Wesentlich höheres Gewicht angegeben

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Ute34
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Wesentlich höheres Gewicht angegeben

Beitrag von Ute34 » Do 6. Sep 2007, 19:23

Ich habe soeben 8 Bücher eingegeben und dafür schon vorhandene Angaben verwendet. Bei sieben!!! dieser Bücher war das Gewicht der Bücher durch den anderen Verkäufer drastisch erhöht (bis auf das sechsfache). Ist das ein Trick, die Portokosten zu erhöhen? Ganz schön fies - man bestellt ein Buch, das angeblich 550 g wiegt (jedoch nur 24 Seiten und Kleinformat hat - nicht gut durchdacht - haha) und bekommt so ein Geschenkbändchen. Diese Bücher sind noch dazu alle mit recht hohen Preisen ausgezeichnet.
Habt Ihr das auch schon festgestellt und was kann der arme Käufer dagegen tun?

Ute

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jimihendrix
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Beitrag von jimihendrix » Do 6. Sep 2007, 19:45

Das habe ich auch schon festgestellt, viele, vor allem Profis, rechnen in die Versandkosten neben Porto und Verpackung auch Weg zum Postamt etc. mit rein.

Ich bestelle da einfach nicht
krimikiste'buecher

lieber ein Buch in der Hand als eine Antenne auf dem Dach

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d_r_m_s
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Beitrag von d_r_m_s » Do 6. Sep 2007, 20:28

als Käufer: dort nicht bestellen (meistens ist die Masche ziemlich auffällig)

und bei der Suche immer nach 'Preis und Porto' sortieren ...

als Verkäufer: keine Gewichtsangaben von anderen übernehmen ...
Zuletzt geändert von d_r_m_s am So 3. Jan 2016, 18:43, insgesamt 1-mal geändert.

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merlina22
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Beitrag von merlina22 » Fr 7. Sep 2007, 01:35

ohh jeee. :shock:
Ich glaub, ich werde alle Angebote, die über 500 gramm wiegen, lieber noch mal überprüfen.
Ich würde aber, wenns mir komisch vorkommt, sowieso vor dem Versand nochmal nachwiegen und auch zuviel gezahltes Porto zurückerstatten.

Das ist mir aber heute auch schon beim stöbern aufgefallen, mein Exemplar wog nämlich nicht 600 Gramm wie angegeben, sondern nur 430 Gramm. Und bei diesem Buch gab es nur eine einzige Ausgabe, also nichts von wegen Taschenbuch oder Hardcover.

Allerdings verwende ich bei DVDs für Einzeldvds auch ein einheitliches Gewicht, welches nicht immer übereinstimmt, da ich die Gewichtsstaffel verwende, und ich noch nicht herausgefunden habe, wie ich DVDs , die höher als 2 cm sind, anders heraussortieren soll.
zur Erläuterung:
Eine normale DVD geht mit Lupo gerade eben noch als Brief für 1,45 Euro durch, da die Höhe an den maximalen 2 cm grenzt.
Eine Box oder anders abweichende DVD (So ne Doppel DVD) ist höher als 2 cm und geht damit nicht mehr als 1,45 Brief durch, sondern als Grossbrief für 2,20 Euro.
Ich habe keine Ahnung, wie ich die sonst auseinander halten soll und verwende daher bei DVDs nicht das richtige Gewicht.

Aber sogenannte "Portoräuber" finde ich unmöglich.
http://www.booklooker.de/Boreal
Meine Bücher suchen ein neues zuhause...

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antje
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Beitrag von antje » Fr 7. Sep 2007, 08:11

Es ist natürlich absolut unmoralisch, ganz deutlich überhöhte Versandkosten zu verlangen und sehr schwer, als Gelegenheitskäufer das zu durchschauen, wenn auch völlig falsche Gewichtsangaben da stehen und man das Buch noch nicht kennt. Man sollte sich vielleicht in einem Fall, wo man zu hohe Versandkosten vermutet, noch ein paar mehr Angebote anschauen, bevor man kauft.

Als Faustregel kann man aber schon sagen: Ein Taschenbuch wird nur in den allerseltensten Fällen mehr als 1000 g. wiegen (es gibt eine großformatige Steven-King-Taschenbuch-Ausgabe, bei der könnte es vielleicht sein aber genau weiß ich das auch nicht). Ansonsten: bis ca. 400 Seiten = unter 500 g, darüber könnte es auch bei über 500 g liegen. Es wären also bei kleinen Büchersendungen Versandkosten von 0,85 bis - na sagen wir mal - 1,50 Euro akzeptabel (aber die Grenze muss jeder für sich selbst festlegen). Bei großen Büchersendungen würde ich persönlich bis zu 2,00 tolerieren. Wenn man die nackten Portokosten kennt (0,85 und 1,40), ist es ziemlich leicht, eine Grenze festzulegen.

Ich muss allerdings gestehen, dass ich auch nicht jedes Buch auf die Waage lege - das habe ich am Anfang gemacht, aber jetzt wiege ich die Bücher nur noch in der Hand und kann in etwa abschätzen, wie schwer das Buch wird - natürlich kann ich mich da auch mal verschätzen, aber ich glaube nicht, um das Sechsfache. Also stimmen meine Gewichte auch nicht immer überein. Statt 711, wie von mir angegeben, könnte das tatsächliche Gewicht incl. Verpackung auch mal nur 600 g betragen - aber die Preisstufe stimmt, und wenn nicht, trage ich die Mehrkosten, wenn es teurer wird, und wenn es billiger wird, erhält der Käufer den Rest selbstverständlich zurück bzw. ich teile ihm gleich mit, dass es günstiger wird, und er freut sich dann :D

So - und in einigen Fällen bin ich dann auch in einem Dilemma - ich habe angegeben, dass ich ab einem bestimmten Kaufpreis grundsätzlich per Hermes versende, weil mir das sonst zu riskant ist. Wenn ich aber nun ein kleines, aber teures Buch habe, muss ich ja ein falsches Gewicht angeben, um die richtigen Portokosten anzuzeigen. Das habe ich aber (hoffentlich immer) unter Kurzinfo vermerkt. Also: bitte differenziert sehen: falsche Gewichtsangaben könnten auch am System liegen, das man ab und an umgehen muss!
Und bei einem Geschenkbändchen mit 24 Seiten und Kleinformat müsste einem der gesunde Menschenverstand schon sagen, dass das nicht über 500 g. wiegen kann, es sei denn, der Einband besteht aus Blei oder purem Gold :lol: - dann allerdings würde ich auch hohe Portokosten zahlen! :lol:
was kann der arme Käufer dagegen tun?
- Mit Hirn und Verstand kaufen, denke ich.
Viele Grüße, Antje
Freundlichkeit ist eine Sprache, die Taube hören und Blinde lesen können - Mark Twain

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alf.m
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Beitrag von alf.m » Mi 3. Okt 2007, 14:59

antje hat geschrieben:So - und in einigen Fällen bin ich dann auch in einem Dilemma - ich habe angegeben, dass ich ab einem bestimmten Kaufpreis grundsätzlich per Hermes versende, weil mir das sonst zu riskant ist.
Habe ich auch, das ist eine generelle Ergänzung bei den Versandkosten:
"Ab 20 Euro Warenwert erfolgt der Versand unabhängig vom Gewicht ausschließlich versichert."
Üblicherweise liege ich übrigens bei meinem Angebot bei 20 Euro Warenwert schon über 1kg (Bücher). Ich habe diesen Passus aufgenommen, weil ich auch Hörbücher anbiete, und da kommt schnell ein Wert von mehr als 20 Euro zusammen, auch wenn die CDs nur einige hundert Gramm wiegen.
Wenn ich aber nun ein kleines, aber teures Buch habe, muss ich ja ein falsches Gewicht angeben, um die richtigen Portokosten anzuzeigen.
Ich würde in dem Fall das Gewicht weglassen. Wenn ein einzelnes Buch sowieso schon so teuer/wertvoll ist, dann kommt es einem interessierten Käufer auf die Anzeige der Portokosten wirklich nicht mehr an. Man muß es doch nicht immer so kompliziert machen ;)

Beste Grüße.
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alf.m
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Beitrag von alf.m » Mi 3. Okt 2007, 15:08

merlina22 hat geschrieben:Allerdings verwende ich bei DVDs für Einzeldvds auch ein einheitliches Gewicht, welches nicht immer übereinstimmt, da ich die Gewichtsstaffel verwende, und ich noch nicht herausgefunden habe, wie ich DVDs , die höher als 2 cm sind, anders heraussortieren soll.
zur Erläuterung:
Eine normale DVD geht mit Lupo gerade eben noch als Brief für 1,45 Euro durch, da die Höhe an den maximalen 2 cm grenzt.
Eine Box oder anders abweichende DVD (So ne Doppel DVD) ist höher als 2 cm und geht damit nicht mehr als 1,45 Brief durch, sondern als Grossbrief für 2,20 Euro.
Ich habe keine Ahnung, wie ich die sonst auseinander halten soll und verwende daher bei DVDs nicht das richtige Gewicht.
Das geht ganz einfach, indem Du in der Gewichtsstaffel für Filme den Preissprung nicht bei 500 Gramm sondern bei ca. 180 Gramm setzt.
Müßte etwa passen, eine Standard-DVD unter 2cm wiegt so ca. 150 Gramm, und selbst wenn sie mal 190 Gramm haben sollte kannst Du das Gewicht immer noch mit 180 Gramm angeben, sofern sie unter 2cm Höhe ist.
Eine Box, Du meinst wahrscheinlich ein Set mit zwei oder mehrern DVD-Schachteln?, kannst Du dann mit dem realen Gewicht eintragen, also z.B. eine 2er Box mit tatsächlich z.B. 350 Gramm. Dadurch, daß Du den Preissprung bei 180 Gramm gesetzt hast, ermittelt booklooker dann die richtige Portoklasse.

Beste Grüße.
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Beitrag von Lesbos24 » Mi 3. Okt 2007, 15:48

Nur so als Tipp nebenbei.

Man muss nicht gleich zum Maxibrief mit 2,20? greifen, wenn die DVD mal zu dick sein sollte. Es gibt auch immer noch die Warensendung Maxi für 1,65?. Ist auf jeden Fall wesentlich günstiger und der Kunde wird es dir danken.

Ciao
Jessica

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Beitrag von merlina22 » Mi 3. Okt 2007, 20:32

Lesbos24 hat geschrieben:Nur so als Tipp nebenbei.

Man muss nicht gleich zum Maxibrief mit 2,20? greifen, wenn die DVD mal zu dick sein sollte. Es gibt auch immer noch die Warensendung Maxi für 1,65?. Ist auf jeden Fall wesentlich günstiger und der Kunde wird es dir danken.

Ciao
Jessica
stimmt, Ich hatte in der Zwischenzeit eine Box verkauft und habe dem Kunden dann mitgeteilt, das er es sich aussuchen soll, ob als Brief für 2,20 oder als Warensendung für 1,65.
Das hat gut geklappt. Ich muss das bei den DVDs mal in der Staffel ändern, bzw nachschauen, ob da eine Box eventuell schwerer als 500 Gramm ist, dann gehts nämlich nicht mehr als Warensendung.
Aber auch das kann man ja einstellen. :wink:
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