Bewertungstext eine Beschwerde?

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racine
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Bewertungstext eine Beschwerde?

Beitrag von racine » Fr 20. Jul 2012, 10:49

Hallo,

ich habe vor 2 Wochen ein limitiertes Buch über booklooker verkauft.
Der Käufer wollte, dass ich dies an eine andere Adresse als Geschenk versende.
Das machte ich auch. Und zwar auch noch als versichertes Paket, da das Buch schwer war.

Zwei Tage später hatte dieser Käufer dieses limitierte Buch mit einem 3-fachen Verkaufspreis
als Angebot reingesetzt.
Ich mailte ihm und sprach ihn daraufhin an, dass das schon eine komische Art sei.
Und ich bewertete ihn zwar mit 4 Sternen, aber mit einem negativen Kommentar.
Kurz darauf war dieses Buch-Angebot gelöscht.

Ich mailte dies booklooker, dass das schon eine merkwürdige Art sei, Geschäfte abzuwickeln.
Billig aufkaufen, so tun, als wenn man diesen Artikel verschenken wolle, und dann selbst
wieder einsetzen für einen sehr hohen Preis.

Mein Einwand wird nicht anerkannt. Ich habe nun meine Bücher, die ich zum Verkauf anbot, gelöscht.

Bei ebay und auch bei amazon haben und bekommen nur DIE Recht, die auch profitlich
dem Anbieter was bringen.

Ich soll nun bei booklooker meinen negativen Kommentar für diesen Herrn löschen.
Toll...von wegen freie Meinung hier in Deutschland. Wichtig ist anscheinend nur, dass
dieser Herr weiterhin seine 100% seiner Bewertungen behält, und er seine Bücher etc.
weiterhin gut verkaufen kann. Nur das zählt heute.

Viele Grüße
racine

gepard
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Re: Bewertungstext eine Beschwerde?

Beitrag von gepard » Fr 20. Jul 2012, 11:09

Also ich verstehe die Entrüstung nicht.Wenn ich einen Artikel verkauft habe ist er verkauft.Was der Käufer damit macht ist mir egal.Er kann ihn in den Tresor legen,in den Mülleimer werfen, ihn verschenken oder auch weiterverkaufen.Wichtig ist, dass er mit meinem Service zufrieden ist und ich mit seinem Zahlungsverhalten.Dann gibt es in der Regel für beide Seiten 4 Sterne und alles andere interessiert mich dann nicht mehr.
Zuletzt geändert von gepard am Fr 20. Jul 2012, 11:11, insgesamt 1-mal geändert.

racine
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Re: Bewertungstext eine Beschwerde?

Beitrag von racine » Fr 20. Jul 2012, 11:11

Ja dich interessiert das vllt nicht...mich schon.
Noch sind wir alle menschliche Wesen, und ich möchte auch,
dass man menschlich mit mir umgeht...und mich nicht, auf deutsch,
verarscht.

Es geht mir darum, dass ich meine Meinung frei äußern darf, und die Bewertung,
die ich abgegeben habe, beibehalten wird...Punkt

In diesem Sinne

Enibas

Re: Bewertungstext eine Beschwerde?

Beitrag von Enibas » Fr 20. Jul 2012, 11:12

So ganz unrecht hat Racine nicht. Mich würde das auch wurmen. Ich hätte genauso verfahren wie sie, nur es
b r i n g t nichts, leider.

@Gepard, .....Tresor legen,in den Mülleimer werfen, ihn verschenken das wäre mir auch egal, aber billig einkaufen und dann höherpreisig verkaufen, das ist eine Schw..... Dann soll er es wenigstens auf einer Plattforum machen, auf der es nicht gleich gefunden wird. Das ist meine Meinung.
Zuletzt geändert von Enibas am Fr 20. Jul 2012, 11:16, insgesamt 1-mal geändert.

racine
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Re: Bewertungstext eine Beschwerde?

Beitrag von racine » Fr 20. Jul 2012, 11:16

Hallo Sabine (?),

bei ebay ist mir vor Jahren ähnliches passiert.
Da wird drüber weggesehen, die Bewertung wurde einfach gelöscht,
da es sich um einen Powerseller handelt...und dieser ebay mehr ´bringt´.

Ja...leider ist es heute so...und leider bringt Beschwerde gar nichts...leider.

Aber alles rächt sich irgendwann mal...

gepard
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Re: Bewertungstext eine Beschwerde?

Beitrag von gepard » Fr 20. Jul 2012, 11:18

Billig aufkaufen, so tun, als wenn man diesen Artikel verschenken wolle, und dann selbst
wieder einsetzen für einen sehr hohen Preis.
Was heisst denn billig aufkaufen.Du hast doch den Verkaufspreis bestimmt.Wenn der Kunde das erworbene Buch teurer weiterverkauft ist das seine Sache.Er war dann vielleicht nicht ganz ehrlich zu dir,aber es gibt wirklich schlimmere Sachen.

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Re: Bewertungstext eine Beschwerde?

Beitrag von Flachs » Fr 20. Jul 2012, 11:22

racine hat geschrieben:ich habe vor 2 Wochen ein limitiertes Buch über booklooker verkauft.
Der Käufer wollte, dass ich dies an eine andere Adresse als Geschenk versende.
Das machte ich auch.

Zwei Tage später hatte dieser Käufer dieses limitierte Buch mit einem 3-fachen Verkaufspreis
als Angebot reingesetzt.
Ich mailte ihm und sprach ihn daraufhin an, dass das schon eine komische Art sei.
Und ich bewertete ihn zwar mit 4 Sternen, aber mit einem negativen Kommentar.
Sowas mag Dir zwar seltsam erscheinen, aber es ist vollkommen unerheblich, wie ein Wiederverkäufer sich gibt, um diesen Verdacht nicht aufkommen zu lassen und womöglich eine Stornierung zu riskieren, solange er seinen Kauf korrekt abwickelt.

Du hast das Buch zu einem von Dir selbst bestimmten Preis(!) angeboten, und diesen Preis hat er bezahlt. Wenn er anschließend meint, es zu einem höheren Preis weiterverkaufen zu können, mag Dich das zwar ärgern, aber es geht Dich letztlich nichts an: Er hat dieses Buch rechtmäßig erworben und darf es selbstverständlich auch wieder verkaufen.

Zufällig habe ich Deinen Bewertungskommentar entdeckt, weil dieser Wiederverkäufer auch mein Kunde wurde, und empfand Deinen Kommentar in der Tat als unangemessen, da es ja die Kaufabwicklung als solche zu bewerten gilt, und in diesem Punkt verhält sich dieser Handelspartner tatsächlich absolut vorbildlich. :wink:
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Re: Bewertungstext eine Beschwerde?

Beitrag von Erzkanzler » Fr 20. Jul 2012, 11:38

Moin,

handelt es sich um einen privaten oder gewerblichen Käufer??
Bei den "gewerblichen" kommt so etwas öfters vor: billig kaufen - teurer verkaufen, das ist Marktwirtschaft.

Wenn es sich um einen "privaten" Käufer handelt, ist es eine Sauerei, er würde dann "gewerblich" handeln, sprich mit Gewinnabsicht.
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Re: Bewertungstext eine Beschwerde?

Beitrag von Flachs » Fr 20. Jul 2012, 11:44

Erzkanzler hat geschrieben:Wenn es sich um einen "privaten" Käufer handelt, ist es eine Sauerei, er würde dann "gewerblich" handeln, sprich mit Gewinnabsicht.
Es handelt sich um ein Antiquariat. :wink:
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Re: Bewertungstext eine Beschwerde?

Beitrag von Erzkanzler » Fr 20. Jul 2012, 11:55

Flachs hat geschrieben:
Erzkanzler hat geschrieben:Wenn es sich um einen "privaten" Käufer handelt, ist es eine Sauerei, er würde dann "gewerblich" handeln, sprich mit Gewinnabsicht.
Es handelt sich um ein Antiquariat. :wink:
na dann: davon leben die doch!
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Re: Bewertungstext eine Beschwerde?

Beitrag von barbara » Fr 20. Jul 2012, 12:00

Bücher billig zu aufzukaufen und mit Gewinn weiterzuverkaufen ist ja wohl der Geschäftszweck eines Antiquariats - oder? Als Verkäufer kann man sich höchstens über sich selbst ärgern, weil man nicht ausreichend recherchiert hat, wieviel das Buch wert ist. Oder aber, man wollte es schnell loswerden (teure antiquarische Bücher suchen manchmal Jahre nach dem passenden Käufer :wink: ). Jedenfalls gibt es in meinen Augen keine Rechtfertigung, sich darüber aufzuregen, wenn jemand das Buch kauft. Und es an eine andere Anschrift schicken lassen - wo ist das Problem? Das machen viele - ich lasse alles an meine Büroanschrift schicken. Vielleicht war es auch wirklich zunächst als Geschenk gedacht, und der Beschenkte hat es abgelehnt??

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Re: Bewertungstext eine Beschwerde?

Beitrag von Serafin » Fr 20. Jul 2012, 12:24

Du hast das Buch verkauft; d.h. es gehört Dir nicht mehr! Was der Käufer damit macht, geht Dich absolut nichts an!

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Re: Bewertungstext eine Beschwerde?

Beitrag von digitalis » Fr 20. Jul 2012, 14:51

hallo racine,

nimm es philosophisch, Du hast was gelernt. :)
Ich wäre mir an Deiner Stelle ein bisschen blöd vorgekommen, wenn jemand behauptet, ein Buch als Geschenk zu kaufen, obwohl er es wieder verkaufen möchte. Ich werde nicht gerne belogen, aus welchem Grund auch immer. Kein Mensch verlangt bei einem Buchverkauf Aussagen, was KäuferIn damit vorhat, deshalb würde ich diese völlig überflüssige Lüge weder verstehen noch entschuldigen. Schließlich ist mir klar, dass einE GewerblicheR, der/die bei mir ein Buch kauft, es in der Regel weiter verkaufen will, selbstverständlich zu mindestens dem doppelten Preis, sonst lohnt es sich nicht. Viele Antiquariate mussten schon aufgeben, weil der Markt durch den Onlinehandel sehr eng geworden ist. Deshalb ist das völlig in Ordnung. Ich freue mich eher, wenn ein echter Antiquar eins meiner Bücher für weiter verkaufbar hält.
Allerdings möchte ich nix vom Pferd erzählt kriegen, denn das begreife ich als Missachtung und würde diesen Käufer deshalb auf die Blacklist setzen.
Booklookers Verhalten ist völlig korrekt und hat keinen Vorwurf verdient.
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Re: Bewertungstext eine Beschwerde?

Beitrag von spiralnebel111 » Fr 20. Jul 2012, 14:59

Flachs hat geschrieben:
Erzkanzler hat geschrieben:Wenn es sich um einen "privaten" Käufer handelt, ist es eine Sauerei, er würde dann "gewerblich" handeln, sprich mit Gewinnabsicht.
Es handelt sich um ein Antiquariat. :wink:
Flachs, woher weißt Du das?

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Re: Bewertungstext eine Beschwerde?

Beitrag von Antiqua » Fr 20. Jul 2012, 15:25

Also ich kann Racine schon ein bißchen verstehen.

Vor einiger Zeit habe ich mal einen VK um Zusendung eines Bildes von einem Buch gebeten.
Antwort (sinngemäß): Ich kann leider keine Bilder machen. Habe mich aber bei der Gelegenheit mal umgesehen und gemerkt, dass ich das Buch zu billig angeboten habe. Habe daher den Preis jetzt auf ... erhöht.

Das hat mich doch ziemlich gewurmt. Natürlich darf er das, keine Frage. Aber geärgert habe ich mich doch.

Ist eben unter "dumm gelaufen" abzubuchen.

Schönes Wochenende!
Antiqua

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