Vielleicht ist das offensichtlich, aber der Aufwand bei sehr niedrigen Preisen lohnt sich gefühlt eher in Kombination mit einem Mindestbestellwert. Dann arbeitet man auf 6- oder 10-Euro-Pakete hin statt auf 1-3-Euro-Erlöse.
Es ist nicht nur das Fotografieren, sondern auch Verpacken und Etikettieren/Frankieren, das Erstellen der Quittung, das Einsenden bei der Post usw.
Außer man hat Spaß daran oder der Verkauf eilt.
Haben sich Verkäufer geändert? Gibt es hier „Rachebewertungen“?
Re: Haben sich Verkäufer geändert? Gibt es hier „Rachebewertungen“?
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- spiralnebel111
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Re: Haben sich Verkäufer geändert? Gibt es hier „Rachebewertungen“?
Wer Geld verdienen will, sollte sich etwas anderes einfallen lassen. Es sei denn als Profi mit massenhaft Verkäufen, aber dazu können sich wohl nur die Profis äußern.
Ich liebe und sammle Bücher und freue mich daran, dass mir so viele Bücher durch die Hände (und Augen) gehen, die ich genau nicht alle behalten kann.
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Montgomery
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Re: Haben sich Verkäufer geändert? Gibt es hier „Rachebewertungen“?
Ich sehe es wie @Alsterperle: wenn das erhaltene Buch nicht der Beschreibung bzw. zumeist ja nur Zustandsangabe entspricht, würde ich es zurückgeben. Selbst wenn es rare Ausgaben sind, man findet sie mit der Zeit in gewünschtem Zustand und ärgert sich dann nur, sich mit weniger zufrieden gegeben zu haben.Flaschengeist hat geschrieben: Di 3. Feb 2026, 14:37 Wie bewertet man sowas, und was bekommt man dann zurück?
Ich halte also nichts von promptem wenig-Sterne-Bewertungen, sd. suche den Kontakt mit dem Verkäufer, ob gewerblich (Rückgaberecht) oder privat (BGB §434). Bisher, in über 20 Jahren, ging es immer gut aus, sprich Rückgabe gegen Kaufpreiserstattung.
Ich habe auch zT haarsträubende Erfahrungen gemacht, bei privaten wie Händlern. Meist frage ich im Vorfeld an bzw. wiederhole meine Zustandswünsche bei Bestellung - und trotzdem kamen Bücher, die eklatant abwichen (bei Nikotin habe ich null Toleranz, den Geruch bzw. den Gilb kriegt man nie weg). Ein Muster erkenne ich da nicht, es sind einfach ärgerliche Einzelfälle (auch wenn sie sich zeitweise häufen und man sich fragt, was los ist).
Man darf nicht vergessen: die meisten Anbieter verwechseln Bewertung mit Beschreibung, d.h. anstatt einer Aufzählung von objektiv vorhandenen Abweichungen vom Neuzustand bzw. Fotos erfolgt nur die subjektive Einordnung als "wie neu" oder "leichte Gebrauchsspuren" (die meisten werden nach Gefühl und nicht nach der Liste von booklooker einstufen bzw. viele Händler nutzen eh irgendwelche Programme, die beim real angebotenen Buch Überraschungen nach oben wie unten lassen).
Was möchte ich dann: mich ärgern, orakeln was beim Verkäufer schief lief - oder einfach nüchtern sachlich auf die Abweichung zw. Beschreibung und Lieferung hinweisen und um Rückgabe bitten. Geht das glatt, gebe ich trotzdem 4 Sterne oder bewerte gar nicht (ich honoriere die Kulanz, Fehler kann jeder mal machen bzw. habe eingestandermaßen Furcht vor Rachebewertungen). Allerdings bin ich froh, wenn mich negative Bewertungen von Anbietern zu erhöhter Vorsicht mahnen