Bewertungstext eine Beschwerde?

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bookworms
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Re: Bewertungstext eine Beschwerde?

Beitrag von bookworms » Fr 20. Jul 2012, 15:28

spiralnebel111 hat geschrieben:Flachs, woher weißt Du das?
Sie sagte doch, er hat auch bei ihr gekauft.

racine, ich kann den meisten meiner Vorredner nur zustimmen.
Du hast Deinen Preis festgesetzt. Dass ein Händler günstig einkauft und teuer verkauft, liegt in der Natur der Sache.

Ich halte noch nicht einmal die Aussage mit dem Geschenk unbedingt für eine Lüge...
Ich könnte mir vorstellen, sein Kunde wollte das Buch als Geschenk haben, und warum sollte er es erst an sich schicken lassen, um es dann selbst als Geschenk weiterzuschicken?

Das ist alles völlig legitim, und auch booklooker verhält sich korrekt.

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d_r_m_s
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Re: Bewertungstext eine Beschwerde?

Beitrag von d_r_m_s » Fr 20. Jul 2012, 15:30

spiralnebel111 hat geschrieben:
Flachs hat geschrieben:
Erzkanzler hat geschrieben:Wenn es sich um einen "privaten" Käufer handelt, ist es eine Sauerei, er würde dann "gewerblich" handeln, sprich mit Gewinnabsicht.
Es handelt sich um ein Antiquariat. :wink:
Flachs, woher weißt Du das?
Flachs hat geschrieben:Zufällig habe ich Deinen Bewertungskommentar entdeckt, weil dieser Wiederverkäufer auch mein Kunde wurde
...
digitalis hat geschrieben:...
Ich wäre mir an Deiner Stelle ein bisschen blöd vorgekommen, wenn jemand behauptet, ein Buch als Geschenk zu kaufen, obwohl er es wieder verkaufen möchte. Ich werde nicht gerne belogen, aus welchem Grund auch immer. Kein Mensch verlangt bei einem Buchverkauf Aussagen, was KäuferIn damit vorhat, deshalb würde ich diese völlig überflüssige Lüge weder verstehen noch entschuldigen
...
Das ist aber auch das einzige, was zu beanstanden wäre. Ich hätte aber nichts dagegen, wenn die Herrschaften, die ihre Bücher i.d.R. zum Mehrfachen meiner Angebotspreise einstellen, mir die Bücher abkaufen würden, die sie noch nicht im Angebot haben. :wink:

Vielleicht ist das die Strategie des Antiquars, die VK zum Überdenken ihrer Zustandsbeschreibung zu bringen ? Wäre doch eine Erklärung. :wink:

Gut finde ich es trotzdem nicht. Nur die Aufregung finde ich in diesem Fall etwas übertrieben.

Nelli
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Re: Bewertungstext eine Beschwerde?

Beitrag von Nelli » Fr 20. Jul 2012, 15:42

Ganz ehrlich: ich bin seit 2008 bei BL und habe hier auch schon gelegentlich Bücher gekauft, gelesen, wollte sie irgendwann wieder einstellen und habe dabei festgestellt, daß ich mehr dafür bekommen kann, als ich incl. Porto gezahlt habe. Den Preis habe ich dann auch genommen. Umgekehrt habe ich nicht nur ein Buch für kleines Geld verkauft, weil ich den Sammlerwert erst erkannt habe, nachdem das wieder Buch verkauft war. Wo ist das Problem? Warum sollte ich mich darüber ärgern, daß jemand zu dem Preis kauft, den ich angebe? Ich habe es doch selbst in der Hand, den Marktwert gründlich zu prüfen und ggf. zu korrigieren. Meinen eigenen Fehler kann ich doch nicht anderen anlasten.

Anstatt mich darüber aufzuregen, würd ich mir lieber das nächste Buch schnappen und lesen :).
Dieser Nick entspricht nicht meinem Booklooker- Nick.

briefmarkenjaeger
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Re: Bewertungstext eine Beschwerde?

Beitrag von briefmarkenjaeger » Fr 20. Jul 2012, 16:52

Selbst mir, als gewerblichem Anbieter, ist es schon passiert, dass ich ein Buch weit unter dem Straßenpreis verkauft habe, da ich es versehentlich zum Einkaufspreis weiterverkauft habe.
Natürlich hatte ich das Buch dann auch zu dem angebotenen Preis verkauft, da es ja schliesslich mein eigener Fehler war, aber deswegen den Kunden im Bemerkungstext negativ zu bewerten wäre mir nicht im Traum eingefallen, selbst wenn er mir die Unwahrheit zur weiteren Verwendung des Buches mitgeteilt hätte. Schliesslich hatte er mit der Bezahlung seine Schuldigkeit beglichen.
Solch eine negative Bewertung halte ich für unangebracht, genau so wie ich es unangebracht finde, wenn ein Käufer den Geschichteninhalt eines Buches bewertet.

gepard
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Re: Bewertungstext eine Beschwerde?

Beitrag von gepard » Fr 20. Jul 2012, 17:00

Auch ich erhalte manchmal Bestellungen mit dem Vermerk "bitte schnell liefern,ist als Geschenk gedacht " o.a.Soll ich da jetzt nachprüfen ob das stimmt und falls nicht bei der Bewertung einen zornigen Kommentar hinterlassen ?Wie schon die meisten meiner Vorredner halte ich die Aufregung von Racine für ziemlich übertrieben.Sorry.

racine
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Re: Bewertungstext eine Beschwerde?

Beitrag von racine » Sa 21. Jul 2012, 07:36

Lieben Dank für all eure Antworten.
Ich denke, die meisten vo neuch sind noch von der Sorte,
die alles hinnimmt. Naja, dann ist es halt so.

Ich passe nunmal in keine Schablone, das hat mit sensibler Weltanschauung
nichts zu tun...ist es wie es ist...wenn ich mich ´verarscht´ fühle, reagiere ich.

Wenn die meisten hier alles so laufen lassen, weil man ja eh nichts mehr ändern kann,
na dann ´Gut Nacht´ armes Deutschland.

Lebt weiter in eurem Trott...sorry.

Natürlich habe ich den Verkaufspreis für das Buch bestimmt, und wißt ihr auch, warum
soo günstig? Weil ich noch eine Tierarztrechnung offen hatte.

Mir jammert der Käufer etwas vor, er müsse vom Buchverkauf leben...ja HALLO,
wir alle müssen irgendwie überleben, oder?
Es war nur die Art, WIE er das abgewickelt hat.
Ich bin zwar auch selbständig, aber in einer anderen Branche...auch hier wird manchmal
nicht ganz so seriös gearbeitet...ja leider.

Das Buch stand bei mir fast 10 Jahre im Regal...eine Erinnerung an mein Auto, das ich
mal besaß...

Es hat sich für mich erledigt...soll der Mensch glücklich werden, der das Buch mal kaufen wird. (so wie ich).

LGR

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Re: Bewertungstext eine Beschwerde?

Beitrag von surfzocker » Sa 21. Jul 2012, 11:12

racine hat geschrieben:
1. Natürlich habe ich den Verkaufspreis für das Buch bestimmt, und wißt ihr auch, warum
soo günstig? Weil ich noch eine Tierarztrechnung offen hatte.


2. Das Buch stand bei mir fast 10 Jahre im Regal...eine Erinnerung an mein Auto, das ich
mal besaß...
1. Das hat natürlich immer Vorrang, das sehe ich kein bischen anders. Aber den Käufern sind die Beweggründe, weshalb man sich von sowas trennt/trennen muss verständlicher Weise völlig egal. Ganz besonders denen, die Gewinn regenerieren müssen oder einfach nur wollen.

2. Ob Du es glaubst oder nicht: Sowas passierte mir auch mit meinem "Das große Ford Capri-Buch", das ging in einer Versteigerung für 40 Euro weg und der Händler bot es dann für 120 Euro an. Ich gebe zu, es grämt einen schon im Moment, es ist aber nunmal legitim.
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Re: Bewertungstext eine Beschwerde?

Beitrag von booklooker.de » So 22. Jul 2012, 15:37

Hallo,

wir halten fest:

1. Man kann über diesen Vorgang geteilter Meinung sein.
2. Die Diskussion ist ausgeartet und persönlich geworden, daher haben wir die letzten Beiträge gelöscht und den Thread geschlossen.

Schönen Gruß:
Das Team von booklooker.de

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