Edition Nautilus – Unterstützung für einen unabhängigen Verlag

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Nina Casement
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Edition Nautilus – Unterstützung für einen unabhängigen Verlag

Beitrag von Nina Casement »

Hallo zusammen,

ich leite hier mal etwas weiter, das mir wichtig erscheint:
Wir alle kennen kleine, unabhängige Verlage, die schrägere und facettenreichere Literatur wagen, als es die großen tun - sie gehören dazu wie das Salz in der Suppe.
Leider droht sich die Suppe zunehmend zur Nierenschonkost zu entwickeln, denn mehr als ein Drittel dieser Häuser geben an, wirtschaftliche Schwierigkeiten zu haben. Mangelnde Medienaufmerksamkeit für alles, was nicht Romantik beinhaltet, schwer zu erreichender Leser-Nachwuchs, Zurückhaltung beim Kaufen in der aktuellen Krise und gestiegene Kosten – es gibt viele Gründe.
Zuletzt habe ich mit Sorge den Aufruf der Edition Nautilus gelesen, die mir wegen ihres interessanten Programms und ansprechenden künstlerischen Konzepts sehr am Herzen liegt. Im Beitrag bittet der nunmehr 50 Jahre alte Verlag um eine Spende – oder einfach darum, einen Blick ins Programm zu werfen, das für sich spricht. Zwar stammt der Aufruf bereits aus dem Herbst, doch ich habe nachgefragt: Obwohl sich die Situation etwas gebessert hat, ist er nach wie vor aktuell. Mehr lest ihr hier:
https://edition-nautilus.de/die-edition ... stuetzung/
Kurz: Ich würde mich freuen, wenn sich der oder die eine oder andere Unterstützer und Unterstützerin findet, aus dem ganz egoistischen Motiv, gerne noch 50 Jahre weiter dort stöbern zu können. :-)

Liebe Grüße
Nina
In Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)
Montgomery
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Re: Edition Nautilus – Unterstützung für einen unabhängigen Verlag

Beitrag von Montgomery »

Danke für den Hinweis! Diesen Verlag kannte ich bisher noch nicht...

und habe flugs einen Blick ins Programm auf dessen Webseite gewagt. Was die Rubrik "Autorinnen" für Autoren beiderlei Geschlechts erahnen ließ, setzt sich in den Titeln bzw. deren Leseproben fort: ein Verlag, der politisch linken Themen eine Heimstatt bietet. Queere Familien, Klimagerechtigkeit, Identitätspolitik (sogar neu gedacht)... Kein Verlag mit einem seichten Wohlfühlprogramm (Herder war mal konservativ und christlich, jetzt driftet er in Richtung Wellness ab, einzelne Segmente abgesehen), sd. dezidiert politisch-aktivistischer Ausrichtung, Hut ab dafür!

Warum werden diese Bücher auf dem Markt nicht mehr ausreichend gekauft? Verlage mit politisch rechter, d.h. idR konservativer Ausrichtung wachsen dagegen oder entsprechende Publikationen werden sogar neu gegründet. Der politisch linken Ausrichtung zufolge zielt diese Ausrichtung aber auf ein Milieu, das ökonomisch abgehängt und bildungsdepraviert ist, d.h. weder die Mittel noch den Geist hat, Bücher zu erwerben und zu lesen.

Ich bin kein Marktradikaler, aber ich hoffe, daß der Markt es regeln wird. Wenn es genug Leute gibt, die bereit sind, freiwillig diesen Verlag bzw. Verlage in diesem Milieu zu unterstützen, finde ich das super. Wenn dies nicht passiert, sagt das auch etwas aus: die Vielfalt der Verlage ist in Wahrheit eine Einfalt, weil die Zahl der Verlage im linken Milieu keinen realen gesellschaftliche Bedarf (mehr?) widerspiegeln.

Ich unterstütze emanzipatorische, querdenkerische (kann das nach 2020 noch positiv gemeint sein?) Anliegen und Verlage, aber ich frage mich halt, ob der Nautilus Verlag wirklich seinem Anspruch gerecht wird - denn der Bedarf nach solchen Publikationen wäre ja gegeben!

Oder?
Nina Casement
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Re: Edition Nautilus – Unterstützung für einen unabhängigen Verlag

Beitrag von Nina Casement »

Hallo Montgomery,

ich glaube, da steckt auch ein gewisses Dilemma hinter: Rechte (auch Verlage) bedienen sich bestimmter Mechanismen, die zwar unethisch sind, aber funktionieren: Vermeintlich einfache Lösungen für in Wirklichkeit komplexe Lösungen anbieten, Schuldige ausmachen und nach der harten Hand verlangen, echte Missstände herauspicken und zu Katastrophen hochreden (der eine Verbrecher steht dann halt mal gleich für die ganze Nationalität), Menschen überbrüllen, auch im medialen Sinne und letztlich sogar offen bedrohen. Egal ob Landespolitiker oder Kunstschaffende – viele haben mittlerweile (zurecht) Angst vor gewalttätigen Übergriffen.
Das soziale Medien, insbesondere TikTok, diese Art der Taktik durch ihre Algorithmen aktiv unterstützt, setzt noch einmal Lunte an.

Die Taktik gibt es überall: So hat die AfD im Parlament mehr Ordnungsrufe wegen schlechten Benehmens als alle anderen zusammen – und bekommt viel mehr Aufmerksamkeit, als die Zahl ihrer Abgeordneten eigentlich glauben lässt. Die Bildzeitung bekommt mehr Rügen durch den Presserat für hetzerischen oder nicht faktenbasierten Journalismus als sämtliche anderen Zeitungen, aber auch das ist eine Geschäftstaktik.

Wenn sich andere, gemäßigte, linke (ich zähle mich da irgendwo zwischen) oder unpolitische Menschen und Verlage nicht derlei Methoden bedienen, erleiden sie einen gewissen Wettbewerbsnachteil. Aber sie ebenfalls zu nutzen, kommt nicht infrage.

Eine Lösung dafür habe ich nicht, denke aber, so ist der Erfolg bestimmter Strömungen manchmal zu erklären, bis zu einem gewissen Grad auch „bedarfsunabhängig“ – aber eben auffällig. Bis es eine Lösung gibt (?), kann ich nur hoffen, dass so viel (mediale, künstlerisch und überhaupt) Vielfalt wie möglich erhalten bleibt – daher der Post :-)

Wobei, auch das: Neben politischer Literatur macht Nautilus ja auch andere experimentelle Literatur, von SF bis Krimi. Aktuell habe ich „Der Reaktor“ (von Elisabeth Filhol über Leiharbeit in französischen Kernkraftwerken) und „Neue Mitte“ (von Jochen Schimmang über eine schräge Zukunftsversion eines postdiktatorischen Deutschlands) im Regal, da kommt sicherlich auch noch mehr zu.

Liebe Grüße
Nina
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briefmarkenjaeger
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Re: Edition Nautilus – Unterstützung für einen unabhängigen Verlag

Beitrag von briefmarkenjaeger »

Nina Casement hat geschrieben: Fr 13. Dez 2024, 01:52 Vermeintlich einfache Lösungen für in Wirklichkeit komplexe Lösungen anbieten, Schuldige ausmachen und nach der harten Hand verlangen, echte Missstände herauspicken und zu Katastrophen hochreden
Was ist denn so verkehrt an einfachen Lösungen für "komplexe Probleme", die zum größten Teil hausgemacht sind?
Als Beispiel möchte ich die starke Migration auf Kosten der Sozialsysteme nennen oder die Finanzierung von Fahrradwegen in Peru oder die Zuschüsse für Genderideologien in Nigeria oder die Waffenlieferungen in die Ukraine und die Verhinderung eines Friedens auf diplomatischem Wege.
Es ist unsinnig im Ausland zuerst für Zwiespalt und Aufrüstung zu sorgen und sich dann zu wundern, dass es zu einem Krieg kommt, der im Fall der Ukraine nicht erst in 2022, sondern spätestens mit dem Putsch im Jahre 2014 begann. Wie sollte man es anders nennen, wenn die russischsprachige Bevölkerung diskriminiert wird und sogar gegen diese Bevölkerungsgruppe von der ukrainischen Regierung mit Waffengewalt vorgegangen wurde?
In folgendem Video wird ein wenig über die Vorgeschichte des Kriegs berichtet:
https://youtu.be/4XWiidE9vNY

Ich möchte nicht falsch verstanden werden. Ich bin auch für Migration, allerdings bitte nur von Personen, die unser Land auf absehbare Zeit weiterbringen und dem Netto-Steuerzahler und denjenigen, die die Sozialabgaben finanzieren, nicht auf der Tasche liegen und die sich an die Gesetze in diesem Land halten.

Man sollte sich mal darüber gedanken machen, wer von den Problemen am meisten profitiert. Konflikte kommen der Rüstungsindustrie und deren Investoren zugute. Plandemien kommen der Pharmaindustrie und deren Investoren zugute. Subventionen kommen zumeist den Unternehmen zugute, die die stärksten Führsprecher in den Parlamenten haben. Leider hat dies häufig einen schalen Beigeschmack, wenn man bedenkt, von welchen Unternehmen die Parteien spenden erhalten oder die Politiker später Jobangebote, bzw. Posten zugeschanzt bekommen. Wenn es nach mir gehen würde, so dürfte es weder Subventionen geben, noch dürfte der Staat darüber entscheiden, welche Verträge die Bürger zwangsweise abschliessen müssen.
Nina Casement hat geschrieben: Fr 13. Dez 2024, 01:52Egal ob Landespolitiker oder Kunstschaffende – viele haben mittlerweile (zurecht) Angst vor gewalttätigen Übergriffen.
Ich stimme zu, dass inzwischen viele Angst vor gewaltätigen Übergriffen, aber auch vor ungehemmten Steuer- und Sozialabgabenerhöhungen und einem übergriffigen Staat, sowie steigender Inflation durch immer höhere Schuldenaufnahmen haben und eine Haushaltsdisziplin nicht in Sicht ist. Kriminelle Migranten sollten umgehend abgeschoben werden und zwar ohne Abschiedsgeschenke aus der Steuerkasse. Bei kriminellen deutschen Staatsangehörigen kann man leider keine Abschiebung erwirken, aber dort müsste die Justiz aktiv werden. Nur schade dass die Staatsanwaltschaften inzwischen weisungsgebunden arbeiten. In meiner Schulzeit war noch die Rede von der Gewaltenteilung zwischen Exekutive, Legislative und Judikative und zur damaligen Zeit war eine Medienfinanzierung durch die Regierung noch verboten. Inzwischen werden ausgesuchte Medien mit Steuergeldern über Zwischengesellschaften finanziert oder die politische Ausrichtigung des Programms des öffentliche rechtlichen Rundfunks wird hauptsächlich über die Führungsgremien bestimmt, welche wiederum zu großen Teilen von den Regierungsparteien bestimmt werden, obwohl diese schon lange keine Mehrheit mehr haben.
Nina Casement hat geschrieben: Fr 13. Dez 2024, 01:52So hat die AfD im Parlament mehr Ordnungsrufe wegen schlechten Benehmens als alle anderen zusammen – und bekommt viel mehr Aufmerksamkeit, als die Zahl ihrer Abgeordneten eigentlich glauben lässt.
Vielleicht hängt dies damit zusammen, dass die Ordnungsrufe von anderen Parteien verteilt werden und dass nicht der gleiche Maßstab bei Politikern/Parteien angelegt wird, die die Ordnungsrufe verteilen?
Hierzu ein Videobeitrag, der die Problematik recht gut wiedergibt:
https://youtu.be/RKkHknb8SXM
Nina Casement hat geschrieben: Fr 13. Dez 2024, 01:52 Die Bildzeitung bekommt mehr Rügen durch den Presserat für hetzerischen oder nicht faktenbasierten Journalismus als sämtliche anderen Zeitungen, aber auch das ist eine Geschäftstaktik.
Die Frage wäre, wer den Presserat bestimmt und von wem dieser finanziert wird. Sollte eine Bildzeitung oder ein anderes Medium tatsächlich gegen Gesetze gehandelt haben, so würde doch nichts dagegen sprechen, wenn man dies zur Anzeige bringt oder handelte es sich vielleicht um nichts illegales? Wenn dem so wäre, weshalb sollte man dies dann verbieten wollen oder will man lediglich andere Meinungen unterdrücken?
Nina Casement hat geschrieben: Fr 13. Dez 2024, 01:52 Wenn sich andere, gemäßigte, linke (ich zähle mich da irgendwo zwischen) oder unpolitische Menschen und Verlage nicht derlei Methoden bedienen, erleiden sie einen gewissen Wettbewerbsnachteil.
Etwa mit den Methoden, die dem Compact-Magazin vom Innenministerium vorgeworfen worden sind, die aber vor Gericht keinen Bestand hatten?
In meinen Augen müssten die Verantwortlichen im Innenministerium persönlich für den Schaden aufkommen, der aufgrund der nicht gerechtfertigten Anschuldigungen und der Verleumdung enstanden ist und nicht der Steuerzahler, aber es ist ja soviel bequemer, wenn man das Geld anderer Leute ausgeben und umverteilen darf und nicht persönlich für seine Verfehlungen haften muss.
Vielleicht sollten die "unpolitischen" Verlage und Gesellschaften sogar noch mit Steuergeldern unterstützt werden, damit sie für die "richtige" Meinung belohnt werden?
Nina Casement hat geschrieben: Fr 13. Dez 2024, 01:52 Bis es eine Lösung gibt (?), kann ich nur hoffen, dass so viel (mediale, künstlerisch und überhaupt) Vielfalt wie möglich erhalten bleibt – daher der Post :-)
Solange diese Beglückungen nicht über Steuergelder oder Sozialabgaben zwangsfinanziert werden habe ich nichts dagegen.
Mir ist übrigens, als ich den ersten Beitrag in diesem Thread gelesen habe, nicht aufgefallen, welchem politischem Spektrum der Verlag angehört und ich war vollkommen unvoreingenommen dem Link zum Spendenaufruf gefolgt. Ich hatte mir einen Teil des Verlagsportfolios angeschaut und kam aufgrund der Buchcover zu dem Schluss, das die Bücher des Verlags für mich uninteressant sind.
Meiner Meinung nach trägt ein künstlerisch ansprechendes Buchcover erheblich zur Kaufentscheidung bei, wohingegen ein schlichtes Cover eher abschreckend wirkt. Insbesondere in den Bereich Utopie, Science Fiction, Fantasy und Kunst ließen sich mit schönen Covern wohl bessere Umsätze erzielen, sofern die Buchinhalt ebenfalls interessant sein sollten.
Nina Casement
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Re: Edition Nautilus – Unterstützung für einen unabhängigen Verlag

Beitrag von Nina Casement »

Es entspricht jetzt hoffentlich nicht deiner Erwartung, dass ich auf diesen prallen Blumenstrauß an Geschwurbel inhaltlich antworte, oder? Zusammenfassend kann ich sagen: Es ist gut für die Welt, dass es nicht nach dir geht.

Um zurück zum eigentlichen Anliegen zu kommen: Cover sind Geschmackssache. Persönlich sind sie mir ohnehin gleichgültig, ich lese ein Buch wegen des Inhalts, das kann für mich auch Reclam-Gelb daherkommen und fertig.

Gruß
Nina
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Nina Casement
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Re: Edition Nautilus – Unterstützung für einen unabhängigen Verlag

Beitrag von Nina Casement »

Keine Ahnung, welchen Anspruch du hast, wenn du irgendwo zwischen Ukraine-Verschwörung und Plandemie eine „hervorragende Analyse“ herausliest.

Du verwechselst da etwas: „nicht der Meinung sein“ ist nicht „Meinung unterdrücken“. Abgesehen davon, dass dafür ein Machtgefälle notwendig ist – wo genau erkennst du das? „Meinung unterdrücken“ ist diese Sache, bei dem dir nachts ein paar Leute die Tür eintreten und dich in ein namenloses Gulag verschleppen. Wenn dort nicht erstaunlich gute Internetverbindungen existieren, ist das offenbar nicht passiert ...

---

Aber gut, mache ich mir ein Mal den Spaß:

# Komplexe Probleme
Weil es für komplexe Probleme normalerweise keine einfachen Lösungen gibt – die von dir genannten, sind hervorragende Beispiele genau dafür.

# Ukraine
Niemand hat für irgendetwas gesorgt. Es gab auch keinen Putsch, sondern eine Wahl. Die übrigens von internationalen Wahlbeobachtern als frei und fair eingeordnet wurde. So viel zu den Fakten. Dass das Ergebnis einer Wahl nicht allen gefällt, ist in einer Demokratie so üblich. Eine „seit 5:45 Uhr wird zurückgeschossen“-Legende sollte man doch gerade als Deutscher – etwas Geschichtsbildung vorausgesetzt – erkennen: Absolut nichts rechtfertigt einen Angriffskrieg nebst Einmarsch.

# Migration
Du bringst Arbeitsmigration = Fachkräfte, die wir selbst nicht mehr haben und daher woanders braindrainen und Asyl = Ausgangspunkt sind Menschenrechte, durcheinander. Ein Flüchtling ist kein Gegenstand, der ein Land weiterbringt, sondern ein Mensch in Not, der Hilfe benötigt. Optimalerweise integrieren wir ihn so, dass er trotzdem das Land weiterbringt.

# Pharma
Dass Pharma- oder Rüstungsriesen nicht vor Moral triefen – geschenkt. Dass ein Pharmaunternehmen Geld mit der Herstellung von Medikamenten verdient – ne, was für eine Überraschung. Fast als würden Bäckereien Geld mit dem Verkauf von Backwaren verdienen. Skandal. Aber ok, wenn du da zu viel kommerzielles Interesse befürchtest, warum dann nicht die Pharmaindustrie verstaatlichen und mit Steuergeldern finanzieren? Auch wieder doof?
Wenn ich „Plandemie“ schon lese. Klar, da haben sich hundertausende Politiker, Ärzte und Krankenpfleger wie bei einem lustigen Gesellschaftsspiel hingesetzt und irgendwas geplant. Warum? Weil Intensivpflege ja auch schnell langweilig ist? Weil funktionierende Wirtschaft doof ist? Keine Ahnung. Ist aber auch viel realistischer, als dass sich in einer multinational extrem verknüpften, auf schnelle Transportwege ausgerichteten Welt ein Erreger global verbreitet. Passiert ja sonst auch nie. Bei der Pest oder der Spanischen Grippe beispielsweise.
(Was ist eigentlich ein „Führsprecher“? Sprecher vom Führer? Wir sind bei Booklooker – beste Gelegenheit, einen Duden zu erwerben!)

# Verträge
Keine Ahnung, wovon du da redest. Stand die FDP vor deiner Tür und hat dich zu Netflix überredet? Läuft das in Overath anders als in Köln? Weil, der einzig verpflichtende Vertrag, den ich kenne, ist der mit meiner Krankenversicherung.

# Abgaben
Steuern und Abgaben dienen dazu, gemeinsam gesellschaftsrelevante Zwecke zu finanzieren. Dass nicht jeder jeden Zweck nutzen kann oder ihn als relevant erachtet, dürfte klar sein. Ich finanziere auch Autobahnen und Kindergärten mit, obwohl ich weder Auto noch Kind habe. Stehe ich deshalb in der Ecke und erkläre, was für ein armes Ding ich bin?

# Staatsanwaltschaft
Die Staatsanwaltschaft ist also weisungsgebunden. Soso. Ich nehme an, dafür hast du stichhaltige Beweise. Du weißt schon, ein geleaktes Dokument, das von Experten als echt eingestuft wird oder so ... keinen Youtuber mit zu viel Zeit.

# Gewaltenteilung / Medienfinanzierung
Was hat jetzt Kulturförderung mit Gewaltenteilung zu tun? Keine Ahnung. Wann du zur Schule gegangen bist, weiß ich nicht. Aber ich sag mal so, das erste deutsche Filmförderungsgesetz stammt aus dem Jahr 1967 ...
Welche gravierenden Programmänderungen zwischen Ära Merkel und Ampel gab es denn so? Absetzung der Lindenstraße?

# Parlament
Vielleicht wäre es günstig, eine Bundestagsdebatte erst einmal anzusehen, bevor man wilde Behauptungen aufstellt? (Anstatt den Kanal eines beleidigten AdDlers.) Ordnungsrufe werden nicht von anderen Parteien, sondern von der Sitzungsleitung erteilt, die wiederum ist nur eine Person und gehört auch nur einer Partei an (aktuell SPD). Da gäbe es wenig Grund, die konkurrierende CDU nicht genauso zu reglementieren, wenn du schon Persönliches unterstellst. Aber Bundestagsdebatten sind öffentlich und können sogar kostenlos gestreamt werden. Wer das mal tut, wird feststellen, dass Ordnungsrufe zu 90 % folgenden Grund haben: Die absolute Unfähigkeit auch nur grundlegende Manieren an den Tag zu legen.

# Presserat
Der Presserat ist kein Justizorgan, sondern ein eingetragener Verein, der durch einen Zuschuss des Bundes finanziert wird – und zwar egal, wer gerade regiert. Er hat nicht die Aufgabe, justiziables Verhalten anzuprangern, sondern Verstöße gegen den Pressekodex, ein offen einsehbares Werk zu ethischen Richtlinien der Pressearbeit. Beschwerde kann übrigens jeder einreichen.

# Verlage
„Unabhängiger Verlag“ bedeutet erst einmal lediglich, dass er keinem der großen Medienunternehmen angehört, und sagt nichts über irgendeine Ausrichtung aus. Und natürlich sollte eine Verlagsförderung steuerfinanziert sein, Sinn der Sache bei Kulturförderung.

---

Abgesehen davon wäre es ganz fein, wenn wir zum Ursprungsthema: „Unabhängige und kleine Verlage benötigen in der aktuellen Lage Unterstützung“ zurückkehren könnten.
Wer Politik diskutieren will, kann dafür einen eigenen Faden eröffnen. Und für private Belange gibt’s PNs. Danke.

Herzliche Grüße
Nina
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briefmarkenjaeger
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Re: Edition Nautilus – Unterstützung für einen unabhängigen Verlag

Beitrag von briefmarkenjaeger »

Nina Casement hat geschrieben: Mo 23. Dez 2024, 19:03„Meinung unterdrücken“ ist diese Sache, bei dem dir nachts ein paar Leute die Tür eintreten und dich in ein namenloses Gulag verschleppen.
Eine Meinung unterdrücken sehe ich aber auch dann als gegeben, wenn Politiker dafür sorgen, dass Menschen, die beispielsweise Robert Habeck als Schwachkopf bezeichnen, mit einer Hausdurchsuchung beglückt werden, obwohl der Rentner in meinen Augen damit nicht ganz Unrecht hat. Wie kann es sein, dass ein Wirtschaftminister nicht weiß, was eine Insolvenz ist? Wenn ein Unternehmen auf lange Sicht aufhört zu produzieren oder die Energiekosten/Steuern künstlich dermaßen erhöht werden, dass die Unternehmen nicht mehr wettbewerbsfähig sind, so ist ein Konkurs oder die Einstellung des Geschäfts zumindest langfristig vorprogrammiert. Dies betrifft zumindest die Internationale Konkurrenzfähigkeit.
Solche Politiker legen damit nicht nur die Exekutive und Judikative lahm, sondern sie sorgen auch dafür, dass potenziell gewaltätige Kriminelle nicht mehr verfolgt oder ausgewiesen werden.
Nina Casement hat geschrieben: Mo 23. Dez 2024, 19:03 # Ukraine
Niemand hat für irgendetwas gesorgt. Es gab auch keinen Putsch, sondern eine Wahl. Die übrigens von internationalen Wahlbeobachtern als frei und fair eingeordnet wurde. So viel zu den Fakten.
Ich halte zwar inzwischen nicht mehr viel vom Spiegel, aber zumindest in früheren Zeiten schienen dort unabhängigere Beiträge erschienen zu sein:
https://www.youtube.com/watch?v=r0EWMg91CU0
Nina Casement hat geschrieben: Mo 23. Dez 2024, 19:03 Absolut nichts rechtfertigt einen Angriffskrieg nebst Einmarsch.
Ich habe weder den russischen Angriffskrieg, noch habe ich den Angriffskrieg und die Diskriminierung der russischsprachige Bevölkerung durch die ukrainische Regierung gutgeheißen, aber ich verachte die Nato und die westlichen Regierungen dafür, dass sie den Krieg durch die Aufrüstung und die Ausdehnung der Nato nach Osten provoziert haben.
Nina Casement hat geschrieben: Mo 23. Dez 2024, 19:03 # Migration
Du bringst Arbeitsmigration = Fachkräfte, die wir selbst nicht mehr haben und daher woanders braindrainen und Asyl = Ausgangspunkt sind Menschenrechte, durcheinander. Ein Flüchtling ist kein Gegenstand, der ein Land weiterbringt, sondern ein Mensch in Not, der Hilfe benötigt. Optimalerweise integrieren wir ihn so, dass er trotzdem das Land weiterbringt.
Wenn ein Land überschuldet ist kann man sich Migration in dem Umfang nicht leisten. Die Pro-Kopf-Verschuldung stieg im Jahr 2023 auf 28.943 Euro.
Zudem wurden sogar missbräuchlich Anweisungen vom Außenministerium gegeben, um Migranten nach Deutschland einzuschleusen (Visa-Affäre). Erst nachdem Cicero dies öffentlich publik gemacht hatte, wurde diese Praxis eingestellt.
Wenn auch noch Migranten mehrfach straffällig werden, sollte es höchste Zeit sein, diese Personen abzuschieben. Auch bei Personen, zu denen mehrfache Warnungen vorliegen (Magdeburg-Attentäter) hätten die Behörden weitaus früher tätig werden müssen.
Man darf sich auch gerne mal Gedanken machen, weshalb soviele Migranten von den Regierungsparteien nach Deutschland geholt werden.
Hier meine Meinung dazu:
• Mehr Migranten bedeuten eine Verknappung des Wohnraums und somit steigende Mieten und Grundstückspreise, sowie höhere Abgaben an den Staat.
• Höhere Kosten für die Gesundheitssysteme und somit steigende Krankenkassenbeiträge.
• Offensichtlich sollen neue (abhängige) Wählergruppen für die Altparteien erschlossen werden[/list]
Nina Casement hat geschrieben: Mo 23. Dez 2024, 19:03 # Pharma
Dass Pharma- oder Rüstungsriesen nicht vor Moral triefen – geschenkt. Dass ein Pharmaunternehmen Geld mit der Herstellung von Medikamenten verdient – ne, was für eine Überraschung. Fast als würden Bäckereien Geld mit dem Verkauf von Backwaren verdienen. Skandal. Aber ok, wenn du da zu viel kommerzielles Interesse befürchtest, warum dann nicht die Pharmaindustrie verstaatlichen und mit Steuergeldern finanzieren? Auch wieder doof?
Das Beispiel hinkt stark, weil ich nicht gezwungen werde beim Bäcker Backwaren zu kaufen und ich werde auch nicht gezwungen die Backwaren vom Bäcker zu bezahlen, die andere konsumieren, aber ich werde gezwungen Krankenkassenbeiträge für überteuerte Arzneitmittel zu zahlen, die andere verlangen. Zumindest Zivilisationserkrankungen kann man mit einem vernünftigen Lebensstil vermeiden.
Zudem werden mRNA-Behandlungen eingeführt, die den Menschen mehr schaden als nutzen. Es wurden viel zuviele mRNA-"Impfungen" eingekauft und somit muss ein Großteil vernichtet werden oder ohne Lieferung trotzdem bezahlt werden. Das gleiche gilt für die schädlichen Masken und die unnützen Corona-Tests.
Nina Casement hat geschrieben: Mo 23. Dez 2024, 19:03 Wenn ich „Plandemie“ schon lese. Klar, da haben sich hundertausende Politiker, Ärzte und Krankenpfleger wie bei einem lustigen Gesellschaftsspiel hingesetzt und irgendwas geplant. Warum?
Um Staatshilfen und Subventionen abzugreifen. Wenn sich jemand noch nicht mal mit den RKI-Files auseinandersetzten will, so macht eine weitere Diskussion zu dem Thema wenig Sinn. Die mRNA-Studien, die von den Pharmafirmen "überwacht" und finanziert wurden, sind ohnehin kompromittiert, da diese auf einem gänzlich anderen Produktionsprozess beruhen und der eigentliche Serienimpfstoff eine viel stärkere Verunreinigung mit DNA-Fragmenten aufgrund des geänderten Produktionsprozesses aufweist. Zudem wurde die Vergleichsgruppe der Ungeimpften vorzeitig entblendet und aufgelöst.
Nina Casement hat geschrieben: Mo 23. Dez 2024, 19:03 Weil Intensivpflege ja auch schnell langweilig ist?
Was hat es mit langweilig zu tun, wenn chronische Erkrankungen vermieden werden könnten?
Nina Casement hat geschrieben: Mo 23. Dez 2024, 19:03 Weil funktionierende Wirtschaft doof ist?
Es ist eben keine funktionierende Wirtschaft, wenn diese mit Subventionen zugeschüttet wird und die Gesundheits-Leitlinien den Krankenkassen verbieten günstigere, aber effektive Behandlungen zu bezahlen, nur weil dazu keine Studien existieren, sondern lediglich Erfahrungsberichte.
Erschwerend kommt noch hinzu, dass der Bezug mancher Nährstoffe in der EU erheblich erschwert und somit verteuert wird.
Hier ein paar Beispiele: Lithium, Borax, Artemisia Annua (einjähriger Beifuß), Strophantin...
Jeder, der sich mit der Orthomolekularmedizin und dem Mikrobiom näher beschäftigt, wird feststellen, dass ein Großteil der Erkrankungen auf Nährstoffmängel und/oder auf eine falsche Lebensweise oder sogar auf Nebenwirkungen von Medikamenten beruht.
Nina Casement hat geschrieben: Mo 23. Dez 2024, 19:03 Keine Ahnung. Ist aber auch viel realistischer, als dass sich in einer multinational extrem verknüpften, auf schnelle Transportwege ausgerichteten Welt ein Erreger global verbreitet.
Natürlich existieren Erreger, aber ein gesundes Immunsystem hat mit der Bekämpfung der Erreger in den meisten Fällen kein Problem.
Beispielsweise hätte ein Vitamin-D-Spiegel ab ca. 40-50 ng/ml schwerwiegende Corona-Erkrankungen wirksam verhindert (Quelle: Cordoba-Studie, Herbst 2020).
Nina Casement hat geschrieben: Mo 23. Dez 2024, 19:03Bei der Pest oder der Spanischen Grippe beispielsweise.
Die Pest war aufgrund mangelnder Hygiene und vermutlich auch auf fehlende Abwehrkräfte zurückzuführen. Mit der spanischen Grippe bin ich mir nicht sicher, aber auch damals wurden Impfstoffe großflächig verteilt. Ob nun die spanische Grippe oder der damals eingesetzte neuartige Impfstoff für die hohe Sterblichkeit verantwortlich war kann ich nicht überprüfen.
Nina Casement hat geschrieben: Mo 23. Dez 2024, 19:03 # Verträge
Keine Ahnung, wovon du da redest. Stand die FDP vor deiner Tür und hat dich zu Netflix überredet? Läuft das in Overath anders als in Köln? Weil, der einzig verpflichtende Vertrag, den ich kenne, ist der mit meiner Krankenversicherung.
Ich habe kein Netzflix. An Pflicht-Verträgen gibt es die Kranken- und Pflegeversicherung, die Zwangsmitgliedschaften bei den Kammern, die Rundfunkbeiträge, die Renten- und Arbeitslosenversicherung bei Angestellten.
In meinen Augen sind lediglich die Steuern gerechtfertigt, sofern diese nicht für Subventionen oder Geschenke missbraucht werden.
Nina Casement hat geschrieben: Mo 23. Dez 2024, 19:03 # Abgaben
Steuern und Abgaben dienen dazu, gemeinsam gesellschaftsrelevante Zwecke zu finanzieren. Dass nicht jeder jeden Zweck nutzen kann oder ihn als relevant erachtet, dürfte klar sein. Ich finanziere auch Autobahnen und Kindergärten mit, obwohl ich weder Auto noch Kind habe.
Du nutzt aber die Straßen, wenn auch teilweise indirekt in Form von Einkäufen in Supermärkten. Ohne Straßen würden die LKW's nicht zu den Geschäften kommen. Ob die Finanzierung von Kindergärten gerechtfertigt ist möchte ich auch in Frage stellen. Wenn jemand Kinder in die Welt setzt, so sollte er auch dafür aufkommen. Das Argument mit den zukünftigen Rentenzahlern möchte ich aber nicht gelten lassen, weil es sich dabei um ein Schneeballsystem handelt und sich der Staat an den Rentenkassen für versicherungsferne Leistungen bedient hat.
Es wäre viel einfacher, wenn jeder für sich vorsorgen würde oder aber die ganzen Versicherungen auf Freiwilligkeit umgestellt werden.
Wenn sich jemand bei einer freiwilligen Versicherung nicht versichert, hat er im Ernstfall eben Pech gehabt.
Nina Casement hat geschrieben: Mo 23. Dez 2024, 19:03 # Staatsanwaltschaft
Die Staatsanwaltschaft ist also weisungsgebunden. Soso. Ich nehme an, dafür hast du stichhaltige Beweise. Du weißt schon, ein geleaktes Dokument, das von Experten als echt eingestuft wird oder so ... keinen Youtuber mit zu viel Zeit.
Die deutschen Staatsanwaltschaften sind nicht zur Ausstellung eines Europäischen Haftbefehls befugt. Dies hat der Europäische Gerichtshof mit der Begründung entschieden, dass sie keine hinreichende Gewähr für ihre Unabhängigkeit gegenüber der Exekutive böten.
Wäre Deutschland noch nicht in der EU, so wäre dies ein Hinderungsgrund in die EU einzutreten.
Nina Casement hat geschrieben: Mo 23. Dez 2024, 19:03 # Gewaltenteilung / Medienfinanzierung
Was hat jetzt Kulturförderung mit Gewaltenteilung zu tun? Keine Ahnung. Wann du zur Schule gegangen bist, weiß ich nicht. Aber ich sag mal so, das erste deutsche Filmförderungsgesetz stammt aus dem Jahr 1967 ...
Ich rede nicht von der Film-/Kulturförderung, auch wenn ich diese ebenfalls kritisch sehe. Das Verbot der Medienförderung bezog sich auf die Beeinflussung von Zeitungen und Nachrichtensendern durch die Regierung mit Steuergeldern.
Inzwischen wird (indirekt) Einfluss auf die Medien genommen, indem NGO's mit Steuergeldern bezuschusst werden und diese wiederum finanzieren die Presse - bestes Beispiel dafür sind Publikationen von Correctiv, die in Teilen von den Gerichten kassiert worden sind. Zudem finanziert der Staat Marketingaktionen für Pharmaprodukte.
Nina Casement hat geschrieben: Mo 23. Dez 2024, 19:03 # Parlament
Vielleicht wäre es günstig, eine Bundestagsdebatte erst einmal anzusehen, bevor man wilde Behauptungen aufstellt? (Anstatt den Kanal eines beleidigten AdDlers.) Ordnungsrufe werden nicht von anderen Parteien, sondern von der Sitzungsleitung erteilt, die wiederum ist nur eine Person und gehört auch nur einer Partei an (aktuell SPD). Da gäbe es wenig Grund, die konkurrierende CDU nicht genauso zu reglementieren, wenn du schon Persönliches unterstellst. Aber Bundestagsdebatten sind öffentlich und können sogar kostenlos gestreamt werden. Wer das mal tut, wird feststellen, dass Ordnungsrufe zu 90 % folgenden Grund haben: Die absolute Unfähigkeit auch nur grundlegende Manieren an den Tag zu legen.
Offensichtlich hast du dir noch nicht mal die Mühe gemacht die Begründungen für die Ungleichbehandlung im o. g. Link nachzuvollziehen.
Die Sitzungsleitung ist jedenfalls nicht neutral, wenn diese von einer Partei gestellt wird. Wenn sie neutral wäre, so müsste diese auch bei Unverschämtheiten von Politikern anderer Parteien eingreifen.
Nina Casement hat geschrieben: Mo 23. Dez 2024, 19:03 # Presserat
Der Presserat ist kein Justizorgan, sondern ein eingetragener Verein, der durch einen Zuschuss des Bundes finanziert wird – und zwar egal, wer gerade regiert. Er hat nicht die Aufgabe, justiziables Verhalten anzuprangern, sondern Verstöße gegen den Pressekodex, ein offen einsehbares Werk zu ethischen Richtlinien der Pressearbeit. Beschwerde kann übrigens jeder einreichen.
Würde der Presserat auch gegen Correctiv vorgehen, sofern man sich an diesen Verein wendet? Wird dieser auch ohne Beschwerde tätig? Ich denke z. B. an den Informanten aus dem Verfassungsschutz, der sich wegen Unregelmäßigkeiten in der Behörde an den MDR gewandt hat und der MDR hatte den Wistleblower daraufhin dem Verfassungsschutz gemeldet.
Nina Casement hat geschrieben: Mo 23. Dez 2024, 19:03 # Verlage
„Unabhängiger Verlag“ bedeutet erst einmal lediglich, dass er keinem der großen Medienunternehmen angehört, und sagt nichts über irgendeine Ausrichtung aus. Und natürlich sollte eine Verlagsförderung steuerfinanziert sein, Sinn der Sache bei Kulturförderung.
Ich bin der Meinung, dass dies schlecht angelegtes Geld ist. Entweder kann sich eine Firma eigenständig finanzieren oder sie müsste vom Markt verschwinden. Die Frage ist auch, ob bestimmte Verlage bei der Kulturförderung bevorzugt werden und andere leer ausgehen, nur um bestimmte Narrative durchzudrücken.
Nina Casement hat geschrieben: Mo 23. Dez 2024, 19:03Wer Politik diskutieren will, kann dafür einen eigenen Faden eröffnen. Und für private Belange gibt’s PNs. Danke.
Du hattest doch mit dem AfD-Bashing angefangen :shock:
Nina Casement
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Re: Edition Nautilus – Unterstützung für einen unabhängigen Verlag

Beitrag von Nina Casement »

# Meinung unterdrücken
Also wenn Rentner sich nicht beleidigend über Politiker äußern dürfen werden gewalttätige Kriminelle nicht augewiesen? Und all das hat mit der Insolvenz zu tun? Die anbei nicht als Stopp der Produktion, sondern als Unfähigkeit seinen Zahlungsverpflichtungen definiert ist. Ungeschickt formuliert, aber inhaltlich hat er nun einmal recht. Ein Produktionsstopp bedingt nicht zwingend (und in den meisten Fällen gar nicht) eine Insolvenz und umgekehrt gibt es Insolvenzen ohne vorangegangenen Produktionsstopp.

# Ukraine
Der Link besagt, dass unklar ist, wer während einer Demonstration auf wen geschossen hat. Und hat nebenbei nicht das geringste mit der Wahl zu tun, bei der überhaupt nicht geschossen wurde und die, ich wiederhole mich, von internationalen Beobachtern als fair und frei gewertet wurde.
Die Nato kann sich auch nicht „ausdehnen“. Länder können die Mitgliedschaft beantragen, nicht umgekehrt. Und wem ein unabhängiger Staat beitritt oder nicht, geht am Ende des Tages andere Staatschefs rein gar nichts an. Nebenbei bemerkt, hat Putin Lukaschenko 2019 gefragt, ob sein Land nicht wieder Teil von Russland sein möchte. Allein das hätte dann dieser Logik nach gelangt, um mal eben vor Moskau zu marschieren, von wegen Machtbereich ausdehnen und so, nicht?

# Migration
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Überschuldung zu begegnen. Steuern zu erhöhen oder Unternehmenssteuersünder konsequent zu verfolgen, beispielsweise. Mit dem Recht auf Asyl hat das nichts zu tun, mit der Notwendigkeit von Arbeitsmigration ebenso wenig.
Deine Meinung dazu macht wenig Sinn. Warum soll der Staat absurde Umwege über Mieten machen, um irgendwie an mehr Geld zu kommen, das dann als Sozialleistung an Migranten gehen würde? Wäre ein klein wenig einfacher (ertragreicher, weniger durchgeknallt) einfach die Steuern zu erhöhen, oder?
Was hat „der Staat“ von höheren Krankenkassenbeiträgen? Du wirst überrascht sein, aber da baut sich kein Minister einen Palast von ...
Wählen darf nur, wer auch einen Deutschen Pass hat, kein Asylsuchender. Und warum wiederum soll der, nachdem er Jahre braucht, um einen solchen zu bekommen, danach noch irgendwie von einer Partei abhängig sein? Erschließt sich mir nicht.

# Pharma
Ich kann mich nicht daran erinnern, die Impfung bezahlt zu haben. Die genannten Kassen sind Solidarsysteme, das Prinzip muss ich hoffentlich nicht erklären. Wenn du kein Interesse an einer Solidargesellschaft hast – ok. Aber dann wander bitte aus, denn die Mehrheit möchte eben das. Aber nicht zurückkommen, wenn der Darmkrebs ausbricht, ja? Die 150.000 € Behandlungskosten sollte ja jeder stemmen können ...
DNA-Fragmente? Was für einer DNA denn? Weil RNA ist keine DNA, nur so am Rande. Ich nehme aber an .... du hast dafür Beweise, oder?
Klar, günstige Behandlungen sind verboten weil ... keine Ahnung, mal wieder. Die genannten Beispiele sind überwiegend nutzlose und teilweise schädliche Substanzen. „weil es dazu keine Studien gibt“ – hindert jemanden etwas daran, eine entsprechend hochwertige Studie durchzuführen?
Die von dir genannte Studie untersucht nicht die Verhinderung von Corona durch Vitamin D. Sondern die Wahrscheinlichkeit der Notwendigkeit einer intensivmedizinischen Behandlung sowie Sterbewahrscheinlichkeit von ausschließlich alten Menschen bei Vitamin D-Mangel. Beides war im Fall von Mangel etwas erhöht. Das ist alles.
Der erste Gruppeimpfstoff wurde 1942 ausgegebene. Die Spanische Grippe mit mehr als 50 Millionen Toten hatte ihren Höhepunkt 1918-1920. Allgemein hast du es nicht so mit Fakten, oder?

# Steuern etc.
Ich nutze die Fußwege, weder Straße noch Parkplätze. LKWs benötigen keine vierspurigen Autobahnen.

# EU-Haftbefehl
Jede deutsche Staatsanwaltschaft darf einen Europäischen Haftbefehl beantragen, die einzige Einschränkung ist, dass sie ein Richter unterzeichnen muss. Da bei innerdeutschen Strafverfahren sowieso immer ein Richter anwesend ist, ist mir nicht klar, wo du da praktische Auswirkungen erkennen willst.

# Bundestag
Ich seh mir lieber die Debatten an als beleidigte Politiker in deren Privatstream. Andere Parteien kassieren ebenfalls Ordnungsrufe, sowohl konkurrierende als auch koalierende. Sie schaffen es eben nur nicht so oft, sich danebenzunehmen.

# Presserat
Wenn der vorgetragene Sachverhalt eine Rühe nach dem Pressekodex erfordert – warum nicht? Nebenbei sind sämtliche Rügen, auch welches Medium für welchen Beitrag gerügt wurde, öffentlich einsehbar ... Wie soll er ohne Beschwerde tätig werden? Vollzeit täglich jedes deutschsprachige On- und Offline-Medium sichten? Das wäre ja recht teuer, nicht?

# Verlage
Das ist eigentlich keine Frage, sondern eine Unterstellung. Und da es aktuell eben keine Verlagsförderung gibt, keine sehr durchdachte.

# Ursprungsthema
Ich habe die Anzahl der Rügen als Beispiel für Taktiken, um Aufmerksamkeit zu gewinnen, genannt. Das ist kein Bashing und hat nichts zu tun mit: Der Ukraine, Krankenversicherungen, Steuern, Migration, Corona, der Pharmaindustrie, EU-Haftbefehlen oder dem Presserat.
Also erneut: Wärst du bitte so freundlich, für deinen Sermon einen eigenen Faden aufzumachen?

Gruß
Nina
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Re: Edition Nautilus – Unterstützung für einen unabhängigen Verlag

Beitrag von briefmarkenjaeger »

Nina Casement hat geschrieben: Do 26. Dez 2024, 19:11 # Meinung unterdrücken
Also wenn Rentner sich nicht beleidigend über Politiker äußern dürfen werden gewalttätige Kriminelle nicht augewiesen? Und all das hat mit der Insolvenz zu tun?
Schau doch einfach mal, wieviele Strafanzeigen die Politiker wie z. B. Habeck, Strack-Zimmermann oder Bärbock stellen und dann prüfe, wie überlastet die Staatsanwaltschaften sind. Zudem ist es ohnehin grenzwertig, wenn manche Politiker als Nazis beleidigt werden dürfen, aber wenn ein Politiker aus einer anderen Partei als Schwachkopf bezeichet wird, gibt es eine Hausdurchsuchung.
Nina Casement hat geschrieben: Do 26. Dez 2024, 19:11Die anbei nicht als Stopp der Produktion, sondern als Unfähigkeit seinen Zahlungsverpflichtungen definiert ist. Ungeschickt formuliert, aber inhaltlich hat er nun einmal recht. Ein Produktionsstopp bedingt nicht zwingend (und in den meisten Fällen gar nicht) eine Insolvenz und umgekehrt gibt es Insolvenzen ohne vorangegangenen Produktionsstopp.
Habeck tut aber so, als wäre der Produktionsstopp für die Unternehmen die Lösung. Jedenfalls haben Unternehmen in anderen Ländern nicht die Wettbewerbsnachteile, die durch die Regulierungswut unserer Regierung verschuldet wurde.
Nina Casement hat geschrieben: Do 26. Dez 2024, 19:11 Die Nato kann sich auch nicht „ausdehnen“. Länder können die Mitgliedschaft beantragen, nicht umgekehrt. Und wem ein unabhängiger Staat beitritt oder nicht, geht am Ende des Tages andere Staatschefs rein gar nichts an.
Genscher, hat in seiner Position des ehemaligen Außenminister zu seinem US-Amtskollegen James Baker in Washington im Jahr 1990 folgendes gesagt:
"Wir waren uns einig, dass nicht die Absicht besteht, das NATO-Verteidigungsgebiet auszudehnen nach Osten. Das gilt übrigens nicht nur in Bezug auf die DDR, die wir nicht einverleiben wollen, sondern das gilt ganz generell."
Nina Casement hat geschrieben: Do 26. Dez 2024, 19:11 # Migration
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Überschuldung zu begegnen. Steuern zu erhöhen oder Unternehmenssteuersünder konsequent zu verfolgen, beispielsweise. Mit dem Recht auf Asyl hat das nichts zu tun, mit der Notwendigkeit von Arbeitsmigration ebenso wenig.
Deine Meinung dazu macht wenig Sinn. Warum soll der Staat absurde Umwege über Mieten machen, um irgendwie an mehr Geld zu kommen, das dann als Sozialleistung an Migranten gehen würde? Wäre ein klein wenig einfacher (ertragreicher, weniger durchgeknallt) einfach die Steuern zu erhöhen, oder?
Die Erhöhung von Steuern würde sicherlich zu mehr Unruhen im Land führen, wenn man bedenkt, dass Deutschland in der OECD bereits das Land mit der 2 höchsten Abgabenlast hinter Belgien ist. Zudem muss man sich vor Augen führen, wer von den erhöhten Mieteinnahmen profitiert. Ich gebe einen Tipp, es handelt sich zumeist um ohnehin reiche Personen und es wäre sicher nur Zufall wenn ein Politiker mehrere Immobilien besitzen sollte und deinen Teil davon vermietet.
Jedoch bilden die Einkommens-Abgaben nicht die vollständige Abgabenlast ab. Hinzu kommen noch die Steuern auf Mineralöl, CO2-Abgaben, Beitragszahlungen für die öffentlich rechtlichen Medien, Mehrwertsteuer, Grundsteuer usw.
Es ist jedenfalls eine Tatsache, dass diejenigen Migranten, die der Allgemeinheit langfristig auf der Tasche liegen, zu höheren Kosten führen.
Statt immer mehr Steuern und Abgaben zu erhöhen plädiere ich dafür, die Kosten durch einen Bürokratieabbau zu senken und die Förderung von Gesellschaften und anderen Ländern einzustellen und Subventionen abzuschaffen.
Nina Casement hat geschrieben: Do 26. Dez 2024, 19:11 Was hat „der Staat“ von höheren Krankenkassenbeiträgen? Du wirst überrascht sein, aber da baut sich kein Minister einen Palast von ...
Wenn der Staat unausgereifte Behandlungsmethoden fördert, so kommt dies in erster Linie der Pharmaindustrie zugute und die Schäden aus den Nebenwirkungen werden über steigende Krankenkassenbeiträge finanziert. Wenn man aber bedenkt, dass diese Unternehmen den Parteien Geldspenden zukommen lassen, so müsste der Zusammenhang doch eigentlich klar sein. Zudem werden aus den Krankenkassenbeiträgen auch Klinik-Subventionen finanziert.
Nina Casement hat geschrieben: Do 26. Dez 2024, 19:11 Wählen darf nur, wer auch einen Deutschen Pass hat, kein Asylsuchender. Und warum wiederum soll der, nachdem er Jahre braucht, um einen solchen zu bekommen, danach noch irgendwie von einer Partei abhängig sein? Erschließt sich mir nicht.
Solange diese Asylsuchenden oder später die Bürgergeldempfänger dem Nettosteuerzahler auf der Tasche liegen, so sind sie vom Wohlwollen der Regierung, bzw. von den staatlichen Zuschüssen abhängig. Frau Faeser will übrigens die Einbürgerung beschleunigen.
Spätestens wenn die Asylsuchenden eingebürgt sind und den Deutsch Pass haben, können diese auch wählen, unabhängig ob sie dem Nettosteuerzahler auf der Tasche liegen oder nicht.
Nina Casement hat geschrieben: Do 26. Dez 2024, 19:11 # Pharma
Ich kann mich nicht daran erinnern, die Impfung bezahlt zu haben. Die genannten Kassen sind Solidarsysteme, das Prinzip muss ich hoffentlich nicht erklären. Wenn du kein Interesse an einer Solidargesellschaft hast – ok. Aber dann wander bitte aus, denn die Mehrheit möchte eben das. Aber nicht zurückkommen, wenn der Darmkrebs ausbricht, ja? Die 150.000 € Behandlungskosten sollte ja jeder stemmen können ...
Sicher, die Impfstoffe fallen einfach so vom Himmel und kosten nichts und die Behandlungen der daraus resultierenden Nebenwirkungen:
https://youtu.be/0E7Fqk-Wqyg
sind auch gratis.
Die regelmäßig überproportional steigenden Krankenkassenbeiträge sind nachweisbar. Wenn du nichts für die Impfung gezahlst hast (auch nicht indirekt über Krankenkassenbeiträge), so übernehmen dies offensichtlich andere für dich.

Ich, als Kleinunternehmer mit geringen Einkünften, zahle prozentual die höchsten Krankenkassenbeiträge, wohingegen die Reichen prozentual die niedrigsten Krankenkassenbeiträge zahlen. Sozial wäre es, wenn diejenigen, die keine Kosten für das Gesundheitssystem aufgrund des gesunden Lebenswandels verursachen, weniger Krankenkassenbeiträge zahlen müssten und diejenigen, die sich nicht um die eigene Gesundheit kümmern und höhere Kosten verursachen, mehr zahlen müssen.
Wie gesagt, es sollte jedem freigestellt werden, ob er eine Versicherung abschliesst, wobei dies nur dann möglich sein sollte, wenn die bisher abgeführten Krankenkassenbeiträge die Ausgaben der Krankenkassen für diese Person übersteigen. Das Kostenrisiko würde dann eben bei den nicht mehr versicherten Personen liegen und es dürfte dann im Ernstfall weder staatliche Gelder, noch Gelder aus dem Krankenversicherungssystem für etwaige Behandlungen der nicht mehr versicherten Personen geben.
Nina Casement hat geschrieben: Do 26. Dez 2024, 19:11 DNA-Fragmente? Was für einer DNA denn? Weil RNA ist keine DNA, nur so am Rande. Ich nehme aber an .... du hast dafür Beweise, oder?
https://youtu.be/jCtmAe3DSwg
Nina Casement hat geschrieben: Do 26. Dez 2024, 19:11 Klar, günstige Behandlungen sind verboten weil ... keine Ahnung, mal wieder.
Die genannten Beispiele sind überwiegend nutzlose und teilweise schädliche Substanzen. „weil es dazu keine Studien gibt“ – hindert jemanden etwas daran, eine entsprechend hochwertige Studie durchzuführen?
Wer sollte denn die Kosten für die Studien von naturheilkundlichen Mitteln finanzieren? Die Gewinnmargen dafür sind niedrig und diese Stoffe sind aus gutem Grund nicht patentierbar, aber es gibt genügend positive Erfahrungsberichte dazu. Einfach zu behaupten, dass diese Substanzen in der korrekten Dosierung schädlich wären, ohne entsprechende Beweise zu liefern, ist unwissenschaftlich.
Ich selber nehme täglich Lithiumchlorid und Borax und ich handele damit nicht leichtsinnig, sondern habe mich zuvor ausführlich mit den Stoffen, den Auswirkungen und der Dosierung auseinandergesetzt. In meinem gesamten Berufsleben hatte ich nicht einen einzigen Fehltag aufgrund von Gesundheitsproblemen, wobei ich aber erwähnen möchte, dass ich nur 29 Jahre angestellt war.

Was hilft es, wenn Studien, wie im Falle von Pfizer/Biontech, bei Comirnaty direkt von dem Hersteller durchgeführt werden und sich diese auf eine Produktionschiene beziehen, die in der späteren Serienproduktion aus Kostengründen aufgegeben wird und auf eine andere Produktionsschiene (mit stärkeren DNA-Verunreinigungen) umgestellt wird, diese aber dann nicht ausreichend geprüft wird.
Alleine die Haftungsfreistellung der mRNA-Impfstoffhersteller müssten doch alle Alarmglocken klingeln lassen. Wenn die Impfstoffe dermaßen sicher sind, sollte es doch kein Problem darstellen, wenn die Hersteller dafür haften?
Nina Casement hat geschrieben: Do 26. Dez 2024, 19:11 Die von dir genannte Studie untersucht nicht die Verhinderung von Corona durch Vitamin D.
Sondern die Wahrscheinlichkeit der Notwendigkeit einer intensivmedizinischen Behandlung sowie Sterbewahrscheinlichkeit von ausschließlich alten Menschen bei Vitamin D-Mangel. Beides war im Fall von Mangel etwas erhöht. Das ist alles.
Ich hatte doch geschrieben, dass durch eine präventive Vitamin D Versorgung mit gutem Vitamin D-Spiegel schwere Corona-Erkrankungen verhindert werden.
Die Studie hatte gezeigt, dass sich der Krankheitsverlauf nach der Supplementierung von Calcidiol deutlich verbessert hatte im Gegensatz zur Kontrollgruppe. Hätten die Personen bereits vor der Erkrankung einen hohen Vitamin D-Spiegel gehabt, so wäre die Wahrscheinlichkeit hoch, dass diese erst gar nicht so schwer erkrankt wären.
Weder Vitamin D, noch die mRNA-Behandlungen verhindern eine Infektion mit Viren. Dies kann ich aus eigener Erfahrung sagen, da mein 4 fach geimpfter Vater (Comirnaty) von einer ebenfalls geimpften Bekannten angesteckt worden ist. Diese Bekannte war zuvor an Covid erkrankt, hatte sich jedoch vor der Zusammenkunft mit meinem Vater nochmals auf Covid testen lassen, aber der Test hatte ein falsch negatives Ergebnis gebracht. Mein Vater wiederum hatte mich angesteckt. Wobei dies bei mir aber lediglich einen leichten grippalen Infekt ausgelöst hatte und das ohne Impfung, aber mit gutem Vitamin D-Spiegel.
Nina Casement hat geschrieben: Do 26. Dez 2024, 19:11 Der erste Gruppeimpfstoff wurde 1942 ausgegebene. Die Spanische Grippe mit mehr als 50 Millionen Toten hatte ihren Höhepunkt 1918-1920. Allgemein hast du es nicht so mit Fakten, oder?
https://www.initiative.cc/Artikel/2021_ ... finder.pdf :D
Nina Casement hat geschrieben: Do 26. Dez 2024, 19:11 # Steuern etc.
Ich nutze die Fußwege, weder Straße noch Parkplätze. LKWs benötigen keine vierspurigen Autobahnen.
Auch Fußwege werden aus Steuern finanziert. LKWs nutzen trotzdem Autobahnen, die von Steuergeldern finanziert werden.
Nina Casement hat geschrieben: Do 26. Dez 2024, 19:11 # EU-Haftbefehl
Jede deutsche Staatsanwaltschaft darf einen Europäischen Haftbefehl beantragen, die einzige Einschränkung ist, dass sie ein Richter unterzeichnen muss. Da bei innerdeutschen Strafverfahren sowieso immer ein Richter anwesend ist, ist mir nicht klar, wo du da praktische Auswirkungen erkennen willst.
Dem Antrag muss aber im EU-Ausland, aus dem von mir bereits genannten Grund, nicht Folge geleistet werden.
Nina Casement hat geschrieben: Do 26. Dez 2024, 19:11 # Bundestag
Ich seh mir lieber die Debatten an als beleidigte Politiker in deren Privatstream. Andere Parteien kassieren ebenfalls Ordnungsrufe, sowohl konkurrierende als auch koalierende. Sie schaffen es eben nur nicht so oft, sich danebenzunehmen.
oder werden seltener geahndet.
Nina Casement hat geschrieben: Do 26. Dez 2024, 19:11 # Presserat
Wenn der vorgetragene Sachverhalt eine Rühe nach dem Pressekodex erfordert – warum nicht? Nebenbei sind sämtliche Rügen, auch welches Medium für welchen Beitrag gerügt wurde, öffentlich einsehbar ... Wie soll er ohne Beschwerde tätig werden? Vollzeit täglich jedes deutschsprachige On- und Offline-Medium sichten? Das wäre ja recht teuer, nicht?
Die Regierung hat jedenfalls neuerdings genügend finanzielle Mittel dafür, um von ihr zertifizierte Gesellschaften damit zu beauftragen, irgendwelche Meinungsäußerungen unter Umgehung der Judikative an die Bundesnetzagentur weiterzuleiten, welche dann wiederum den Provider unter Druck setzt. Dies wird dann nicht Zensur, sondern „Digital Services Act“ genannt.
Nach eigenen Angaben ist der erste Trusted Flagger die Jugendstiftung Baden-Württemberg, welche nach eigenen Angaben kein staatliches Angebot darstellt. Nach kurzer Recherche kann man aber erkennen , dass diese Gesellschaft von dem Land Baden-Württemberg mitfinanziert wird. Soweit zur staatlichen "Unabhängigkeit".
Nina Casement hat geschrieben: Do 26. Dez 2024, 19:11 # Ursprungsthema
Ich habe die Anzahl der Rügen als Beispiel für Taktiken, um Aufmerksamkeit zu gewinnen, genannt.
Die Aufmerksamkeit hast du nun erhalten.

Ich sehe das Thema jedenfalls für mich als beendet an.
Nina Casement
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Re: Edition Nautilus – Unterstützung für einen unabhängigen Verlag

Beitrag von Nina Casement »

# Strafanzeigen
Schau doch mal wie viele Strafanzeigen Politiker ...
Ja, habe ich gemacht. Du offenbar nicht. ALLE Abgeordneten zusammen haben im vergangenen Jahr 805 Strafanzeigen gestellt. In Deutschland gab 5,9 Millionen Strafanzeigen. Ich bin sicher, die Anzeigen durch Politiker hatten eine durchschlagende Wirkung auf die Überlastung unserer Staatsanwaltschaften. Aber einfach mal losbehaupten, nicht?
Es gab ein Gerichtsverfahren dazu, ob Faschisten als Faschisten bezeichnet werden dürfen, das gewonnen wurde.

# NATO
Auf Gefahr hin, mich zu wiederholen: Die NATO kann sich nicht selbstständig ausdehnen. Ein Land kann einen Antrag stellen, ob es mitspielen darf. Ob es den Antrag stellt, entscheidet ein Staat allein, das geht bis dahin weder die NATO, noch andere Machthaber etwas an. Wobei die Ukraine diesen Antrag vor dem russischen Einmarsch auch nie gestellt hat, im Gegenteil, sie hat ihre Atomwaffen abgegeben. Aber Fakten waren ja nicht so dein Ding.

# Steuererhöhung
„mehr Unruhen im Land“ Ich weiß nicht, wo du lebst, Haiti? Ein Blick aus dem Fenster offenbart mir einen erstaunlichen Mangel an „Unruhen“.
Und wenn du schon Statistiken zitierst, dann tu’s richtig: Deutschland ist nur für Singles auf Platz 2. Für Familien auf Platz 7. Und auch das sagt nichts über die Verteilung aus. Du wetterst doch so viel gegen die reichen Politiker, Pharmakonzerne etc. Also warum keinen neuen Spitzensteuersatz? Meinst du, dann fahren hier protestierende Lexmarks durch die Straßen und schwenken brennende FDP-Parteibücher?

# Pharma
Also der Staat bekommt dann Geld. Oder doch die Parteien durch Spenden? Ja, was denn nun? Medikamente, Behandlungen und Kliniken werden durch die Krankenkasse finanziert. Und? Dafür ist sie da.

# Migration
Also erstens Mal ist es Asylsuchenden drei Monate lang verboten Arbeit aufzunehmen, danach die gesamte Duldung, oft ca. weitere 15 Monate extrem erschwert. Sollen die dann nun gegen geltendes Gesetz verstoßen und illegal arbeiten? Schnellere Einbürgerung bedeutet besseren Zugang zum Arbeitsmarkt. Eben wolltest du noch, dass Migranten arbeiten. Und Bürokratie abbauen. Was denn nun?

# Krankenkasse
Ach so. Also soll die Krankenkasse die Behandlung möglicher Nebenwirkungen nicht bezahlen? Nebenbei, damit klar ist, worüber wir reden: Nach 192 Millionen verabreichten Impfdosen wurden bei 0,19 Prozent Nebenwirkungen gemeldet, davon wiederum 5,4 Prozent bleibend – insgesamt 0,010 Prozent.
Diejenigen sollen mehr zahlen, die sich nicht um die eigene Gesundheit kümmern? Solche, die sich nicht impfen lassen, z. B. ...?
Du verstehst (oder wünschst) das Prinzip der Solidarität nicht. Steht dir frei, aber wie erwähnt – es gibt Länder ohne Solidaritätsprinzip, ohne Kranken-, Renten- und Sozialversicherung. Schau dich dort gerne um.

# „Naturheilkunde“
Wieso, wenn das alles so großartig wirkt, weshalb keine Studien finanzieren? Du könntest morgen einen Pharma-Startup gründen, die die Mittel bei anderen ... Gläubigen einsammeln und Studien finanzieren, so viel zu möchtest. Und da diese Studien ja wahre Wunder zeigen müssten, hast du das Geld doch blitzartig wieder drin.
Nebenbei bemerkt: Das Umsatzvolumen von Homöopathika betrug 2022 794 Millionen Euro. Klar, kein Pfennig übrig für Studien ...
Was du nimmst oder nicht nimmst, ist keine Studie. Borax schädigt vor allem die Fruchtbarkeit, dürfte nicht mehr dein Problem sein.
Für deine Behauptungen hinsichtlich der Verunreinigungen hatte ich nach Beweisen gefragt, nicht nach mehr Behauptungen ... Und noch mehr Youtube-Videos. Tatsächlich wurde die ganze „Verunreinigungs-Behauptung“ ausführlich überprüft:
https://www.kbv.de/html/1150_66774.php
Mit dem Ergebnis, dass keine Verunreinigung vorlag.

# Vitamin D
„Ich hatte doch geschrieben, dass durch eine präventive Vitamin D Versorgung mit gutem Vitamin D-Spiegel schwere Corona-Erkrankungen verhindert werden.“
Genau. Und das ist falsch. Es konnte lediglich bei EINIGEN Patienten eine Intensivbehandlung verhindert werden. Und bei EINIGEN Patienten der Tod. Und bei den meisten nicht. Und das auch NUR bei hochbetagten Patienten. Das ist eine interessante Erkenntnis und kein Wundermittel.
Wie groß der Effekt der Impfung auf die Anzahl der Toten und Intensivpatienten ist, kannst du mühelos über die entsprechende Statistik in Erfahrung bringen. Oder du fragst bei deiner örtlichen Uniklinik nach. Das Ergebnis dürfte dir nur nicht besonders gefallen.

# Straßen
Ob das finanziell wohl einen Unterschied macht, zwei Meter Gehweg oder sechs Meter Straße, eine LKW-Spur oder vier Spuren zu bauen & warten ...?

# EU-Haftbefehl
Dem Antrag muss genauso Folge geleitet werden wie aus jedem anderen Land. Nur eben mit der Unterschrift eines deutschen Richters anstatt eines deutschen Staatsanwalts. Dass das subideal ist – geschenkt. Aber dass er nicht gestellt dürfe oder verfolgt werden müsste, ist eine Falschinformation.

# Bundestag
Und wieder eine Behauptung, die du nicht belegen kannst. Wiederholen macht’s nicht richtiger.

# Presserat
Verzeihung, der Zusammenhang deines Absatzes mit dem Presserat erschließt sich nicht.

Ich sehe das Thema jedenfalls für mich als beendet an.

Dem Himmel sei Dank.

Gruß
Nina
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puckliger
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Re: Edition Nautilus – Unterstützung für einen unabhängigen Verlag

Beitrag von puckliger »

briefmarkenjaeger hat geschrieben: Fr 20. Dez 2024, 14:12 Ich möchte nicht falsch verstanden werden. Ich bin auch für Migration, allerdings bitte nur von Personen, die unser Land auf absehbare Zeit weiterbringen und dem Netto-Steuerzahler und denjenigen, die die Sozialabgaben finanzieren, nicht auf der Tasche liegen und die sich an die Gesetze in diesem Land halten.
Migration ist kein Recht, die Osteuropäer haben da auch keine Lust drauf. Man sollte deutsche Familien unterstützen, den Schuldkult herunterfahren, den die Achsenmacht Japan ebenfalls ablehnt. Dort gibt es auch keine Migration, sondern Gastarbeiter. Nur absolute Spitzenkräfte dürfen nach zehn Jahren einen Antrag auf Einbürgerung stellen. Man nimmt dort auch nur Südostasiaten für die Pflege, die nach 1,5 Jahren Japanisch auf gutem Niveau beherrschen müßen. S. Jan Moldenhauers Studie über die japanische Remigrationsstrategie.

Es ist ohnehin Unsinn, Leute aus Ländern mit mittleren IQs von unter 85 einwandern zu laßen. Die Türken waren bereits eine Belastung, die nur auf Drängen der Türkei kamen, da die NATO deren Südostflanke wollte. Helmut Schmidt hat selbst zugegeben, daß der türkische Außenminister ihm 1971 sagte, wir haben ca. zehn Millionen, die hier nicht arbeiten können, die kommen nach Deutschland. Woraufhin er mit einer abwehrenden Handbewegung "auf keinen Fall!" o.s.ä. sagte. Ob man ihm das abnimmt, ist eine andere Frage; daß niemand seine besten Leute einfach weggibt, sollte jedem einleuchten.

Als würden uns die Südkoreaner oder Japaner, auch die Osteuropäer, um dieses Chaos beneiden! Wer gibt denn freiweillig einen Messi weg? Im Fußball muß natürlich noch Leistung gebracht werden.

Die Leute, die kommen, könnten auch in Schweden leben oder Thailand, wenn diese dort aufgenommen und durchgefüttert werden. Das Land ist doch egal. Ich wurde aus der 9ten von Moslems gemobbt -- meist Türken -- das war zu Anfang der 2000er. Der Abdulmohsen war "Arzt", der seit 2006 in D war. In Hamburg wurde eine 15jährige über zwei Stunden von circa zehn Ausländern vergewaltigt, die z. T. im karitativen Bereich angestellt waren! Das braucht hier niemand.

Deutsche Kinder sind bereits Minderheit in vielen Schulen, werden dort gemobbt. Beispiel:

https://www.ruhrnachrichten.de/dortmund ... 001533558/

Daß Einwanderung Krieg ist und umgekehrt, hat der führende
Militärhistoriker Martin van Creveld in seinem Essai "War and Migration"
dargelegt, in: There Will Be War Vol. X: History's End:

https://www.amazon.com/There-Will-Be-Wa ... 9527303249
https://arkhavencomics.com/product/twbw10/

Kommunisten haben insgesamt hundert Millionen auf dem Gewissen. 90% der Bolschewisten waren Juden, das wird gerne übersehen:

https://voxday.net/2018/08/28/aristotle ... holocaust/

Vox Day, der das Schloß Gonzague de Reynolds kaufte, Autor, u. a. von "The Irrational Atheist",
"Cuckservative. How 'Conservatives' Betrayed America", "Probability Zero: The Mathematical Impossibility of Evolution by Natural Selection", "The Frozen Gene: The End of Human Evolution" als auch "Hardcoded: AI and the End of the Scientific Consensus" ist noch deutlicher:

https://voxday.net/2025/07/18/they-hate-their-people/

https://voxday.net/2025/11/15/get-them-out-now/

https://voxday.net/2024/09/19/the-econo ... f-germany/

https://voxday.net/2024/02/12/the-third ... f-germany/

https://voxday.net/2025/07/20/10-civili ... ind-spots/

https://voxday.net/2025/11/29/on-reverse-migration/

https://voxday.net/2024/02/08/communism-clown-world/

https://voxday.net/2024/10/05/illiterac ... e-economy/

https://voxday.net/2024/01/29/lee-kuan-yew-warned-you/

https://voxday.net/2024/02/02/identity-ideology/

Inzwischen muß man ohnehin aufpassen, was man im Netz schreibt, da die Wahrheit nun juritisch geahndet werden kann. Das zeigt ja, daß dieses System im Eimer ist.
briefmarkenjaeger
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Re: Edition Nautilus – Unterstützung für einen unabhängigen Verlag

Beitrag von briefmarkenjaeger »

@puckliger: Wie ich schon geschrieben hatte, eine hilfreiche Migration wäre in meinen Augen sinnvoll, aber nicht ein System wie wir es derzeit in Deutschland haben.
Migration darf nicht zu Lasten der Steuerzahler oder der Beitragszahler der Sozialversicherungssysteme gehen. Wenn jemand unbedingt solch eine Klientel in Deutschland durchfüttern möchte, sollte er es aus eigener Tasche zahlen und für diese Personen eine Bürgschaft abgeben.
Zudem sollten die Führungszeugnisse der Einwanderer geprüft werden, wie dies in normalen Ländern der Fall ist.
Wandsbek
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Re: Edition Nautilus – Unterstützung für einen unabhängigen Verlag

Beitrag von Wandsbek »

Soviel Krieg und Elend, soviel Flucht und Vertreibung, soviel Menschenverachtung und Ungerechtigkeit da draußen und jetzt kriecht hier, wo friedliche Bücherwürner ihr harmloses Dasein fristen, ein Puckliger unterm Stein hervor und kotzt giftiges Geschwurbel, daß er im Übermaß aus dem großen Verschwörungseimer gesoffen hat, in die frühlingshaft erblühende Landschaft.

Meine satirische Ader versiegt. Ich bin traurig.
muessiggaenger
Beiträge: 124
Registriert: Mi 12. Aug 2009, 01:27

Re: Edition Nautilus – Unterstützung für einen unabhängigen Verlag

Beitrag von muessiggaenger »

Danke @Wandsbek 💐
A S
Beiträge: 115
Registriert: Di 15. Okt 2013, 13:16

Re: Edition Nautilus – Unterstützung für einen unabhängigen Verlag

Beitrag von A S »

muessiggaenger hat geschrieben: Mo 6. Apr 2026, 00:15 Danke @Wandsbek 💐
Dem schließe ich mich an.
Intellektuelle sind Leute, die in Bibliotheken oder Museen gehen, obwohl es nicht regnet.

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