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BeitragVerfasst: So 16. Apr 2017, 11:27 
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Hallo in die Runde! Meines Erachtens geben weder Einschreiben, noch "Rückscheine" absolute Sicherheit! Abgesehen davon, dass selbst manche Bedienung bei DHL-Shops nicht weiß, dass man ein Paket zusätzlich mit einem Rückschein absichern kann, wissen leider auch Fahrer aller Nationen (Subunternehmer DHL?) nicht immer, was ein aufgeklebter Rückschein bedeutet... Da steht dann ein Paket mit 399 EUR Buchwert als "zugestellt" im Sendungsverlauf, die Empfängerin schwört aber glaubhaft Stein und Bein, dass bei ihr nichts ankam! So mein letzter Fall. Meine Nachfragen bei der DHL-Hotline führten insofern zu nichts, als dass auch dort Sachbearbeiter mit nicht deutsch klingenden Namen (was ja ansonsten überhaupt kein Makel ist) nicht wussten, was ein Paket mit Rückschein bedeutet: irgendwer muss persönlich auf dem Rückschein den Empfang quittieren! Meine Telefonate mit der Hotline drehten sich im Kreis: das Paket galt als zugestellt, die Empfängerin hatte nichts bekommen und ich bekam auch keinen quittierten Rückschein. Gottseidank war die Empfängerin sehr kooperativ und machte u.a. in ihrem Wohnhaus eine Art Flugblattaktion, die nach zwei Wochen tatsächlich dazu führte, dass eines Abends kurz vor Mitternacht das Paket ohne Kommentar vor ihrer Tür stand. Der Auslieferer hatte es in einem Mehrfamilienhaus unten ins Treppenhaus gestellt, ein anonymer Mieter hatte es mehrere Tage in Verwahrung genommen. DER RÜCKSCHEIN KLEBTE UNBEARBEITET NACH WIE VOR AUF DEM PAKET!
In diesem Fall hatten die Beteiligten einfach Glück! Ohne dies Glück wäre ich bei DHL jedoch keinen Schritt weiter gekommen, trotz maximaler Sicherheitsvorkehrung! Für die galt das Paket als zugestellt.
Was nützen also alle schönen Möglichkeiten, wenn die Auslieferer die Regeln nicht kennen oder einfach ignorieren? DHL sollte aufhören, sich immer reinzuwaschen. Da sind dann auch die Trackingmeldungen überhaupt nicht hilfreich.
Schöne Restostern wünscht
jottvauem

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BeitragVerfasst: Mo 17. Apr 2017, 07:45 
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Registriert: Sa 16. Jun 2007, 16:01
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Wohnort: 51491 Overath
Man sollte grundsätzlich immer darauf achten, dass man sich ein versichertes Paket oder Einschreiben bei der Abgabe quittieren lässt. Ohne diese Quittung ist im Problemfall die Erstattung der Versicherungssumme durch den Logistikdienstleister nicht gewährleistet.
Die einzige Ausnahme würde ich dann sehen, wenn der Logistikdienstleister im Voraus einem schriftlich zusichert, dass eine Quittung für die Erstattung der Versicherungssumme im Verlustfall nicht notwendig ist.

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BeitragVerfasst: Di 18. Apr 2017, 21:40 
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Beiträge: 91
Zitat:
Man sollte grundsätzlich immer darauf achten, dass man sich ein versichertes Paket oder Einschreiben bei der Abgabe quittieren lässt. Ohne diese Quittung ist im Problemfall die Erstattung der Versicherungssumme durch den Logistikdienstleister nicht gewährleistet.
Die einzige Ausnahme würde ich dann sehen, wenn der Logistikdienstleister im Voraus einem schriftlich zusichert, dass eine Quittung für die Erstattung der Versicherungssumme im Verlustfall nicht notwendig ist.
... hat jvm ja gemacht, davon gehe ich aus.
Nur, wenn es nicht "original" zugestellt wird und der Rückschein nicht ausgefüllt wird, nützt doch alles im Voraus nichts ...

Die Mitarbeiter an den Hotlines haben heute leider, leider kaum Ahnung von dem Produkt, was sie da bearbeiten. Erlebe ich in meiner Firma auch fast jeden Tag aufs neue. Aber solange das Produkt immer weiter gekauft wird (werden muss, da vlt konkurrenzlos), wird sich nichts ändern :|

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Gruß - Aristo

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BeitragVerfasst: Di 18. Apr 2017, 22:15 
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Registriert: Sa 16. Jun 2007, 16:01
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Wohnort: 51491 Overath
Zitat:
... hat jvm ja gemacht, davon gehe ich aus.
Das glaube ich nicht, ansonsten hätte er ja von dem zeitweise verschollenen Paket die Quittung und man hätte den Schaden dem Paketdienst in Rechnung stellen können, sofern der Paketdienst nicht mehr das Paket beibringen kann oder den Verbleib aufklären kann.
In diesem Fall ist es (auch ohne Quittung) gut ausgegangen, aber ich sehe nicht den Empfänger dafür zuständig, dass er mit einer Flugblattaktion nachforschen muss, wo das Paket abgeblieben ist, nur weil der Paketdienst es nicht für nötig hält eine Benachrichtigungskarte einzuwerfen.

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BeitragVerfasst: Mi 19. Apr 2017, 07:43 
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Zitat:
...
hätte er ja von dem zeitweise verschollenen Paket die Quittung und man hätte den Schaden dem Paketdienst in Rechnung stellen können, sofern der Paketdienst nicht mehr das Paket beibringen kann oder den Verbleib aufklären kann
...
wie soll denn ohne Quittung die Sendungsverfolgung durch den Versender funktionieren ?

und wenn sich der 'Dienst' auf den Standpunkt stellt 'das Paket hat sein Ziel erreicht', dann bleibt einem wohl nur noch der (wenig aussichtsreiche ?) Rechtsweg:
Zitat:
...
Da steht dann ein Paket mit 399 EUR Buchwert als "zugestellt" im Sendungsverlauf, die Empfängerin schwört aber glaubhaft Stein und Bein, dass bei ihr nichts ankam!
...
Sachbearbeiter ... nicht wussten, was ein Paket mit Rückschein bedeutet: irgendwer (?) muss persönlich auf dem Rückschein den Empfang quittieren! Meine Telefonate mit der Hotline drehten sich im Kreis: das Paket galt als zugestellt,
...
Der Auslieferer hatte es in einem Mehrfamilienhaus unten ins Treppenhaus gestellt ... DER RÜCKSCHEIN KLEBTE UNBEARBEITET NACH WIE VOR AUF DEM PAKET!
...
Paket mit Rückschein kenne ich bisher nicht, eine Übergabe mit Unterschrift ist m.W. bei Paketen immer gefordert ... sollte das dann auch nur an den angegebenen Empfänger ausgehändigt werden ?

wobei ich meine eigene Unterschrift auf den Komikerautomaten der Zusteller nicht identifizieren könnte, weil immer nur ein Teil tatsächlich angezeigt (und dann wohl auch so unvollständig übernommen) wird ... wie so etwas als 'Nachweis' zugelassen werden kann ist mir sowieso ein Rätsel ...

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Ein kluger Mensch sagte einmal:
Jede Sache hat drei Seiten:


:wink:


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BeitragVerfasst: Mi 19. Apr 2017, 14:16 
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Beiträge: 33
Hallo zusammen,

ja: natürlich hatte ich eine Quittung für die Paketabgabe! Und zusätzlich war darauf auch die Nutzung und Bezahlung eines "Rückscheins national" quittiert. Was nutzt das aber, wenn die Hotline-Mitarbeiter/innen sich stur darauf zurückziehen, dass das Paket lt. Zusteller ausgeliefert sei???
Dieser Rückschein-Service kostete 2,15 EUR zusätzlich. Ich dachte, jeder wüsste, was ein Rückschein ist? Auf die Vorderseite (Postkartengröße/rosarot) kommt meine Anschrift (die des Absenders), damit der Versender den Rückschein als unterschriebene Quittung des Empfangs hat! Auf der anderen Seite hat der Auslieferer nämlich einzutragen, WER der Empfänger der Sendung war, d.h. WEM er diese persönlich übergeben hat! Name, Vorname, Anschrift. Darunter die "Empfangsbestätigung": Name und Vorname in GROSSBUCHSTABEN und der unterschriebene Text: Ich bestätige, die Sendung am heutigen Tag erhalten zu haben, Datum, Unterschrift Empfangsberechtigter! Auch der Postmitarbeiter/Auslieferer muss dort unterschreiben, wann und wem er die Sendung übergeben hat!
Sowohl bei der Hotline, als auch bei den Auslieferern kennen wohl sehr viele überhaupt nicht diese kostenpflichtige Zusatzleistung! Sonst hätte der Rückschein ja nicht unbenutzt auf dem Paket geklebt. So ein Paket darf dann eben nicht einfach irgendwo abgelegt werden!
Viele meinen, so eine Vorsichtsmassnahme sei doch nicht nötig und vergessen ganz, dass der Absender weder sieht, wer was auf dem PDA (heißt das so) abgezeichnet hat. Und viele Auslieferer legen das Paket einfach an einem sogen. "Wunschort" ab und dann ist gar keiner, der irgendetwas quittiert!!!
Also: teurere Bücher (ob Paket, ob Maxibrief o.ä.) verschicke ich IMMER mit Rückschein und zahle gern für den Service. Dann habe ich nämlich im Normalfall immer eine Empfangsbestätigung. Das fragliche Buch in diesem Fall kostete immerhin 399 Euro...

So ist das mit der Schere zwischen Anspruch und Realität bei DHL.

Es grüßt, der jvm

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BeitragVerfasst: Mi 19. Apr 2017, 17:08 
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Wohnort: 51491 Overath
Zitat:
ja: natürlich hatte ich eine Quittung für die Paketabgabe! Und zusätzlich war darauf auch die Nutzung und Bezahlung eines "Rückscheins national" quittiert. Was nutzt das aber, wenn die Hotline-Mitarbeiter/innen sich stur darauf zurückziehen, dass das Paket lt. Zusteller ausgeliefert sei???
Ich würde bei einem vermissten Paket nicht mit den Hotline-Mitarbeitern diskutieren, sondern direkt einen Nachforschungsauftrag stellen, wenn es nicht bei der angegebenen Empfängeradresse zugestellt worden ist.
Dann müsste DHL nämlich genauere Auskünfte erteilen, wo das Paket ist oder im Verlustfall eben erstatten.

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BeitragVerfasst: Mi 19. Apr 2017, 18:31 
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Beiträge: 33
Zitat:
Zitat:
ja: natürlich hatte ich eine Quittung für die Paketabgabe! Und zusätzlich war darauf auch die Nutzung und Bezahlung eines "Rückscheins national" quittiert. Was nutzt das aber, wenn die Hotline-Mitarbeiter/innen sich stur darauf zurückziehen, dass das Paket lt. Zusteller ausgeliefert sei???
Ich würde bei einem vermissten Paket nicht mit den Hotline-Mitarbeitern diskutieren, sondern direkt einen Nachforschungsauftrag stellen, wenn es nicht bei der angegebenen Empfängeradresse zugestellt worden ist.
Dann müsste DHL nämlich genauere Auskünfte erteilen, wo das Paket ist oder im Verlustfall eben erstatten.
Kurz bevor die Empfängerin das Paket kommentarlos (und nach einigen Tagen) vor ihrer Wohnungstür fand (gottseidank!) hatte ich (als der Absender) einen Nachforschungsantrag gestellt. Man gab mir aber gleich zu verstehen, dass das Sysiphus-Arbeit sei, da doch das Paket am "Wunschort" der Empfängerin abgelegt worden sei... Da hätte aber der Auslieferungsfahrer wegen meines Rückscheins gar nichts hinlegen dürfen, er musste ja einem berechtigten Empfänger das Paket übergeben, dieser hätte es auf dem Rückschein quittieren und der an mich zurück geschickt werden müssen. Es war eine Endlosschleife mit DHL, das Paket war ja in deren Augen ausgeliefert und der blöde Rückscheinauftrag: was kümmerts DHL?
Da ich Privat handele, hätte booklooker womöglich den Käuferschutz anwenden müssen... Ging ja noch einmal glimpflich aus. Aber DHL machte seinen Job nicht korrekt und nahm sich nichts davon an!
der jottvauem

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BeitragVerfasst: Mi 19. Apr 2017, 18:46 
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Beiträge: 3448
Wohnort: Grossraum Karlsruhe
Zitat:
...
Ich dachte, jeder wüsste, was ein Rückschein ist? Auf die Vorderseite (Postkartengröße/rosarot) kommt meine Anschrift (die des Absenders), damit der Versender den Rückschein als unterschriebene Quittung des Empfangs hat! Auf der anderen Seite hat der Auslieferer nämlich einzutragen, WER der Empfänger der Sendung war, d.h. WEM er diese persönlich übergeben hat! Name, Vorname, Anschrift. Darunter die "Empfangsbestätigung": Name und Vorname in GROSSBUCHSTABEN und der unterschriebene Text: Ich bestätige, die Sendung am heutigen Tag erhalten zu haben, Datum, Unterschrift Empfangsberechtigter! Auch der Postmitarbeiter/Auslieferer muss dort unterschreiben, wann und wem er die Sendung übergeben hat!
...
ja, wenn das natürlich sooo kompliziert ist ... verstehe ich wenigstens, warum Fahrer mit der Lizenz zum Postweitwurf jetzt als Fachkräfte betitelt werden:

Fachkräfte gesucht
Tausende Paketzusteller fehlen: Online-Kunden müssen sich wohl auf Wartezeiten einstellen

http://www.focus.de/finanzen/news/fachk ... 82668.html

als Fachkräfte bezahlen wollen die 'Dienstleister' ja eher nicht, und unsere neuen Fachkräfte müssen ja oft damit anfangen, unsere Schrift zu lernen ...

Einarbeitung ist heute meist nahe Null gefordert, warum soll das bei der Post anders sein als sonst inzwischen auch ?

wenn ich mir vorstelle, selbst unter den Bedingungen in Arabien, Thailand, China, Japan Post zuzustellen ... :roll:

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BeitragVerfasst: Mi 19. Apr 2017, 19:28 
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Beiträge: 33
@ d-r-m-s
Mich stört ja am meistens die Außendarstellung der DHL-Verantwortlichen, der Oberen. Die leugnen ja quasi kategorisch jedes Fehlverhalten. Wer wie wir viel mit Postversand und -empfang hantiert, weiß doch, wie die Realität "an der Kundenfront" ist. Ich möchte auch kein Auslieferungsfahrer sein und vermutlich ist Mindestlohn dort oft Wunschtraum. Die Macher an der Spitze kennen entweder die Drucksituation wirklich nicht oder leugnen dies eiskalt aus geldmarkttaktischen Gründen.
Ob DHL, Hermes oder sonstwer: ich gebe jedem der ausgebeuteten Fahrer, der mir ein Päckchen oder Paket persönlich aushändigt, mindestens einen Euro ins verschwitzte Patschhändchen. Wie ich andernorts schon einmal sagte: dieser Job ist kein Ponyschlecken :wink:
Da ich Privatanbieter mit Vorkasse bin und rein rechtlich nichts zu befürchten hatte, tue ich dennoch im Vorfeld alles für die Sicherheit und in diesem Falle haben die Kundin und ich gemeinsam auf ihrer Seite alles getan, um das gute Stück nicht als Verlust abzuschreiben, der womöglich zu Lasten von booklooker gewesen wäre. Wir haben dann einfach Glück gehabt, dass schwere Bücher wohl nicht zu den lohnendsten Diebesgütern gerechnet werden. Wenn wir schon schwer Kunden finden, wie schwer hat dann erst ein dummer Dieb, diese Art Ware gut zu verkaufen :twisted:
So, Feierabend für heute, jetzt wird gelesen, bis Borussia kommt

der jottvauem

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