viel praktischer.
Es wäre natürlich schade, wenn jetzt jeder Käufer bei jedem Buch handeln würde. Das könnte wirklich dazu führen, dass von vorneherein alle Preise höher angesetzt würden, wie Klaus123 vermutet.
Andererseits: Es gibt so viele Faktoren, die für den Käufer den Wert eines Buches bestimmen. Der Preis ist nur einer davon.

Benutzeravatar
bookworms
Beiträge: 4871
Registriert: Do 3. Apr 2008, 01:47

Re: Erfahrungen mit der Funktion "Preisvorschlag"

Beitrag von bookworms » Fr 31. Okt 2014, 18:44

Antiqua hat geschrieben:Wenn der VK darauf einging, musste er das Angebot löschen und für den geringeren Preis neu einstellen, um nicht aus dem hohen Anfangspreis die Provision zahlen zu müssen.
Das war schon seit geraumer Zeit nicht mehr so kompliziert! Der Käufer bestellt zum angebotenen Preis und der Verkäufer senkt einfach beim Senden der Zahlungsinfos den Preis und zahlt auch nur dafür Provision.

Antiqua
Beiträge: 37
Registriert: Di 14. Sep 2010, 19:15

Re: Erfahrungen mit der Funktion "Preisvorschlag"

Beitrag von Antiqua » Fr 31. Okt 2014, 19:05

bookworms hat geschrieben: Das war schon seit geraumer Zeit nicht mehr so kompliziert! Der Käufer bestellt zum angebotenen Preis und der Verkäufer senkt einfach beim Senden der Zahlungsinfos den Preis und zahlt auch nur dafür Provision.
Ach so, das wußte ich gar nicht.

Tinca tinca
Beiträge: 71
Registriert: Fr 30. Aug 2013, 14:36

Re: Erfahrungen mit der Funktion "Preisvorschlag"

Beitrag von Tinca tinca » Fr 31. Okt 2014, 21:28

Ich nutze diese Funktion von Booklooker nicht und habe die Befürchtung dass man damit Schnäppchenjäger und Preisgeier anzieht...
Vernünftiges persönliches Verhandeln gehört für mich auf den Flohmarkt-hier reguliert doch das Angebot die Preise-wobei nicht immer nur der Preis zur Kaufentscheidung beiträgt :wink:
Habe in der Bucht den Preisvorschlag mal ausprobiert,mit dem Ergebnis dass generell die Preise erstmal halbiert werden :x -da hätte ich mir die vorherige Preisfindung im Netz sparen können.
Da kam kein halbwegs vernünftiger Preisvorschlag bei dem Verkäufer und Käufer zufrieden hätten sein können!
Preisnachlaß-Mails hatte ich hier auch schon über den Fragebutton:Da wollte jemand statt 6 Euro nur 4 Euro ausgeben und fragt dann ausgerechnet den Anbieter der mit 6 Euro den besten Preis bei Booklooker,A......,E... aufruft :roll:
spiralnebel111 hat geschrieben:Ein Käufer hat davon schon gebraucht gemacht, das Buch für Zehnetwas statt Zwölfetwas bekommen und wir haben uns beide gefreut! :D
Glückwunsch! Das war fair und beide Seiten freuen sich... :D

Wie Klaus123 schon bemerkt hat,finde ich die Funktion nur ab einer bestimmten Summe sinnvoll.
Und ich mag dieses"Kannibalenabzeichen" nicht neben meinen Angeboten stehen haben :lol:
buchsurfer hat geschrieben:Ja, es stimmt, die Funktion ist nicht so bekannt. Da ist nur dieses kleine Bildchen, wo 2 Hände geschüttelt werden, sieht aus wie das Parteiabzeichen der SED (Vereinigung von KPD und SPD).
Genau das....

Liebe Grüße an alle,

Tinca

Vac
Beiträge: 6
Registriert: Do 28. Nov 2013, 15:11

Re: Erfahrungen mit der Funktion "Preisvorschlag"

Beitrag von Vac » Sa 1. Nov 2014, 01:06

Ich habe schon Preisvorschläge erhalten und bin der Funktion zufrieden. Ich habe manche Bücher, die es selten gibt und nur selten gefragt werden, für die ich also selbst Preise festsetzen muss, ohne mich an andere Anbieter anzulehnen. Wenn jemand an solchen Büchern Interesse bekundet, bin ich gern zu einem Preisabschlag bereit, denn ein paar Euro und ein zufriedener Leser sind mir lieber, als das Buch noch fünf Jahre im Schrank stehen zu haben. Ich bin allerdings auch kein gewerblicher Händler und habe daher das Privileg, auch mal 50% Abschlag geben zu können, wenn mir das sinnvoll erscheint. Wenn mir jemand allerdings für ein Buch für 1,50 € einen Preis von 0,50 € anbietet und ich mit 1,50 € schon deutlich der günstigste Anbieter bin, nehme ich das nicht an. Schade finde ich nur, dass ich auch schon Preisvorschläge angenommen habe, bei denen das Buch dann dennoch nicht gekauft wurde. Wenn der potentielle Käufer nicht selbst Verkäufer ist, besteht dann auch keine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme (außer über den Support).

kalokalokairi
Beiträge: 692
Registriert: So 16. Okt 2011, 11:41
Wohnort: 65719

Re: Erfahrungen mit der Funktion "Preisvorschlag"

Beitrag von kalokalokairi » So 2. Nov 2014, 21:29

Tinca tinca hat geschrieben:Ich nutze diese Funktion von Booklooker nicht und habe die Befürchtung dass man damit Schnäppchenjäger und Preisgeier anzieht...
Vernünftiges persönliches Verhandeln gehört für mich auf den Flohmarkt-hier reguliert doch das Angebot die Preise-wobei nicht immer nur der Preis zur Kaufentscheidung beiträgt :wink:
Habe in der Bucht den Preisvorschlag mal ausprobiert,mit dem Ergebnis dass generell die Preise erstmal halbiert werden :x -da hätte ich mir die vorherige Preisfindung im Netz sparen können.
Da kam kein halbwegs vernünftiger Preisvorschlag bei dem Verkäufer und Käufer zufrieden hätten sein können!
Preisnachlaß-Mails hatte ich hier auch schon über den Fragebutton:Da wollte jemand statt 6 Euro nur 4 Euro ausgeben und fragt dann ausgerechnet den Anbieter der mit 6 Euro den besten Preis bei Booklooker,A......,E... aufruft :roll:
spiralnebel111 hat geschrieben:Ein Käufer hat davon schon gebraucht gemacht, das Buch für Zehnetwas statt Zwölfetwas bekommen und wir haben uns beide gefreut! :D
Glückwunsch! Das war fair und beide Seiten freuen sich... :D

Tinca
Teilweise sprichst du mir wirklich aus der Seele! :)
Artikel für ca. 45 Euro mit Preisvorschlag bei Ebay eingestellt und dann kommt ein Angebot über satte 19(!) Euro - mir kann so etwas dann schon die Laune vermiesen!

Damit mir genau das nicht (mehr) passiert, nutze ich hier auch die Option, den Preisvorschlag nur bis zu einem bestimmten Prozentsatz und ab einem Mindestpreis zuzulassen.

Vac
Beiträge: 6
Registriert: Do 28. Nov 2013, 15:11

Re: Erfahrungen mit der Funktion "Preisvorschlag"

Beitrag von Vac » Mo 3. Nov 2014, 20:09

kalokalokairi hat geschrieben:Artikel für ca. 45 Euro mit Preisvorschlag bei Ebay eingestellt und dann kommt ein Angebot über satte 19(!) Euro - mir kann so etwas dann schon die Laune vermiesen!
Das fände ich auf BL sogar sinnvoller als in der Bucht. Teilweise sind Bücher seit Jahren im Angebot und werden nicht gekauft, insbesondere sehr spezielle Literatur. Da kann ein Abschlag von 50% bei privaten Verkäufern in Einzelfällen durchaus angemessen sein.

mausi44
Beiträge: 758
Registriert: Fr 30. Dez 2011, 20:01
Wohnort: Hamburg

Re: Erfahrungen mit der Funktion "Preisvorschlag"

Beitrag von mausi44 » Mi 3. Dez 2014, 18:14

Hallo,

ich würde die Funktion gerne nutzen als Händler.
Aber wo kann ich einen Preis angeben,ab wann die Preisvorschläge akzeptiert werden?
Ich sehe nur das Kästchen mit "akzeptieren" und den Button speichern.Aber kein Feld,wo man einen "ab Bestellwert"eingeben kann.

Benutzeravatar
vitalis
Beiträge: 1011
Registriert: Fr 7. Nov 2008, 15:57
Wohnort: Hademare, MK

Re: Erfahrungen mit der Funktion "Preisvorschlag"

Beitrag von vitalis » Mi 3. Dez 2014, 18:25

Klick auf > Preisvorschläge akzeptieren dann > Maximaler Rabatt in Prozent oder Rabatt nur ab Warenwert: XXX €

Antworten