Gewerbl. Weiterverkauf nur mit schriftl. Genehmigung?

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Yumo
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Gewerbl. Weiterverkauf nur mit schriftl. Genehmigung?

Beitrag von Yumo » Do 10. Apr 2008, 01:05

Da ich noch in der Warteschleife des Finanzamts hänge bezüglich meiner Steuernummer für Kleinunternehmer, nutze ich die Zeit, um Bücher im Offline-Formular einzugeben.
Dabei bin ich in einem Buch, das ich verkaufen möchte, auf folgenden Text gestoßen:
Der gewerbliche Weiterverkauf und der gewerbliche Verleih von Büchern (...) aus der Zweitausendeins-Produktion bedürfen in jedem Fall der schriftlichen Genehmigung durch die Geschäftsleitung vom Zweitausendeins Versand in Frankfurt.
Das Buch müßte aus dem Jahr 1999 sein (bei 2001 gibt's meist keine Jahresangabe), ist somit also kein neues Buch.
Trifft das o.g. Zitat in dem Falle auch auf mein Buch zu? Oder bezieht es sich nur auf Neuware?

Für sachdienliche Hinweise dankt verwirrte Yumo :?

Yara
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Beitrag von Yara » Do 10. Apr 2008, 18:41

Den Zweitausendeins-Verlag und -Versand findest Du unter http://www.zweitausendeins.de/

Yara

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Flachs
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Beitrag von Flachs » Do 10. Apr 2008, 19:01

Danke, Yara, das war jetzt echt hilfreich! :mrgreen:
Der Wurm findet es merkwürdig und töricht,
daß der Mensch seine Bücher nicht frißt.
(Rabindranath Tagore)

Yara
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Beitrag von Yara » Do 10. Apr 2008, 21:13

Flachs hat geschrieben:Danke, Yara, das war jetzt echt hilfreich! :mrgreen:
Die Verwechslung der Zweitausendeins-Produktion mit der Jahreszahl 2001 beantwortet eigentlich alle gestellten Fragen bzgl. gewerblichem Weiterverkauf. Ich kann's aber gerne für Dich noch mal ausführlich auseinandernehmen und erklären.

Yara

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Flachs
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Beitrag von Flachs » Do 10. Apr 2008, 21:35

Yara hat geschrieben:Die Verwechslung der Zweitausendeins-Produktion mit der Jahreszahl 2001 beantwortet eigentlich alle gestellten Fragen bzgl. gewerblichem Weiterverkauf. Ich kann's aber gerne für Dich noch mal ausführlich auseinandernehmen und erklären.
Das ist wohl notwendig...
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barnabas
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Beitrag von barnabas » Do 10. Apr 2008, 22:22

aber yumo hat doch mit 2001 keine Jahresangabe gemeint. Darf man denn Bücher dieses Verlages nicht weiterverkaufen?

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Flachs
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Beitrag von Flachs » Do 10. Apr 2008, 22:24

barnabas hat geschrieben:aber yumo hat doch mit 2001 keine Jahresangabe gemeint.
So hatte ich das nämlich ebenfalls verstanden! :?
Der Wurm findet es merkwürdig und töricht,
daß der Mensch seine Bücher nicht frißt.
(Rabindranath Tagore)

Yara
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Beitrag von Yara » Fr 11. Apr 2008, 01:41

Flachs hat geschrieben:
barnabas hat geschrieben:aber yumo hat doch mit 2001 keine Jahresangabe gemeint.
So hatte ich das nämlich ebenfalls verstanden! :?
Hi Flachs,

wenn Dich das wirklich detalliert interessiert, schick mir ne PM. Sollte Yumo noch Fragen zum gegenwärtig aktuellen Problem haben, beantworte ich das natürlich konkret hier.

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Yara
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Beitrag von Yara » Fr 11. Apr 2008, 01:45

barnabas hat geschrieben:aber yumo hat doch mit 2001 keine Jahresangabe gemeint.
Yumo hat gar nichts gemeint, sondern etwas zitiert, was in dem Buch steht und die Fragen aufgeworfen hat, und dabei fälschlicherweise eine Jahreszahl statt der Produktionsfirma drunter verstanden. Wenn sich noch weitere nicht betroffene Nicht-Versteher einschalten möchten, um ihren Kommentar des Unverständnisses abzulassen, ist Yumo auch nicht geholfen.

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Yumo
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Beitrag von Yumo » Fr 11. Apr 2008, 02:05

Danke für Eure Antworten.
Ich habe mich in der Tat mißverständlich ausgedrückt: mit 2001 meinte ich das Unternehmen und hab aus Faulheit nur die Zahlen verwandt.
Also, es sollte heißen:
Das Buch müßte aus dem Jahr 1999 sein (bei Zweitausendeins gibt's meist keine Jahresangabe), ist somit also kein neues Buch.
Das Zitat aus dem Buch wirft bei mir die Frage auf, ob ich das Buch, das vermutlich aus dem Jahr 1999 stammt, verkaufen darf, oder ob es bedeutet, daß Artikel aus Zweitausendeins-Produktion grundsätzlich nicht gewerblich weiterverkauft werden dürfen.
Ich verstehe die Einschränkung so, daß dies nur für Neuware gilt und nicht für gebrauchte Artikel, bin mir aber nicht sicher. (Mail habe ich zwar vor ein paar Tagen an Zweitauseneins geschickt, aber da bis jetzt noch keine Antwort gekommen ist, wollte ich es hier versuchen.)

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Vandam
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Beitrag von Vandam » Fr 11. Apr 2008, 07:52

Nee, Yumo, du hast dich nicht missverständlich ausgedrückt. Ich glaub, alle bis auf einen haben sofort kapiert, was du gemeint hast ...

barnabas
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Beitrag von barnabas » Fr 11. Apr 2008, 08:03

Yara hat geschrieben:
barnabas hat geschrieben:aber yumo hat doch mit 2001 keine Jahresangabe gemeint.
Wenn sich noch weitere nicht betroffene Nicht-Versteher einschalten möchten, um ihren Kommentar des Unverständnisses abzulassen, ist Yumo auch nicht geholfen.

Yara
Aber mir ist damit auch nicht geholfen. Bücher von 2001, dem Verlag meine ich, habe ich auch zu Hause und wollte sie demnächst mal einstellen. Deshalb betrifft mich die Frage sehr wohl, auch wenn sie vielleicht bei mir dann erst konkret aufgetaucht wäre, wenn ich diese Bücher verkaufen wollte.

Aber vielleicht sollte ich meine Fragen als Neuling lieber im Anfängerthread veröffentlichen als hier transparent zu machen, was ich nicht weiß.

Und ich stelle fest, dass mich deine Antwort, Yara, geärgert hat.

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Vandam
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Beitrag von Vandam » Fr 11. Apr 2008, 08:49

Ich werde mal versuchen, mich anderorts schlau zu machen.

barbara
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Beitrag von barbara » Fr 11. Apr 2008, 09:05

barnabas hat geschrieben: Aber vielleicht sollte ich meine Fragen als Neuling lieber im Anfängerthread veröffentlichen als hier transparent zu machen, was ich nicht weiß.
Lass Dich nicht abschrecken, barnabas. Das Forum ist für alle da :lol:

Ich äußere mich ja höchst ungern, wenn ich meine Meinung nicht belegen kann - aber nachdem nicht einmal Yara offensichtlich eine wirklich fundierte Antwort geben kann:

Das Thema Zweitausendeins durchzieht seit Jahren diverse Foren, ohne dass (soweit ich das mitbekommen habe) irgendjemand etwas wirklich Handfestes geschrieben hat. Die Tendenz war aber immer: mit einem gebrauchten Gegenstand kann man machen, was man will, auch ihn veräußern. Ich bezweifle stark, dass der Verlag eine rechtliche Handhabe gegen diesen Verkauf hat - was er allerdings kann, ist sich zu weigern, dich weiterhin zu beliefern.

Meines Erachtens ist der Passus in der AGB die Folge eines Marketing- und Vertriebskonzepts, und in erster Linie historisch bedingt. Der Verlag hat preisgünstige Bücher gemacht, sie nur im eigenen Laden oder über Versand angeboten und war dadurch Ende der 70er Jahre Kult. Vor einigen Jahren wurde Zweitausendeins übrigens von einem Großunternehmen aufgekauft und in letzter Zeit stand im Börsenblatt, dass die Bücher demnächst in einigen ausgewählten Buchhandlungen verkauft werden - anscheinend ändert sich auch da etwas im Vertriebskonzept.

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antje
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Beitrag von antje » Fr 11. Apr 2008, 09:45

Diesen Satz gibt es übrigens auch in alten Goldmann-TBs. Ich habs bisher immer ignoriert.
Ich denke auch, das bezieht sich auf Neubücher, die man vom Verlag geliefert bekommt. Sicher bin ich mir da aber nicht.
Viele Grüße, Antje
Freundlichkeit ist eine Sprache, die Taube hören und Blinde lesen können - Mark Twain

http://www.booklooker.de/friebis

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