Neuigkeiten aus Tharon

Alles rund um Fantasy.
Björn
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Re: Neuigkeiten aus Tharon

Beitrag von Björn »

Hallo liebe Fantasy-Fans,
es wird mal wieder Zeit für ein paar Neuigkeiten aus Tharon - und die gibt es: ich schreibe seit kurzer Zeit an einer Fortsetzung der ... tatda ... Tharon Saga. Fans werden es wissen, die insgesamt 8 Teile spielen über Jahrhunderte in der Welt rund um das tharonische Reich und den Krieg gegen den finsteren Feind. Die Serie wird jetzt fortgesetzt und spielt etwa 500 Jahre nach dem letzten Band, in dem die weiße Stadt ja bekanntlich vernichtet wurde. Die vorgelagerte Hafenstadt Tharon-Osra hat sich im laufe der vielen Jahre zu einem Handelszentrum entwickelt, aber das Reich existiert längst nicht mehr. Mächtige Stadtstaaten haben sich gebildet und konkurieren miteinander. Doch das Böse ist nicht endgültig vernichtet worden und erwacht in dieser Zeit erneut ...

Die Hauptprotagonistin wird eine junge Frau sein, die nicht ahnt, dass sie einer uralten Familie entstammt und eine Aufgabe bekommt, die alles von ihr abverlangt, um die wiedererwachte Finsternis zu bekämpfen. Das wird in etwa die grobe Handlung dieser Fortsetzung der Tharon-Saga sein. Mal sehen, wie sich alles entwickelt - ich bin wie immer selbst gespannt darauf, was meine Figuren so alles erleben werden :).

Auch wie immer werde ich hier regelmäßig/unregelmäßig Bericht erstatten. Seid gespannt :wink:

Bis dahin, wir lesen uns

Björn Harmening
Politiker und Babywindeln haben eins gemeinsam: man muß sie aus dem gleichen Grund wechseln!
Björn
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Re: Neuigkeiten aus Tharon

Beitrag von Björn »

Hallo liebe Fantasy-Fans,

hier mal wieder eine aktuelle Neuigkeit aus dem Tharon-Universum. :) Wie schon bereits erwähnt, schreibe ich derzeit an einer Fortsetzung der Saga und habe die ersten Seiten gefüllt. Im Herbst komme ich irgendwie am besten in Wallung, was das angeht :lol: Ich möchte euch im Folgenden eine kleine Kost- und Leseprobe des Epiloges zeigen und hoffe, sie gefällt euch. Das Ganze muss natürlich noch überarbeitet werden. Aber so in etwa beginnt der neue Teil, der in einer deutlich späteren Epoche spielt, als die anderen Teile.

Epilog: Das Böse in den Wäldern von Morhud-Dhurr
Viele Meilen nordöstlich der weitläufigen Ebene von Gerondien, im Wildland von Morhud-Dhurr, wuchsen Wälder bis an die Eisgrenze der Landmasse Oytrasias, die so alt waren, dass sie nahe an das Alter der Wälder von Thune im Westen heranreichten. Ihre knorrigen Bäume besaßen Stämme von einem Ausmaß, dass selbst zehn Mann in einer Kette sie nicht umstellen konnten. Die Kronen waren so hoch und von dichtem Geflecht allerlei Ranken durchzogen, dass sie kein Licht mehr hindurchließen und eine ewige Dunkelheit darunter herrschte.
Doch diese Dunkelheit war nichts im Gegensatz zu der gestaltlosen Finsternis, die im schwarzen Herzen dieser Wälder umherging und dort ihr Unwesen trieb. Schon seit Generationen erzählten sich die Menschen, die am Rand dieser Wälder lebten, von dem unsagbar Bösen, welches noch niemand von ihnen wirklich je gesehen hatte, von dem aber jeder wusste und seit Kindestagen an stets gewarnt wurde. Sie hüteten sich davor, die Wälder weiter als bis in die äußeren Ränder zu betreten. Nicht einmal der Mutigste von ihnen wagte sich tiefer hinein und selbst die wildesten Tiere schienen das Innere der Wälder und ihre verborgenen Höhlengräber aus längst vergangenen Tagen und vergessenen Kulturen zu meiden.
Diese Finsternis war jedoch kein Ammenmärchen oder nur eine alte Sage, an der kein Körnchen Wahrheit lag, denn sie existierte tatsächlich und sie hauste in den Gräbern. Sie war ein böser Geist und sich ihrer selbst bewusst. Dieser Geist war älter als die meisten Wesen auf der Welt. Oft schon hatte er Gestalt angenommen und geherrscht. Er hatte Kreaturen erschaffen für den Krieg und war mit Armeen über die Länder und Völker hergefallen, um sein finsteres Wesen über alles Leben zu bringen und alles zu unterjochen.
Doch er war mehrfach gescheitert und besiegt worden. Der Stachel der Schmach saß tief im Inneren seiner ewigen Finsternis … und er stach noch immer heftig. Er wusste, dass es an der Zeit war, diese Schmach endlich zu tilgen, denn die Kraft in ihm kehrte zurück. 500 Jahre hatte er sich nun schon verborgen, nachdem er das letzte Mal in der Gestalt eines alten Lehrmeisters vom Siebental aus versucht hatte, die Welt zu beherrschen. Sein Bezwinger war jedoch schon längst zu Staub zerfallen – ebenso wie dessen Ahne, der die Völker einst vereint und gegen den finsteren Herrscher geführt hatte, der aus dem Schmerz der Trauer eines Druiden um seine vergiftete Ehefrau entstanden war. Niemand wusste mehr von der Geschichte des Geistes dieser Finsternis und niemand erinnerte sich noch daran. Das war ein Vorteil, den er sich zu Nutze machen wollte für seine endgültige und furchtbare Rache an allem.
Diesmal würde er jedoch nicht den gleichen Fehler noch einmal machen. Nein, diesmal wollte er sich einen Körper schaffen, der seiner Macht und Größe wirklich würdig war und der nicht der Schwäche der Menschen unterlag: ein eherner Körper, geschmiedet aus dem Erz, welches in den Tiefen dieses Landes steckte und auf seine Hebung wartete.
Die Pläne für diese eherne Gestalt hatte der Geist der Finsternis sich schon vor langer Zeit ausgedacht. Nun mussten sie nur noch von geschickten und kräftigen Schmieden in die Tat umgesetzt werden. Und diese Schmiede gab es unter den Bergtrolden im Nordwesten der Landmasse Oytrasias. Tumbe Riesen, die sich schon immer leicht beeinflussen und für den Krieg hatten gewinnen lassen, die jedoch geschickt genug für die Herstellung von Waffen und Rüstungen waren. Diese Wesen aufzusuchen und für ihre Pläne einzubinden war nun die erste Aufgabe des finsteren Geistes, die er für seine Rückkehr und seine endgültige Rache an allen Völkern erledigen musste.
Er umkleidete seine Nichtgestalt mit schwarzem Tuch und machte sich auf den Weg durch die Dunkelheit der Wälder in Richtung Westen auf eine Gebirgskette zu, wo er die Wohnstätten der Trolde wusste …


Ich hoffe, ihr findet Gefallen an dieser Textprobe und seid gespannt auf weitere Textstücke, die ich hier so nach und nach vorstellen möchte. Ansonsten wisst ihr ja schon von meiner Autorenseite http://www.bjoern-harmening-ebooks.homepage.t-online.de und könnt dort weitere Teile der Tharon Saga durchstöbern.
Viel Spaß dabei - ich mach mich wieder ans Werk. :wink:

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Björn Harmening
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Re: Neuigkeiten aus Tharon

Beitrag von Björn »

Hallo liebe Fantasy Fans,

nur eine kurze Verbraucherinfo: :D
Es hat zwar nicht so viel mit Fantasy zu tun, aber die Herbstgedichte sind ab sofort wieder auf meiner Seite http://www.bjoern-harmening-ebooks.homepage.t-online.de erhältlich. Wie jedes Jahr hab ich neue Texte hinzugefügt, so dass die kleine Fibel mit Gedichten über die schöne Jahreszeit langsam wächst. Und Fantasy-Elemente sind schließlich auch darin enthalten, deshalb passt es doch hierher. Schaut doch mal vorbei, macht es euch gemütlich und lest. Ich hoffe, es gefällt euch :)

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Björn Harmening
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Re: Neuigkeiten aus Tharon

Beitrag von Björn »

Hallo liebe Fantasy Fans,

hier mal wieder ein paar Verbraucherinformationen :D
Auf meiner Autorenseite http://www.bjoern-harmening-ebooks.homepage.t-online.de findet ihr eine Weihnachtsgeschichte mit dem Titel "Cloe und Rupi", die mit fantastischen Elementen reich versehen ist. Schließlich passiert es nicht alle Tage, dass man auf einer Karibikinsel im Herbst zwei seltsame Gestalten trifft, die einen alten Schlitten restaurieren und ein Unternehmen besitzen, welches Wünsche erfüllt ... 8)

Schaut doch mal rein. Zu finden ist die PDF mit dem Text bei den Neuheiten (wo denn auch sonst?) :P Viel Spaß dabei.

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Re: Neuigkeiten aus Tharon

Beitrag von Björn »

Hallo liebe Fantasy Fans,

hier wieder einmal Neuigkeiten aus Tharon. Die Fortsetzung der Saga nimmt Gestalt an und ich beschreibe gerade eine Schlacht um die Hafenstadt Tharon-Osra, die von einer fremden Armee angegriffen wird, welche zuvor bereits Tharon-Osras Konkurrenzmacht Venuela eingenommen hat. Der Feind ist stark, doch noch ist nicht erkennbar, weshalb er überhaupt die Stadtstaaten an der Küste angreift.

Inmitten dieser Gefahren befindet sich die Heldin der Geschichte, Tira Scorias, die nun aus ihrer Heimat fliehen muss, während ihr Vater sich mit der Flotte der Hafenstadt noch auf hoher See befindet. Das alles und noch viel mehr geschieht nun zu Beginn dieses neuen Teils der Tharon-Saga. Hier mal ein kurzer Abschnitt der beschriebenen Schlacht. Viel Spaß beim Lesen :D

Der Reiter entfernte sich wieder etwas und gab dann kurz darauf das Zeichen für den Angriff, indem er eine Lanze mit rotem Tuch hob und sie schwenkte. Unmittelbar danach begann der Sturm der Thurken.
Sie begannen ihren Angriff mit einer langen Reihe von Schützen, die aus ihren Verbünden vortraten, ihre Büchsen anlegten und auf die Verteidiger schossen. Eine gewaltige Salve erfolgte und die Kugeln schlugen entweder ins Mauerwerk ein oder prallten als Querschläger davon ab. Getroffen wurde keiner der Soldaten hinter der Brüstung der Wehrmauer. Doch ziemlich rasch erfolgte bereits die zweite Salve, denn die thurkenischen Schützen waren sehr geschickt beim Nachladen ihrer Waffen. Es trat zudem noch eine weitere Reihe hinzu, während sich die vorderen Männer hinknieten und die anderen hinter sie stellten und nun die doppelte Anzahl an Schüssen erfolgte. Die Taktik dabei war klar, denn die Angreifer wollten damit erzielen, dass die Verteidiger zunächst überhaupt nicht dazu kamen, aus ihrer Deckung hervorzukommen und selbst Schüsse abzugeben. Die Thurken waren dabei äußerst diszipliniert und gut aufeinander abgestimmt.
Doch diese ersten Schüsse waren im Grunde nur ein Vorgeplänkel auf das, was noch folgen sollte. Als nächstes starteten die Feinde eine Angriffswelle von Infanteristen, die mit Sturmleitern bewehrt waren und mit Gebrüll auf den Wall zuliefen. Endlich gelang es den Verteidigern, aus der Deckung zu kommen und zu antworten. Glorian ließ die langen Reihen seiner Männer anlegen und schießen, so dass sie etliche der Anstürmenden dabei trafen.
Doch auch die Gegner schossen erneut ihre Salven ab und töteten nun auch die Männer auf der Wehrmauer. Gleichzeitig rannten immer neue Wellen von Angreifern mit Leitern nach vorn, von denen es einigen gelang, an die Mauer zu kommen und ihre hölzernen Gestelle aufzurichten, um daran hochzuklettern. Viele von ihnen kamen dabei um, denn die Schützen auf der Mauer zielten natürlich vor allem auf diese Gegner. Die schiere Menge an Angreifern führte jedoch dazu, dass doch etliche über den Rand der Mauer gelangten und nun direkt die Verteidiger mit ihren Krummsäbeln anzugreifen, so dass der Nahkampf auf dem Wall begann, während unten weitere Feinde heranstürmten.
Hauptmann Glorian versuchte seine Männer in den Reihen zu halten und ihnen Mut zu machen. Gleichzeitig stürmten er und seine Feuergarde zu den am härtesten umkämpften Stellen und versuchten die anderen Männer zu unterstützen und die Angreifer zurückzudrängen. Eine ganze Zeit lang funktionierte diese Taktik der Garde recht gut, denn die Männer Glorians waren sehr gute Nahkämpfer und verstanden es zu fechten und mit ihren Kurzwaffen treffsicher zu schießen.
Doch auch bei ihnen forderte die große Zahl der Angreifer ihren Tribut und dezimierte die Reihen der Feuergarde.
Gleichzeitig waren Trommeln zu hören, die mit dumpfen Schlägen weitere Angriffsbefehle gaben, wie es aussah. Kurz darauf setzten sich die Trolde in Bewegung und schwangen ihre riesigen Waffen, mit denen sie auf die Mauern zuliefen. Der Hauptmann der Verteidiger rief seinen Männern zu, dass sie darauf ihr Augenmerk richten sollten und befahl, das Feuer auf die Hünen zu eröffnen. Zwei oder drei Trolde wurden auch wirksam getroffen, so dass die tumben Wesen mit dumpfen Schmerzensschreien zu Boden gingen. Doch die anderen kamen am Wall an und schlugen mit ihren Waffen darauf ein, wobei jeder der gewaltigen Schläge das Gestein erzittern ließ und große Brocken dabei herausbrachen.
Nun war es an der Zeit für die Verteidiger, ihre Reihen wieder aufzufüllen, wollten sie den Wall an den Brückentoren halten. Der Hauptmann ließ über Fanfaren das Zeichen für die Soldaten oben in der Stadt geben und kurz darauf kam die Verstärkung in Form von Angehörigen der Stadtwache über zwei der Brücken hinunter. Die Männer griffen in das Kampfgeschehen ein und füllten die Lücken. Gleichzeitig kamen die Geschütze der Stadt zum Einsatz und zielten auf das Ostufer des Ihreas, um die gegnerische Armee damit zu treffen.
Deren eigene Geschütze, die oberhalb des Tales aufgestellt worden waren, schwiegen bisher noch. Doch die Strategie der Angreifer war es, die Kanonen erst einzusetzen, wenn der erste Damm eingenommen war und so stürmten die Krieger weiter gegen die Wehrmauer an, während die Trolde noch immer darauf einhieben.
Besorgt blickten Tira und die Gefährten oben auf der Stadtmauer hinab auf das Kriegsgeschehen. Der wilde Ansturm und die schiere Größe der gegnerischen Armee ließen ihre Befürchtungen stetig wachsen, dass die Stadt diesem gewaltigen Angriff am Ende nicht gewachsen war. Noch immer war nichts von der Flotte Tharon-Osras zu sehen und es war fraglich, ob sie rechtzeitig angelangen würde, um die Stadt zu retten.


Ich hoffe, der kurze Textausschnitt gefällt euch und ihr bekommt "Appetit" auf mehr. Die übrige Tharon-Saga sowie weitere Titel von mir sind übrigens hier im eBook-Format oder als Taschenbücher zu finden: http://www.amazon.de/-/e/B005UXSOIC

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