oberes Preislimit bei Versandkosten?

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Sollte es ein oberes Preislimit bei den Versandkosten geben?

Ja
14
48%
Nein
15
52%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 29

Yumo
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oberes Preislimit bei Versandkosten?

Beitrag von Yumo »

Da manche VK durch überteuerte Versandkosten und billige Bücher versuchen, ihre Angebote in den Vordergrund zu drängen und nicht mal die 8% Provision Booklooker zu gönnen scheinen, habe ich mich gefragt, ob es evtl. Sinn macht, ein oberes Preislimit bei den Versankosten einzuführen. Wie seht Ihr das?

LG, Yumo
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Sammler
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Beitrag von Sammler »

Stimme der Idee voll zu. Dieser Versandkostenwucher nervt mich total. Ich kaufe bei solchen Versendern nicht und muss mir manchmal mehr als zehn dieser Angebote durchsehen, bis ich zu einem angemessenem komme.
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tjum
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Beitrag von tjum »

Hmmm... jetzt habe ich deutlich zu vorschnell mit "ja" gestimmt. Kann man die Stimme nochmal ändern? Denn wenn ich es mir genauer überlege, ist ein Limit nicht sinnvoll:

- Manche Anbieter (vor allem professionelle) haben pauschale Versandkosten, wogegen ja eigentlich nichts spricht,
- Manche Anbieter sitzen im Ausland und zahlen damit viel höheres Porto, das sie natürlich umlegen können müssen,
- Was bei dem einen Buch Abzocke ist, reicht bei einem anderen vorne und hinten nicht. Ich habe selber einen Posten im Angebot, den ich definitiv nicht unter 5,90 reine Portokosten ans Ziel bringen kann, weil er noch nicht einmal in ein kleines Hermespäckchen passt.

Wo willst du da also das Limit setzen?

Ich bleibe also bei meinem bisherigen Vorschlag: Anzeige der Versandkosten in den Übersichten. Man könnte das dann noch um eine Sortiermöglichkeit nach "Preis inklusive Versand" erweitern, in der dann Anbieter, die keine automatisch berechenbaren Versandkosten angegeben haben, nicht (oder am Ende) aufgeführt werden. Das würde gleichzeitig den Druck erhöhen, die Versandkosten auswertbar anzugeben.
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lemmy
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Beitrag von lemmy »

Ich habe gerade mit "nein" gestimmt, weil ich sowohl als Käufer, wie auch als Verkäufer nur auf den Gesamtpreis achte. Deshalb fände ich es auch sehr wichtig, dass die Versandkosten gleich neben dem Buchpreis zu sehen wären. Ich denke, dass sich der Markt dann von alleine regeln würde.

lemmy
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folke
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Beitrag von folke »

nein, denn man soll nicht alles mit geboten/verboten regeln (typisch deutshce angewohnheit würd ich mal sagen)

natürlich bin ich gegen versandkosten wucher, aber ich bin auch gegen druck von oben (wenn man das so nennen kann)
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antje
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Beitrag von antje »

Ich habe auch mit -nein- gestimmt und kann mich meinen Vorschreibern da nur anschließen.

@ tjum: Deinen Vorschlag mit der Versandkostenangabe finde ich zwar eigentlich gut, aber ich selbst würde dann ganz schön dumm dastehen mit meinem Angebot. Ich schaffe es nämlich nicht, alle meine Bücher extra auf die Waage zu legen (und nur dann gibt es ja auch eine automatische Anzeige von BL), habe aber trotzdem eine nachvollziehbare Aussage zu meinen Versandkosten drin - unter der Kurzbeschreibung gebe ich an - unter 500 g/500 - 1000 g/1000 - 2000 g etc. Einigen anderen geht es bestimmt auch so, und wenn die dann mit deiner vorgeschlagenen Sortierfunktion alle mit denen, die keine oder pauschale Vers.kosten angeben, am Ende stehen oder gar nicht erscheinen, würde ich mich ganz schön dagegen wehren!! Also, so ganz einfach ist das alles nicht, da gibt es viel zu bedenken.

Ich persönlich finde, jetzt gibt es den Mindest-VKpreis, der ist gut, und damit sollte Schluss sein mit der Reglementierei.
Viele Grüße, Antje
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elbroto

Beitrag von elbroto »

Ebenfalls ein klares Nein, da bei erhöhten Preisen jeder Käufer noch selbst entscheiden kann, ob er kauft, bzw. der Verkäufer wird halt irgendwnn umdenken müssen wenn er nix verkauft
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Flachs
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Beitrag von Flachs »

Da Ihr schon alle Gründe dagegen gebracht habt, die mir spontan eingefallen sind, habe ich es nun ganz einfach :wink: : Ich habe ebenfalls deshalb mit "nein" gestimmt!
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tjum
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Beitrag von tjum »

@antje:

Dein Einwand ist genau der Grund, warum ich die Sortierung nach Preis und die Sortierung nach Preis inklusive Versandkosten getrennt haben möchte. Wenn man aber eine Sortierung nach Preis inklusive Versand anbietet - und die Kunden werden das wünschen - kann man die Angebote, bei denen die Versandkosten nicht berechenbar angegeben sind, nicht einfach mit "Null" oder einem anderen festen Wert einsortieren - sonst sind wir wieder genau dort, wo wir jetzt auch schon sind, daß nämlich viel zu teure Angebote vorne stehen.

Meine Empfehlung für dich:
a) sinnvolle Lösung: Besorg dir eine kleine alte mechanische Küchenwaage. Das dauert 5 Sekunden, das Buch draufzulegen, abzulesen und den ungefähren Wert einzutippen. Kaum länger, als ihn zu schätzen und "unter 500 Gramm" zu tippen. So mache ich das. Man braucht keine Präzisionswaage, ein paar Gramm Abweichung stören nun wirklich nicht.
b) Workaround: Gib einfach bei jedem Buch z.B. 200, 400, 800 oder 1500 Gramm an. Das ist im Zweifelsfall auch genau genug und gibt bei Mehrfachbestellungen eher zu hohe als zu niedrige Kosten an (kein Kunde wird sich beklagen, wenn es nachher billiger wird...)

Deine Lösung, die Portostufe im Text anzugeben, ist nicht gut! Man muß dann nämlich alles durchlesen und auch noch zur Tabelle unten scrollen, bis man die Angabe gefunden hat, aus der man selber dann den Preis rausfinden kann. Und weil die meisten Anbieter es nicht so machen, werden die meisten auch gar nicht merken, daß du eine Sonderlösung hast - sondern gleich "wieder keine Angabe" in sich hineingrummeln.

Und die Angabe der Versandkosten würde ja gerade nichts reglementieren, sondern nur die Übersichtlichkeit und Vergleichbarkeit der Angebote verbessern - zu unser aller Gunsten.
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antje
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Beitrag von antje »

Alles schön und gut, tjum -

deine Lösung a ist für mich keine, weil bei der Menge Bücher für mich einfach nicht machbar. Waage hab ich, das ist nicht das Problem, aber erstens kein Platz um den PC herum, zweitens einfach umständlich. Und das Abschätzen habe ich inzwischen schon so gut drin, dass ich die meisten gar nicht mehr in die Hand nehmen muss dazu.

Lösung b könnte für mich eine sein - für neu einzustellende Bücher. Aber fast 2000 Bücher (bei den ersten paar habe ich abgewogen) abändern? Nee, geht für mich auch nicht.

Also, wenn es so kommt mit den Versandkosten, stelle ich mich dann um. Ansonsten aber finde ich meine Lösung eigentlich gut, soviel Text hab ich nicht, und vorerst bleibts dabei. Als ich bei BL angefangen habe, gab es auch die automatische Anzeige mit den Versandkosten noch gar nicht, deshalb hatte ich mir diese "Sonderlösung" angewöhnt - weil jeder nach unten zu den Tabellen scrollen musste.

Aber trotzdem lieb von dir, dass du dir Gedanken gemacht hast - ich behalt Lösung b im Hinterkopf.
Viele Grüße, Antje
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folke
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Beitrag von folke »

ich bin gerade dabei, sämtliche bücher zu überarbeiten. ich hab mir was vorgenommen :D
aber bei den meisten fehlt eine gewichtsangabe, und die beschreibung ist bei den vor 1-2 jahren eingestellten auch nicht so toll, ausserdem kann ich dann gleich neu sortieren etc.
und gewichtsangabe ist mir inzwischen recht wichtig, denn wiegen muß ich es eh, entweder beim einstellen, oder vor dem versand.
ausserdem weiß der kunde dann gleich, was erzahlen muß.

ich hab mir vor einiger zeit ne kleine elektronische briefwaage gekauft (bis 5kg), da wird jedes buch draufgelegt, während ich die beschreibung mache.
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Lillavatten
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Registriert: Do 1. Dez 2005, 17:18

Beitrag von Lillavatten »

Hallo zusammen,

ich lese hier immer wieder das Wort Portowucher!!!

Sagt doch mal wo bei euch das Wucherempfinden beginnt, denken wir einach mal an eine Buchsendung bis 500g wo beginnt bei euch der Wucher. Also ichg werde nicht kaufen bei einer 2 vorm Komma
Liebe Grüße von Lillavatten
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Brummbaer71
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Registriert: Do 8. Dez 2005, 13:37

Beitrag von Brummbaer71 »

Grundsätzlich bin ich auch gegen eine Höchstgrenze, zumindest eine, die allzu niedrig liegt. Da gibt es einfach zu viele Einflussfaktoren ...

Aber vielleicht wäre es eine Lösung, eine Höchstgrenze im Verhältnis vom Preis zu setzen oder das Verhältnis von Buchpreis und Porto zu bewerten.

Beispiel (Zahlen und Verhältnis kann man ja noch ändern):
Wenn das Porto den Buchpreis um das 20fache übersteigt wird die Provision einfach vom Porto berechnet oder ein fixer Aufschlag gemacht.

Da der Mindestpreis ja jetzt bei 25 Ct liegt (oder?), wäre das hier schon ein Betrag von 5 Euro für das Porto.
Wenn jemand 5 Euro für ein 25 Ct-Buch zahlt, dann war das Buch wahrscheinlich sowieso mehr wert ...

Oder man sagt, das billigste mögliche Porto darf nur das x-fache des Buchpreises betragen.

Ist aber nur so ein Gedanke. Vielleicht noch nicht ganz ausgereift... :-)

CU
Brummbaer
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India965
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Beitrag von India965 »

Man kann das Porto doch nicht vom Wert des Buches abhängig machen! Wenn es ein dicker Wälzer ist und über 2000 gramm wiegt aber für 0,25 Cent angeboten wird .....
Wucher wirds bei 500 Gramm und ner 2 vorm Komma ....... egal was das Buch kostet.
Yumo
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Beitrag von Yumo »

Wucher wirds bei 500 Gramm und ner 2 vorm Komma ....... egal was das Buch kostet.

Genau das war gemeint mit der Frage nach dem oberen Preislimit, welches sich natürlich nach dem Gewicht richten müßte wie jetzt auch.

Wenn allerdings die Funktion mit dem "Gesamtpreis" richtig klappt, erübrigt sich das Thema wohl. Dann ist wirklich eine gezielte Suche möglich, ohne daß man sich erst durch viele Billigangebote klickt, bei denen oft (nicht immer!) über das Porto abgezockt wird. Denn nicht alle billigen Angebote haben ja horrende Versandkosten.
Mir ging es bei meiner Frage
a) um die Zeitverschwendung bei der Suche nach dem günstigsten, akzeptablen Angebot, wenn das Porto überteuert ist
b) mir kommt es unfair vor, wenn ein paar Cent Gewinn über das Porto eingesteckt werden sollen, weil man BL die Provision nicht gönnt.

LG, Yumo
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