Tote Hose?

Fragen & Antworten rund um die Funktionen von booklooker (Buddylist, Blacklist, Suchaufträge, Urlaubsservice etc).
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No-Neets.de
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Tote Hose?

Beitrag von No-Neets.de »

Ich weiß nichts wie es bei euch geht aber irgendwie ist in letzter Zeit ziemlich Tote Hose... ich habe selten so wenig verkauft wie in den letzten paar Wochen. Gut ich habe "nur" knapp 2000 Artikel und gut, auf Ebay ist momentan auch irgendwie tote Hose... aber trotzdem... :(

Wollt mal fragen ob es nur mir so geht oder ob es bei euch auch so ist, und was man dagegen tun kann?

Ich hab es zwar schon unter Briefmarkenjägers Verbesserungswünsche-Thread geschrieben, aber ich schreib es hier nochmal rein:

"Keines der von Briefmarkenjäger aufgelisteten Sachen sind jetzt Sachen wo ich sagen würde das muss jetzt unbedingt sein. Da gibt es andere Sachen die mir viel wichtiger wären (wie zum Bleistift das ich überhaupt mal wieder was auf Booklooker verkaufe... in letzter Zeit waren so wenig Bestellungen wie selten... Was ich mir also wünschen würde wäre das Booklooker noch mehr mit anderen Firmen kooperiert um mehr Kunden anzulocken und nicht immer nur Verkäufer anzulocken - was bringen viele Verkäufer wenn es nicht genug Käufer gibt und bei nicht genug Käufern bringen alle anderen Funktionen auch nix.)

Das heißt ein Feature was ich toll fände, weil es vielleicht auch zum besseren Verkauf beisteuern könnte wäre das z.B. bei Verkäufern die 10% Provision zahlen und garantierte Lieferbarkeit haben und deren Beschreibungen mit Bild und sagen wir mal länger als 200 Wörter sind, jeweils immer zufällig (aber fair) ein Buch ausgewählt und in zufälligen Abständen auf der Startseite erscheint (das würde den Verkauf von interessanten Büchern ankurbeln die sonst vielleicht untergehen und es würde die Startseite ansprechender machen)."
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jimi hendrix
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Re: Tote Hose?

Beitrag von jimi hendrix »

Ich kann dem nur zustimmen, meine Verkäufe sind seit ca. November um 50 % zurückgegangen, zur Zeit eher um noch mehr.

Es tummeln sich in der Tat immer mehr Verkäufer (ist ihr gutes Recht), die oft ihre Bücher zu 25 Cent anbieten. Es gibt kaum noch ein gängiges Buch, das über diesem Minimumpreis liegt.

Ich biete hier einen Teil meiner Bücher gar nicht mehr an, sondern nehme sie mit auf Flohmärkte.

Es ist frustrierend, aber so ist nun mal die Marktwirtschaft :D

Du hast Recht, booklooker sollte sich wirklich überlegen, wie neue Käuferschichten gewonnnen werden können (tun sie vielleicht auch schon)
bebbi

Re: Tote Hose?

Beitrag von bebbi »

Hallo!

Die Beobachtung kann ich nicht teilen. Verkaufe nicht weniger und auch die Bücher, die ich suche, finde ich nie zu Niedrigst-Preisen.

Gruss

Bebbi
Enibas

Re: Tote Hose?

Beitrag von Enibas »

jimi hendrix hat geschrieben:Ich kann dem nur zustimmen, meine Verkäufe sind seit ca. November um 50 % zurückgegangen, zur Zeit eher um noch mehr.
Es scheint wohl im Moment überall eine Verkaufsflaute zu herrschen. Die viele Mühe, die Bücher mit Fotos und Beschreibung einzustellen lohnt sich nicht, Hauptsache billig. :wink:
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xenna
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Re: Tote Hose?

Beitrag von xenna »

Ich kann nicht behaupten, dass meine Verkäufe drastisch zurückgegangen sind.
Bei meinem kleinen Buchbestand von ca. 200 Büchern verkaufe ich eh nicht viel, aber in diesem Monat z.B. habe ich sogar 2 mehr verkauft als im April des Vorjahres.
Trotzdem fände ich es nicht schlecht, wenn man bl auch und vor allem für Käufer interessanter machen würde.
Guckst du hier
Und hier stell´ich mich persönlich vor:
http://www.booklooker.de/xenna
spike50
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Re: Tote Hose?

Beitrag von spike50 »

Also ich Käufer komme jetz an viele Gute Bücher zum billigen Preis. Ich habe bei 3 Bücher bei Ebay gekauft, 2 bei Hood und 2 bei Booklooker. Bei Booklooker gucke ich ofters mal nach Bücher und kaufe bei Booklooker mehr.

Na Enibas es mehr das Gegenteil. Wenn es keine gute Beschreibung gibt, kaufe die Bücher billig an. Sehr guten Zustände werden behalten und schlechte Zustande werden weiter getauscht. Warum für schlecht beschrieben Bücher und eine Wundertüte viel Geld ausgeben.

Ich kaufe auch Bücher die in schlechten Zustand sind. Wie gesagt komme ich billig und will es nicht behalten, dann ist der Zustand mir egal.

Meiner Nach sind die Preise von vielen Anbieter zu hoch und dazu noch schlechte Buch Beschreibung.
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bookworms
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Re: Tote Hose?

Beitrag von bookworms »

Also, der April war dieses Jahr eine Nullnummer, aber davor war ich recht zufrieden (privat, mit ca. 150 Büchern im Angebot). Wenn diese Durststrecke nicht anhält, ist's okay.
Und: Die Hoffnung stirbt zuletzt! :)
Ich werde jedemfalls deswegen meine Bücher nicht für 25 Cent verramschen.
Enibas

Re: Tote Hose?

Beitrag von Enibas »

bookworms hat geschrieben:Also, der April war dieses Jahr eine Nullnummer, aber davor war ich recht zufrieden.
Ich werde jedemfalls deswegen meine Bücher nicht für 25 Cent verramschen.
Eine Nullnummer war der April nicht, aber nicht berauschend. :wink:
Enibas

Re: Tote Hose?

Beitrag von Enibas »

spike50 hat geschrieben:Also ich Käufer komme jetz an viele Gute Bücher zum billigen Preis. Ich habe bei 3 Bücher bei Ebay gekauft, 2 bei Hood und 2 bei Booklooker.
Ich bin zwar auch bei Hood angemeldet, habe aber noch nichts zum Verkauf angeboten. Werde es mal versuchen.
Moranda
Beiträge: 1749
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Re: Tote Hose?

Beitrag von Moranda »

Warum schimpft ihr bloss immer auf die 25Cent-Bücher. Ich finde, die haben ihre Berechtigung. Ärgerlicher ist es wenn neuere Bücher im Preis zu stark gedrückt werden.

Das Problem ist, es gibt zuviel Bücher und zwar überall. Ich habe in einem Supermarkt neue Bücher zu 3,99 Euro gekauft. Die gleichen Bücher werden
hier dann zu 5,00 Euro plus Porto angeboten. Übrigens keine Mängelexemplare.

Gestern habe ich eine Reportage über Friseure gesehen, früher durften nur Meister einen Salon aufmachen. Jetzt darf das jeder, und das Ende vom Lied,
es gibt 20 - 30 % mehr Friseure und die erwirtschaften nicht mehr genug um ihre Leute ordentlich zu bezahlen.

Ich halte das für eine Illusion, dass es möglich ist, immer neue Käuferschichten
aufzutun. Die Leute, die Geld haben, kaufen neue Bücher. Die die zu wenig haben, können nichts oder nur wenig für Bücher ausgeben. Wer sich für Bücher interessiert, der weiß auch wo er sie bekommt. Zum Beispiel bei der Verwandschaft, die gerne mal Platz schafft und Bücher verschenkt.
Mirabelle
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Re: Tote Hose?

Beitrag von Mirabelle »

Bei mir ist auch gerade tote Hose, im April habe ich kein einziges Buch verkauft :cry:
Moranda hat warscheinlich recht, es gibt einfach zuviele Bücher. meine Freundin hat neulich einen ganzen Karton guter Bücher gefunden, die jemand an einer Bushaltestelle ausgesetzt hat und ich selber habe auch schion mal von der Straße so einen Papierentsorgungssack mitgenommen, der sichtbar voll mit Büchern war. :oops: eine Art Überraschungsei :D
Mirabelle
Beiträge: 18
Registriert: Do 26. Mär 2009, 08:27

Re: Tote Hose?

Beitrag von Mirabelle »

Alles neu macht der Mai - ich freue mich über eine schöne Bestellung von gestern :D
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BlackFox
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Re: Tote Hose?

Beitrag von BlackFox »

Bei mir gabs seit Januar keine Verkäufe mehr.
Mit meinem kleinen Angebot als Privatanbieter kann man das vielleicht noch nachvollziehen.

Aber da meine Bücher fast alle wie neu sind und gut behandelt wurden, will ich sie auch nicht für Niedrigpreise verkaufen.

Drücken wir die Daumen, dass zum Sommer Urlaubsliteratur gebraucht wird.

Grüßle
BlackFox
bebbi

Re: Nicht bei Weltbild !?

Beitrag von bebbi »

spike50 hat geschrieben:Na Enibas es mehr das Gegenteil.
hähh? Was soll das bedeuten?
Moranda hat geschrieben:Ärgerlicher ist es wenn neuere Bücher im Preis zu stark gedrückt werden.
Da muss ja keiner mitmachen ...
Das Problem ist, es gibt zuviel Bücher und zwar überall. Ich habe in einem Supermarkt neue Bücher zu 3,99 Euro gekauft. Die gleichen Bücher werden
hier dann zu 5,00 Euro plus Porto angeboten. Übrigens keine Mängelexemplare.
Habe auch schon häufiger Bücher über Ladenneupreis gesehen (und ich wette, selbst so etwas findet seine Käufer ... manchmal)

So pauschal kann man es nicht sehen. Die Massenware von früher oder aktuelle Massenware (Buchclubs, Supermarkt ...) lohnt es glaub ich kaum einzustellen, bei Fachbüchern sieht die Lage ganz anders aus. Da gibt es auch oft Jahre nach dem Erscheinen keine Angebote die sich wirklich vom Neupreis unterscheiden ...
Ich halte das für eine Illusion, dass es möglich ist, immer neue Käuferschichten
aufzutun.
Noch gibt es sicherlich Potential und die Bedeutung vom Tauschen/Second-Hand wird zunehmen aus ökologischen und finanziellen Gründen.
Die Leute, die Geld haben, kaufen neue Bücher.
Auch wohlhabende Leute können sparsam sein und haben nicht unendlich viel Geld. Und es gibt welche, die das auch aus ökologischen Gründen sinnvoll finden, gebraucht zu kaufen.
Wer sich für Bücher interessiert, der weiß auch wo er sie bekommt. Zum Beispiel bei der Verwandschaft, die gerne mal Platz schafft und Bücher verschenkt.
Naja, da bekomme ich nicht das her, was ich haben will :-)
BlackFox hat geschrieben:Bei mir gabs seit Januar keine Verkäufe mehr.
Mit meinem kleinen Angebot als Privatanbieter kann man das vielleicht noch nachvollziehen.
Wenn man nicht neues nachfüllt, führt das dazu, dass vor allem die schwer verkäuflichen Bücher übrig bleiben im Angebot. Und zweitens: Bei gleichbleibender Verkaufsrate werden pro Zeiteinheit natürlich nominal weniger Bücher verkauft.
Aber da meine Bücher fast alle wie neu sind und gut behandelt wurden, will ich sie auch nicht für Niedrigpreise verkaufen.
Lieber weniger Bücher und dafür für einen vernünftigen Preis.
PitBull hat geschrieben:http://www.augsburger-allgemeine.de/Hom ... ,4557.html

"WELTBILD verscherbelte eine Million Bücher zum Preis von nur einem Euro.

Innerhalb von vier Tagen waren die Lager leer. „Es gibt nur noch Restbestände“, sagt der Firmenchef. Über Social-Media-Wege, Twitter und Preisvergleichsportale hatte sich die Nachricht über Weltbild-Schnäppchen schnell im Internet verbreitet. Der Billigpreis galt auch für bekannte Titel, für die man sonst ein Vielfaches hätte bezahlen müssen. Die Bücher dieser Aktion fielen nicht unter das Buchpreisbindungsgesetz, betont Weltbild. Sie stammen aus der Überproduktion von bekannten Verlagen wie Ravensburger, Bastei Lübbe oder dem S.-Fischer-Verlag.
Es sei als Aktion zum „Welttag des Buches“ gedacht. Und als riesengroße Eigenwerbungskampagne. Dass Weltbild mit einer solchen Aktion seine Lager von schwer verkäuflicher Ware geräumt hat, ist wohl eine Wahrheit. Eine andere: Das Unternehmen sei in der Branche „betteln gegangen“, wie Halff sagt, um genügend Bücher für die Aktion zu bekommen, die strategisch angelegt war.
..."
Bestimmt keine Bücher, die mich interessieren, aber trotzdem schade, dass ich das nicht mitbekommen habe.
Moranda
Beiträge: 1749
Registriert: Do 3. Aug 2006, 17:43

Re: Tote Hose?

Beitrag von Moranda »

Hallo Zusammen,

die Bücher, die ich im Supermarkt gekauft habe, wurden auch zum Aktionspreis zur Buchmesse abgegeben. Es dürften ähnliche Bücher wie bei Weltbild gewesen sein, nur nicht zu 1,00 Euro. Und nicht die Bestseller, sondern eher Nachahmerprodukte (gleiches Genre). Also statt Janet Evanovitch gibts Jennifer Colt.
Es hilft ja vielleicht auch, die Schriftsteller bekannt zu machen
Diese Bücher werden eher zu teuer weiterverkauft.

Das krasse Gegenbeispiel, ein Buch, das noch oben auf der Bestsellerliste steht, wird für 0,50 Cent angeboten. Diejenigen, die es zu realistischen Preisen anbieten, brauchen viel Geduld, wenn sich da noch ein paar Nachahmer finden.
Das führt alles zu "Toter Hose".
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