Händlerrabatt v. Privatverkäufer - Erfahrungen ? Probleme ?

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d_r_m_s
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Händlerrabatt v. Privatverkäufer - Erfahrungen ? Probleme ?

Beitrag von d_r_m_s » Di 12. Feb 2008, 08:50

Hallo zusammen ! :)

Frage an die anwesenden privaten Kollegen und die rechtlich Bewanderten:

Ich würde meine Angebote gerne für Wiederverkäufer attraktiver machen, ohne dabei allgemein die Preise zu drücken.
Hat jemand bereits Erfahrungen mit einem Zusatz wie 'Händler erhalten ?? % Rabatt auf die ausgewiesenen Preise' ?
Und gibt es rechtliche Tücken, die man beachten muss bzw. wegen denen man eine solche Ansage besser unterlassen sollte ?

Dass das nicht jedem privaten Käufer schmecken wird ist schon klar, aber man kann es ja nicht jedem recht machen ... :wink: ... und das die Gebühren bezogen auf den Erlös dann höher sind ist schon OK ...

Bis später ... bin nicht die ganze Zeit im Forum, aber ich schaue jeden Tag ein paar Mal rein ...

Yara
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Re: Händlerrabatt v. Privatverkäufer - Erfahrungen ? Problem

Beitrag von Yara » Di 12. Feb 2008, 09:02

d_r_m_s hat geschrieben:Hallo zusammen ! :)
Hat jemand bereits Erfahrungen mit einem Zusatz wie 'Händler erhalten ?? % Rabatt auf die ausgewiesenen Preise' ?
Der übliche Händlerrabatt liegt bei um die 30% auf den Ladenverkaufspreis. Denke damit liegt man auch als privater Verkäufer bei gebrauchten Büchern ganz gut, wobei ich Deine Preise nicht kenne, das gilt natürlich nur für entsprechende Preisgestaltung.

Rechtlich sollte das wenn's entsprechend formuliert ist keine Probleme geben.

Yara

barbara
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Beitrag von barbara » Di 12. Feb 2008, 09:15

@Yara: Da redest du aber von dem Händlerrabatt für Neubücher (der liegt zwischen 30 und 40 %) - das ist doch bei gebrauchten gar nicht durchzuhalten. Die kalkuliert man doch ganz anders.

Yara
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Beitrag von Yara » Di 12. Feb 2008, 09:28

barbara hat geschrieben:@Yara: Da redest du aber von dem Händlerrabatt für Neubücher (der liegt zwischen 30 und 40 %) - das ist doch bei gebrauchten gar nicht durchzuhalten. Die kalkuliert man doch ganz anders.
...
Yara hat geschrieben:... Denke damit liegt man auch als privater Verkäufer bei gebrauchten Büchern ...
Yara hat geschrieben:... wobei ich Deine Preise nicht kenne, das gilt natürlich nur für entsprechende Preisgestaltung
Ich hätte bei den Büchern, die ich privat verkaufe, damit keine Probleme. Mag daran liegen, dass was ich privat verkaufe mit keiner Gewinnerzielungsabsicht verbunden ist und ich entsprechend nichts kalkulieren muss - die Bücher werden einfach zu dem Preis angeboten, den sie wert sind. Was natürlich jeder halten kann wie er will. Das soll jetzt keinesfalls eine neue privat-gewerbliche Diskussion auslösen, sondern nur die obige Prozentangabe, die ich gewähren würde (ggf. mit zusätzlichem Mengenrabatt verbunden), erläutern.

Yara

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d_r_m_s
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Beitrag von d_r_m_s » Di 12. Feb 2008, 10:34

erstmal dankeschön für die ersten Antworten ...

mit den exakten Prozenten kann es ja jeder halten wie er will ... selbst ohne Rabatt kaufen gegelegentlich Händler bei mir ein, wenn auch wohl mehr aus Gefälligkeit einem Kunden gegenüber als wegen des Gewinns (mein Durchschnittspreis liegt so bei ca. 4,- Euro, da kann man nicht so wahnsinnig viel aufschlagen) :)

da die ca. 20,- Monatsumsatz bisher gegenüber meinen Lebenshaltungskosten in FFM sowieso kaum ins Gewicht fallen habe ich mit Preissenkungen keine Probleme ... auch wenn ich meine Bücher nicht gerne verschleudere, das Wichtigere ist, sie möglichst effektiv wieder unter die Leute zu bringen :D

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Kohagie
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Beitrag von Kohagie » Di 12. Feb 2008, 12:22

d_r_m_s hat geschrieben:erstmal dankeschön für die ersten Antworten ...

mit den exakten Prozenten kann es ja jeder halten wie er will ... selbst ohne Rabatt kaufen gegelegentlich Händler bei mir ein, wenn auch wohl mehr aus Gefälligkeit einem Kunden gegenüber als wegen des Gewinns (mein Durchschnittspreis liegt so bei ca. 4,- Euro, da kann man nicht so wahnsinnig viel aufschlagen) :)

da die ca. 20,- Monatsumsatz bisher gegenüber meinen Lebenshaltungskosten in FFM sowieso kaum ins Gewicht fallen habe ich mit Preissenkungen keine Probleme ... auch wenn ich meine Bücher nicht gerne verschleudere, das Wichtigere ist, sie möglichst effektiv wieder unter die Leute zu bringen :D
Hallo,

schreib einfach in dein Angebot Händler gewähre ich einen Rabatt .... oder Händler erhalten einen Rabatt ..... näheres per PM oder Mail
Da brauchst du dich am Anfang nicht festlegen und mußt auch nicht viel schreiben. Und alles bleibt übersichtlicher und einfacher.

LG

hanischu
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Re: Händlerrabatt v. Privatverkäufer - Erfahrungen ? Problem

Beitrag von hanischu » Di 12. Feb 2008, 12:57

d_r_m_s hat geschrieben: Ich würde meine Angebote gerne für Wiederverkäufer attraktiver machen, ohne dabei allgemein die Preise zu drücken.
...
Im Antiquariat ist ein Kollegenrabatt von 10% der übliche Wert, wenn nichts anderes ausgemacht ist. Vielleicht kannst Du unter Umgehung des Wortes Rabatt schreiben: "Gewerblichen Käufern räume ich Händlerkonditionen ein". Dann weiß jeder Händler, was damit gemeint ist und keiner kommt auf die Idee, das Wettbewerbsrecht herauszusuchen. Falls dann jemand gleich eine ganze Kiste kaufen will, dann wird er schon von sich aus in Verhandlungen treten :wink: .

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