Falsche Zustandsbeschreibung

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briefmarkenjaeger
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Re: Falsche Zustandsbeschreibung

Beitrag von briefmarkenjaeger » Mi 11. Nov 2015, 19:39

@ondimarks: Wäre es dann nicht sinnvoll den Verkäufer anzuschreiben und um die Erstattung der Portoauslagen für die Rücksendung zu bitten?
Meine Sendungen gebe ich häufig dem Briefträger mit oder werfe sie in den Briefkasten - das spart den Weg zur Post. Eine neue Verpackung ist wohl in den seltensten Fällen notwendig - man kann ja einfach den alten Umschlag weiterverwenden und die Absender/Empfängeradresse überkleben, sofern dieser noch zu gebrauchen ist. Die meisten Lupos halten einen mehrfachen Versand problemlos aus und die Mehrfachverwendung ist zudem umweltfreundlicher.

j.d and the d.h
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Re: Falsche Zustandsbeschreibung

Beitrag von j.d and the d.h » Fr 3. Nov 2017, 12:34

ondimarks hat geschrieben:
Mi 11. Nov 2015, 19:00
Ich tat es und ich bereue es noch.

Wie dramatisch solche Bücherkäufe enden können.


"Auch du mein Sohn Brutus?"

ondimarks
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Re: Falsche Zustandsbeschreibung

Beitrag von ondimarks » Do 15. Mär 2018, 21:08

Schon wieder passiert (eigentlich mehrmals seit meinem letzten Posting). Und jetzt sehe ich, der Verkäufer hat zwar sehr schnell den Betrag zurücküberwiesen hat, aber ohne die Versandkosten (=1 Euro).
Dieser Verkäufer hatte mir schon die maximale Bewertung gegeben, bevor ich die Fehler im Buch entdeckte und mich beschwerte. Jetzt traue ich mich nicht, ihm eine schlechte Bewertung zu geben, aber ärgere mich gleichzeitig darüber, dass ich wieder ein Buch mit mehreren Seiten in einem echt beschissenem Zustand bekommen habe.

Und ja, in der Tat kann es bei Bücherkäufen dramatisch werden ;-)

briefmarkenjaeger
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Re: Falsche Zustandsbeschreibung

Beitrag von briefmarkenjaeger » Do 15. Mär 2018, 21:33

ondimarks hat geschrieben:
Do 15. Mär 2018, 21:08
Und jetzt sehe ich, der Verkäufer hat zwar sehr schnell den Betrag zurücküberwiesen hat, aber ohne die Versandkosten (=1 Euro).
Wenn es sich um eine falsche Zustandsbeschreibung handelt, würde ich den Euro für die Hinversandkosten an deiner Stelle noch nachfordern.
Anders würde es aussehen, wenn es um die Rückversandkosten gehen sollte. Falls der Verkäufer einen Rückversand von dir gefordert hat und er den Fehler zu vertreten hat, so müsste er diese zusätzlich zu den Hinversandkosten und dem Artikelpreis übernehmen. Falls er allerdings sagt, dass du das Buch behalten solltst und den Artikelpreis und nachträglich noch die Hinversandkosten übernimmt wäre ja auch alles ok. Jedenfalls solltest du nicht eigenmächtig das Buch ohne vorherige Kontaktaufnahme zurücksenden, wenn es sich um eine Reklamation handelt.
ondimarks hat geschrieben:
Do 15. Mär 2018, 21:08
Dieser Verkäufer hatte mir schon die maximale Bewertung gegeben, bevor ich die Fehler im Buch entdeckte und mich beschwerte. Jetzt traue ich mich nicht, ihm eine schlechte Bewertung zu geben, aber ärgere mich gleichzeitig darüber, dass ich wieder ein Buch mit mehreren Seiten in einem echt beschissenem Zustand bekommen habe.
Wenn er schon vor dir die perfekte Bewertung abgegeben hat, so spricht das eher für den Verkäufer, weil er nachträglich eine Bewertung nicht verschlechtern kann.
Ich würde Ihn einfach anschreiben und deinen Standpunkt erklären und ich bin mir sehr sicher, dass er dann auch den 1 Euro der Hinversandkosten noch zurück überweist, sofern er ein gutes Bewertungsprofil hat.

Stephan75SE
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Re: Falsche Zustandsbeschreibung

Beitrag von Stephan75SE » Di 10. Apr 2018, 14:43

Nun es ist schon schwierig. Ich sitze da länger am PC und suche ein Buch (vor ca. 30 J. gedruckt) da lese ich ausgezeichnete Zustand 5 € + 7€ Versandkosten. Ein paar Spalten weiter das gleiche Buch Preis 30,80 € + 22 € Versandkosten.(CH).
Inzwischen bilde ich mir ein das die hinteren Bereiche wo die rot geschriebenen Angaben immer länger werden die Bücher eher einen guten Zustand haben .(natürlich dem Alter entsprechend ist klar). Ich hatte zumindest bisher so einigermaßen Glück!Denn eine Reklamierung ist immer bescheiden.Gerade hier gebrauchten Büchern udgl.. . Wenn der Verkäufer dann sagt, ja war ja so beschrieben!Hinterher dann etwas zu erreichen ist oft sehr schwierig!

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d_r_m_s
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Re: Falsche Zustandsbeschreibung

Beitrag von d_r_m_s » Di 10. Apr 2018, 17:16

Stephan75SE hat geschrieben:
Di 10. Apr 2018, 14:43
...
Inzwischen bilde ich mir ein das die hinteren Bereiche wo die rot geschriebenen Angaben immer länger werden die Bücher eher einen guten Zustand haben
...
wie meinen ?

die Länge der Titelzeile (und was der Anbieter da alles noch fälschlicherweise reinschreibt) ist sicher kein Qualitätskriterium ...

und was die 'hinteren Bereiche' angeht ist dir sicher klar, dass das von der Sortierung abhängt ... wenn man nach Preis bzw. Preis und Porto sortiert hat man tendenziell die 'Besseren' weiter hinten ... Ausnahmen bestätigen immer die Regel ...

unterschiedliche Preise können sich auch dadurch erklären, dass zu einem Buch länger keine Preisrecherche durchgeführt wurde ... da hatte ich mal ein Taschenbuch, das nur ein- oder zweimal eingestellt war, mit Preisen im zweistelligen Bereich ... in den nächsten Jahren fielen die Preise bei weiteren Einstellungen bis in den unteren einstelligen Bereich, bei guter Erhaltung ... und so kann dann durchaus ein sehr gutes Buch deutlich billiger sein als ein schlechter erhaltenes, das schon länger auf einen Käufer wartet ... und i.d.R. auch weiter warten wird ...

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Re: Falsche Zustandsbeschreibung

Beitrag von Stephan75SE » Mi 11. Apr 2018, 00:55

d_r_m_s hat geschrieben:
Di 10. Apr 2018, 17:16
wie meinen ?

die Länge der Titelzeile (und was der Anbieter da alles noch fälschlicherweise reinschreibt) ist sicher kein Qualitätskriterium ...
und was die 'hinteren Bereiche' angeht ist dir sicher klar, dass das von der Sortierung abhängt ... wenn man nach Preis bzw. Preis und Porto sortiert hat man tendenziell die 'Besseren' weiter hinten ... Ausnahmen bestätigen immer die Regel ...
Ich wollte damit schlicht sagen das man immer auf so eine Art Wundertüte wartet! Ich für meinen Teil habe noch keinen Hinweis gefunden wie man am besten vorgeht beim Buchkauf. Ich möchte mir ein Buch kaufen es wurde 1974 gedruckt und 1982 neu aufgelegt. Das Buch kostet zwischen 4 € und 27,50 € bei allen steht Zustand gut leichte Gebrauchsspuren. Ein ganz kleiner Teil schreibt fast wie neu oder auch Zustand sehr gut. Also kein Ansatz nur Vermutungen. Also wie gesagt eine Wundertüte kommt an.. Sicher man kann eine Anfrage machen beim Verkäufer ob die etwas bringt, oder überhaupt beantwortet wird?

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Re: Falsche Zustandsbeschreibung

Beitrag von spiralnebel111 » Mi 11. Apr 2018, 06:04

Na, Du musst doch wissen, was Dir wichtig ist!
Wenn der Zustand das wichtigste Kriterium ist, dann nimm wie neu. Wo ist das Problem?
Foto ist immer gut, und ein Buch 27,50 ohne Foto würde ich gar nicht in Erwägung ziehen.
(Hach, da fällt mir ein, ich muss noch Fotos für meine Bücher machen....*grins).
Fragen kostet nichts, ob Du Antwort bekommst, wirst Du dann merken.

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Re: Falsche Zustandsbeschreibung

Beitrag von d_r_m_s » Mi 11. Apr 2018, 08:57

Stephan75SE hat geschrieben:
Mi 11. Apr 2018, 00:55
Ich wollte damit schlicht sagen das man immer auf so eine Art Wundertüte wartet!
...
bei allen steht Zustand gut leichte Gebrauchsspuren. Ein ganz kleiner Teil schreibt fast wie neu oder auch Zustand sehr gut. Also kein Ansatz nur Vermutungen
...
soweit es um die Zustandseinstufungen von Booklooker geht sind die ja definiert ... da gibt es zwar durchaus etwas Spielraum, aber nicht unbegrenzt ...

bei 'fast wie neu' und 'sehr gut' gibt es m.E. auch wenig Spielraum, Spezialinterpreten unter den Verkäufern sind eher selten, und haben meist entweder Auffälligkeiten im Profil oder in den Beschreibungen ...

erhellend kann es auch sein, beim selben Käufer mal nach einem Buch mit deutlichen Gebrauchsspuren zu suchen ...

und um das Verständnis der anderen Seite zu erhöhen könnte es sinnvoll sein, selbst mal ein paar Bücher einzustellen ... nicht nur ein oder zwei ... einige Dutzend wären sinnvoll ... da relativiert sich u.U. einiges ...

Stephan75SE
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Re: Falsche Zustandsbeschreibung

Beitrag von Stephan75SE » Mi 11. Apr 2018, 17:33

[/quote]
und um das Verständnis der anderen Seite zu erhöhen könnte es sinnvoll sein, selbst mal ein paar Bücher einzustellen ... nicht nur ein oder zwei ... einige Dutzend wären sinnvoll ... da relativiert sich u.U. einiges ...
[/quote]

Nun sicher hast Du recht. Mein erstes Buch was ich hier gekauft habe war eigentlich neu (Erstausgabe 2005)! Im wahrsten Sinne des Wortes! Ich schaue da auch nicht weiter drauf wenn das Buch bis zu 10 € kostet. Wenn allerdings dann einfache Bücher auftauchen die ca. 30 J.alt sind und knapp 400 € kosten (weil es sie im Moment nicht ganz so häufig gibt) dann sollte das Buch schon dem Alter entsprechend gut sein! Sicher ist das ein Sch.. job alte Bücher zu verkaufen. Wenn man Heute sagt OK da schau ich halt schnell ins Internet!
Allerdings habe ich hier eine Suchauftrag rein gestellt das ich bestimmte Literatur suche (rings um den Bauernkrieg ..Mittelalter) geantwortet hat mir Niemand. Wer weis wo die Anfrage geblieben ist

Gruss Stephan

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Re: Falsche Zustandsbeschreibung

Beitrag von d_r_m_s » Mi 11. Apr 2018, 17:57

Stephan75SE hat geschrieben:
Mi 11. Apr 2018, 17:33
...
Allerdings habe ich hier eine Suchauftrag rein gestellt das ich bestimmte Literatur suche (rings um den Bauernkrieg ..Mittelalter) geantwortet hat mir Niemand. Wer weis wo die Anfrage geblieben ist
...
https://www.booklooker.de/app/priv/suchauftrag.php?
Was ist ein Suchauftrag?
Mit einem Suchauftrag können Sie nach Artikeln fahnden, die Sie bei uns momentan nicht (oder zu teuer) finden ... Sobald ein Artikel angeboten wird, der Ihren Suchkriterien entspricht, werden Sie per E-Mail benachrichtigt.

der Suchauftrag funktioniert im Prinzip genau so wie die manuelle Suche ... nur dass er regelmässig im Hintergrund die neu eingestellten Bücher prüft ...

entspricht ein neu eingestelltes oder überarbeitetes Buchangebot den Kriterien bekommt man eine Mail ... echt !

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